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Informationen zum Bereich Brustvergrößerung

Bei der Brustvergrößerung oder Mammaaugmentation werden Implantate, meistens aus Silikon, in die weiblichen Brüste eingesetzt. Die Brustvergrößerung ist die am häufigsten durchgeführte ...

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Informationen zum Bereich Brustvergrößerung

Bei der Brustvergrößerung oder Mammaaugmentation werden Implantate, meistens aus Silikon, in die weiblichen Brüste eingesetzt. Die Brustvergrößerung ist die am häufigsten durchgeführte Schönheitsoperation.

Der weibliche Busen galt schon immer als das Symbol für Schönheit und Weiblichkeit. So wurden die ersten Versuche einer Rekonstruktion nach der Brustamputation bereits im 19. Jahrhindert unternommen. Nicht selten endeten solche Versuche fatal.

Heutzutage hat die medizinische und technische Entwicklung der Brustvergrößerung einen Stand erreicht, bei dem man von einer weitgehenden Risikofreiheit reden kann. Weltweite Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Brustimplantaten und einem gesteigerten Risiko von Krebs- oder Autoimmunerkrankungen nachweisen.

Was sind die Ursachen für eine Brustvergrößerung?

Die Brustvergrößerung wird überwiegend aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Meistens suchen Frauen einen Schönheitschirurgen, wenn sie ihre Brüste als zu klein empfinden, oder wenn der Busen seine Form, z.B. nach einer Schwangerschaft, verändert hat. Aber auch Fehlbildungen der Brust oder Brustamputation sind Gründe für eine Brustvergrößerung.

Die Brust, seit eh und je ein Symbol der Weiblichkeit, spielt bei dem Selbstempfinden der Frauen eine wichtige Rolle. So kann eine Unzufriedenheit mit der eigenen Brust eine seelische Belastung für einige Frauen darstellen.

Das Ziel einer Brustvergrößerung ist, durch den Erhalt von natürlichen Körperproportionen, die natürliche Schönheit der Frau zu unterstreichen und ihr Selbstbewusstsein zu steigern. Aus diesem Grund sollte ein guter Arzt die nicht realistischen Vorstellungen von der zu erwartenden Größe strikt ablehnen, da diese zu Komplikationen und gesundheitlichen Problemen führen können.

Welche Untersuchungen werden vor einer Brustvergrößerung durchgeführt?

Für das optimale Ergebnis ist es wichtig, dass der ausgesuchte Arzt sich Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch mit der Patientin nimmt. In diesem Gespräch sollte die Frau sowohl über den Eingriff und die möglichen Operationstechniken aufgeklärt, als auch über ihre Krankengeschichte befragt werden.

Auch eine allgemeine körperliche Untersuchung durch den Operateur ist Voraussetzung. Anhand des Zustands der Brüste und der Haut entscheidet der Arzt anschließend über das am besten geeignete Operationsverfahren, welches für jede Patientin individuell ermittelt werden soll.

Da die Operation unter einer Vollnarkose durchgeführt wird, ist eine präoperative Untersuchung bei dem Hausarzt notwendig. Diese sollte unter anderem eine Labordiagnose und Elektrokardiogramm (EKG) enthalten.

Je nach Alter wird bei manchen Patientinnen eine Untersuchung auf die Erkrankungen der Brüste notwendig sein. Diese beinhaltet eine Ultraschaluntersuchung und die Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brüste zur Krebsfrüherkennung).

Wie läuft die Brustvergrößerung ab?

Die Brustvergrößerung wird stationär und unter einer Vollnarkose durchgeführt. Der Klinikaufenthalt nach der Operation kann bis zu drei Tagen betragen.

Je nach Material werden unterschiedliche Verfahren zur Brustvergrößerung unterschieden.

Silikonimplantate

Bei dem Einsatz von Silikonimplantaten kann der Schnitt auf dreifache Weise gelegt werden. Er kann entweder in der Unterbrustfalte (inframammär), durch den Brustwarzenhof (transareolär) oder in der Achselhöhle (transaxillär) erfolgen.

Nach dem Schnitt hebt der Operateur die Brustgewebe an, wodurch sich eine Tasche bildet, in die das Implantat eingeschoben wird. Dies kann auf zwei Wegen erfolgen. Zum einen kann das Implantat unter den Brustmuskel (submuskulär) eingesetzt werden. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für sehr dünne Frauen, da es die Tastbarkeit des Implantats verringert. Weiterhin wird bei diesem Verfahren eine spätere Mammographie erleichtert. Eine zweite Möglichkeit ist, das Implantat unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels (subglandulär) zu platzieren. Dieses Verfahren entspricht der natürlichen Brust. Der Nachteil ist jedoch, das Implantat könnte auf diese Weise ertastbar sein.

Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich gut um Asymmetrien (wenn die eine Brust größer als die andere ist) auszugleichen oder bei einer, z.B. nach einer Gewichtabnahme, erschlafften Brust.

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose und dauert in der Regel zwei bis drei Stunden. Zuerst wird das  Fett aus Spenderarealen (Bauch, Oberschenkel, Po) abgesaugt. Anschließend werden die Stammzellen (Ursprungszellen, die sich unbegrenzt vermehren und zu allen Zelltypen ausdifferenzieren können) aus dem gewonnenen Fett isoliert und speziell aufbereitet.  Im letzten Schritt wird das Fett mit einer dünnen Nadel in die gewünschten Stellen injiziert. Die Stammzellen sorgen für die Ausbildung der Blutgefäße und das Verwachsen der zugeführten Fettzellen mit dem Fettgewebe der Brust.

Wie sind die Prognosen bei einer Brustvergrößerung?

Silikonimplantate

Die Brustvergrößerung ist ein weit verbreiteter ästhetischer Eingriff mit einem geringen Operationsrisiko. Durch die medizinische und technische Entwicklung des Verfahrens, erfreuen die Patientinnen sich heutzutage über optimale Ergebnisse. Die modernen Implantate sind in der Regel nicht tastbar und in ihrer Konsistenz von der natürlichen Brust nicht zu unterscheiden. Nach dem Eingriff bleibt die natürliche Brustform erhalten, wobei die gewünschte Brustgröße erreicht wird.

Wie bei jedem operativen Eingriff ist die Brustvergrößerung mit einem bestimmten Operationsrisiko verbunden, welches vor dem Eingriff mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden soll. Die häufigste Komplikation nach der Brustvergrößerung stellt die Kapselfibrose dar. Das Implantat ist ein Fremdkörper für unseren Organismus. Wie jeder Fremdkörper wird er im Laufe des Heilungsprozesses von einer Bindegewebeschicht umgeben. In manchen Fällen kann diese Kapsel verhärten und zu Brustverformungen und Schmerzen führen.

Unmittelbar nach der Operation sind leichte Schmerzen zu erwarten, diese vergehen jedoch nach wenigen Tagen wieder. Nach dem Eingriff bekommen die Patientinnen einen Druckverband. Nach einigen Tagen wird dieser mit einem medizinischen Büstenhalter ersetzt. In den ersten drei Wochen wird dieser Büstenhalter rund um die Uhr getragen, danach nur tagsüber. Nach ca. einem Monat ist die Verkapselung der Implantate abgeschlossen. Um die Kapselfibrose vorzubeugen kann die Brust nach Anweisungen des Arztes massiert werden. Es kann einige Monate dauern, bis die Brust ihre ursprüngliche Konsistenz wieder eingenommen hat.

Der Eