Onkologie Bern: Prof. Dr. med. Adrian Ochsenbein

Prof. Dr. med. Adrian Ochsenbein
Klinikdirektor und Chefarzt
Spezialist für Onkologie
Bern, Schweiz

Prof. Dr. med. Ochsenbein - Logo

Behandlungsfokus

  • Immun-Onkologie
  • Lungen- und Thoraxtumore
  • Neuroendokrine Tumore
  • Neuroonkologie
  • Hämato-Onkologie

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

Abklärung aller Tumorarten

  • radiologisch
  • mit nuklearmedizinischen Methoden (PET)
  • Biopsien
  • Exzisionen

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Chemotherapien
  • Hormontherapien
  • Zielgerichtete Therapien
  • Antikörpertherapien
  • Immuntherapien
  • CAR-T-Zell-Therapie
  • Zelluläre Therapien
  • Autologe Transplantation
  • Klinische Studien
  • Risiko- und Präventionssprechstunde
  • Genetische Beratung
  • Palliative Care Sprechstunde
  • Cancer Survivorship
  • Zweitmeinung/Second Opinion
  • Ambulantes Präventions- und Rehabilitationsprogramm
  • Palliative Care
  • Psychoonkologie
  • Seelsorge und spirituelle Begleitung
  • Sozialdienst

Über Prof. Dr. med. Adrian Ochsenbein

Prof. Dr. med. Adrian Ochsenbein ist Spezialist für Onkologie, Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Medizinische Onkologie sowie Direktoriums-Mitglied des Tumorzentrums am Inselspital Bern.

Das Team um Prof. Ochsenbein führt sowohl ambulante wie auch stationäre Behandlungen bei Krebserkrankungen jeglicher Art durch, bei denen je nach Ursprungsort des bösartigen Gewebes und dessen speziellen Eigenschaften unterschiedliche Krebstherapien Anwendung finden.

Moderne Krebstherapie im Tumorzentrum Bern

Die Diagnose Krebs ist immer ein Schockmoment für die Betroffenen. Aber dank des medizinischen Fortschritts kann heutzutage die Hälfte aller Krebskranken vollständig geheilt werden. Bei vielen anderen kann der Krebs zurückgedrängt werden, so dass eine Operation oder Strahlentherapie durchgeführt werden kann, bzw. der Krebs kann so weit kontrolliert werden, dass über einen möglichst langen Zeitraum ein Maximum an Lebensqualität erreicht wird. In der Onkologie Bern wird jeder Patient individuell untersucht und behandelt. Die bestmögliche Therapie wird in einem interdisziplinären Tumorboard besprochen und festgelegt.

Nicht immer ist es möglich oder sinnvoll, eine Krebstherapie ambulant durchzuführen. Kombinierte Therapiemethoden oder auch ein schlechtes Wohlbefinden können Gründe sein, eine Krebstherapie stationär in der Klinik durchzuführen. In der Onkologie Bern werden Krebspatienten rund um die Uhr von spezialisierten Fachkräften betreut. Sowohl für Patienten als auch für deren Angehörige bietet das Tumorzentrum zahlreiche Angebote, um sie während und nach einer Krebsbehandlung zu unterstützen.

Moderne Chemotherapien ambulant und stationär

Die Ankündigung einer Chemotherapie löst bei vielen Patienten Angst und Sorgen aus. Bei einer Chemotherapie werden bei einer Infusion Zellgifte in den Körper eingeleitet, die Tumorzellen zum Absterben bringen bzw. die Zellteilung verhindern. Diese Zellgifte greifen nicht nur den Tumor an, sondern können den gesamten Körper in Mitleidenschaft ziehen. Allerdings sind moderne Chemotherapien heutzutage sehr viel verträglicher als noch vor einigen Jahren. Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall können durch begleitende Medikamente abgemildert werden. Die Chemotherapie stellt eine wirksame Säule der Krebstherapie dar. Sie kann sowohl als alleinige, als auch als Therapie vor oder nach einer Operation oder einer Strahlentherapie eingesetzt werden. Im Tumorzentrum Bern werden Chemotherapien sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt.

Autologe Stammzell-Transplantation

Vor einer hochdosierten Chemo- oder Radiotherapie werden in einigen Fällen blutbildende Wachstumsfaktoren verabreicht. Anschließend werden den Patienten Stammzellen entnommen, die nach einer erfolgten Hochdosischemotherapie dazu beitragen können, die Nebenwirkungen abzumildern. Zudem ist die autologe Transplantation eine Chance für Patienten mit Leukämie oder Lymphomen, bei denen eine Strahlen- oder chemotherapeutische Behandlung keinen ausreichenden Erfolg hatte.

Hormontherapien gegen Krebs

Bei hormonabhängigen Krebsarten, wie z.B. Brustkrebs oder Prostatakrebs, kann der Entzug der hormonellen Stimulation zu einem Stillstand des Krebswachstums führen. Etwa zwei Drittel aller bösartigen Brusttumore wachsen abhängig von weiblichen Geschlechtshormonen, vor allem von Östrogenen. Eine Hormontherapie macht in den meisten Fällen eine Entfernung der Eierstöcke überflüssig, so dass die Fruchtbarkeit der Patientinnen erhalten werden kann. Für das Wachstum bösartiger Prostatazellen spielen männliche Geschlechtshormone, sogenannte Androgene, eine wichtige Rolle. Die Hormontherapie wird häufig bei fortgeschrittenem Prostatakrebs angewandt. Sie verzögert das Fortschreiten der Erkrankung, verhindert Komplikationen des Tumors und lindert die Beschwerden. Hormontherapien werden in der Onkologie Bern ambulant in Tablettenform oder als Spritzen als Monotherapie (alleinige Therapie) oder in Kombination mit anderen Krebstherapien eingesetzt.

Zielgerichtete Krebstherapien („targeted therapies“)

Als zielgerichtete Therapien werden neue Arten der Krebstherapie bezeichnet, die sich gezielt gegen wachstumssteuernde Eigenschaften des Tumors richten. Dazu werden in der Regel in Tablettenform kleine Moleküle verabreicht, die das Zellwachstum des spezifischen Tumors hemmen. Meist werden zielgerichtete Wirkstoffe eingesetzt, wenn die Tumorerkrankung bereits fortgeschritten und metastasiert ist. Zu einer Heilung führt diese Therapie normalerweise nicht, aber sie kann das Fortschreiten der Erkrankung hemmen und deren Auswirkungen abmildern. Prof. Ochsenbein und sein Ärzteteam setzen zielgerichtete Therapien sowohl als Monotherapie, als auch kombiniert mit anderen Krebsbehandlungen ein.

Antikörper- und Immuntherapien

Die Antikörper- und Immuntherapien gehören zu den zielgerichteten Therapien und zählen zu den neueren Methoden der modernen Krebstherapie. Dabei heften sich Antikörper gegen bestimmte Merkmale auf die Oberfläche von Krebszellen und zerstören diese.  Eine weitere Aufgabe von Antikörpern besteht darin, Immunzellen zum Tumor zu locken, damit diese ihn bekämpfen. Bestimmte Antikörper sind zudem in der Lage, den Schutzmechanismus des Tumors zu brechen, der ihn vor der körpereigenen Abwehr schützt. Viele monoklonale Antikörper sind bereits als Medikamente in der Krebstherapie zugelassen. Sie werden in der Regel intravenös per Infusion verabreicht. Die Behandlung kann ambulant erfolgen.  

CAR-T-Zell-Therapie (zelluläre Therapien)

Die neuartige CAR-T-Zell-Therapie zählt zu den Immuntherapien und basiert auf körpereigenen, aber veränderten Immunzellen. Diese werden den Erkrankten entnommen und außerhalb des Körpers genetisch umprogrammiert, so dass sie die Krebszellen gezielt und effizient angreifen können. Das Verfahren hat sich bei der Behandlung junger Erwachsener mit akuter, lymphatischer Leukämie sowie bei Erwachsenen mit aggressiven Lymphomen bewährt, bei denen herkömmliche Therapien nicht zu einer Heilung geführt haben. Die CAR-T-Zelltherapie wird in der Onkologie Bern bisher stationär angewandt. Auch andere zelluläre Therapien nutzen körpereigene Abwehrmechanismen, um Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Viele zelluläre Therapien befinden sich derzeit noch in der Entwicklungs- und Erprobungsphase. Die Universitätsklinik für Medizinische Onkologie in Bern ist an zahlreichen klinischen Studien beteiligt, damit Patientinnen und Patienten bereits frühzeitig von neuen Therapiekonzepten profitieren können. 

Zur Website von Prof. Ochsenbein gelangen Sie hier.

Lebenslauf

1986 - 1992 Studium der Humanmedizin an der Universität Bern
Dezember 1992 Promotion
Juli 1993 - Oktober 1993 Arzt bei der Schweizer Armee (Leutnant)
Oktober 1993 - Dezember 1995 Assistenzarzt, Innere Medizin (Prof. Dr. med. H. Bürgi) Bürgerspital Solothurn
Februar 1996 - Oktober 1996 Aufbaustudiengang für Experimentelle Medizin und Biologie
November 1996 - Juni 1999 Postdoktorale Forschung, Institut für Experimentelle Immunologie (Prof. Dr. med. R.M. Zinkernagel), Universitätsspital Zürich
Juli 1999 - Oktober 2001 Assistenzarzt, Institut für Medizinische Onkologie (Prof. Dr. med. M.F. Fey), Universitätsspital Bern
August 2001 Habilitation
Dezember 2001 - Dezember 2002 Postdoktorale Forschung, Abteilung für klinische Forschung (Prof. P.D. Greenberg), Fred Hutchinson Cancer Research Center, Seattle
Januar 2003 Assistenzprofessor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern
Januar 2003 - Juni 2005 Oberarzt, Institut für Medizinische Onkologie (Prof. Dr. med. M.F. Fey), Universitätsspital Bern
Seit Januar 2003 Leiter der Forschungsgruppe Tumorimmunologie, Abteilung Klinische Forschung, Universität Bern
 (03. Januar - 07. Dezember SNF-Professur)
Januar 2004 - Juli 2005 Externer Berater für Medizinische Onkologie, Krankenhaus Burgdorf
November 2004 Umhabilitation, Fachgebiet: Medizinische Onkologie, Universität Bern
Seit Juli 2004 lokaler Forschungsleiter für klinische Studien (einschließlich Studien von Kooperationsgruppen wie SAKK (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung und der Branche) mit den Schwerpunkten Thorax-Onkologie, Neuro-Onkologie, Melanom und Immunisierung.
Juli 2005 - April 2011 Leitender Arzt, Institut für Medizinische Onkologie (Prof. Dr. med. M.F. Fey), Universität Bern
Leiter Externer Onkologiedienst des Kantons Bern
Externer Leitender Arzt für Medizinische Onkologie, Krankenhaus Interlaken
Leitender Arzt für Thoraxonkologie, Universitätsspital Bern
Leitender Arzt für Neuro-Onkologie, Universitätsspital Bern
Februar 2006 Titularprofessor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern
Februar 2008 Ausserordentlicher Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern
Januar 2011 - April 2011 Stellvertretender Chefarzt am Institut für Medizinische Onkologie (Prof. Dr. med. M.F. Fey), Universität Bern
Seit Mai 2011 Chefarzt, Institut für Medizinische Onkologie (Prof. Dr. med. M.F. Fey), Universität Bern
Mai 2011 - August 2017 Vizepräsident der Abteilung für Medizinische Onkologie der Universität Bern

September 2011

Außerordentlicher Professor (Extraordinarius), Medizinische Fakultät, Universität Bern

September 2017 Ordentlicher Professor (Ordinarius), Medizinische Fakultät, Universität Bern und Klinikdirektor, Abteilung Medizinische Onkologie

Forschung & Lehre

Wissenschaftliche Leistungen von Prof. Dr. med. Adrian Ochsenbein

  • Regulation of the Immune-Response by Antigen-Dose and -Localisation
  • Role of CD27 Signaling in T-Cell Responses
  • Interaction of Hematopoietic and Leukemia Stem Cells (HSCs, LSCs) with Immune Cells
     

Ärzteteam

  • Prof. Dr. med. Thomas Pabst
    Stv. Klinikdirektor und Chefarzt
  • Prof. Dr. med. Jörg Beyer
    Chefarzt Outreach
  • PD Dr. med. Urban Novak
    Leitender Arzt
  • PD Dr. med. et phil. nat. Julian Schardt
    Leitender Arzt
  • Dr. med. Attila Kollàr
    Spitalfacharzt med. Onkologie
  • Dr. med. Manuela Rabaglio
    Spitalfachärztin
  • Prof. Dr. med. Martin Fey
    Emeritus
  • PD Dr. med. Martin D. Berger
    Oberarzt
  • Dr. med. et phil. nat. Simon Häfliger
    Oberarzt
  • Dr. med. Barbara Jeke
    Oberärztin
  • Dr. med. Daniel Rauch
    Oberarzt
  • Dr. med. Stephan Schobinger
    Oberarzt
  • Dr. med. Amina Scherz
    Oberärztin
  • Dr. med. Franziska Zenger
    Oberärztin
  • Dr. med. Susanne Bürki
    Stv. Oberärztin
  • Dr. med. et phil. nat. Julian Wampfler
    Stv. Oberarzt

Standort

Bahnhof Bern 1 km
Flughafen Bern Belp 10 km
Flughafen Basel 106 km
Flughafen Zürich 129 km
Flughafen Genf 152 km

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Professional Aviation Solutions ist ein junges motiviertes Team von erfahrenen Flugzeugcharter-Experten und arbeitet mit den renommiertesten Fluggesellschaften zusammen.

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Kontakt

Prof. Dr. med. Adrian Ochsenbein
Klinikdirektor und Chefarzt

Inselspital - Universitätsspital Bern
Universitätsklinik für Medizinische Onkologie
Freiburgstrasse 41G Lory Haus, CH-3010 Bern

T: +41 31 511 6160
F: +41 31 632 4119
E: ochsenbein@primomedico.com

Sprechstunde:

Montag - Freitag 8 - 18 Uhr
Nach Vereinbarung

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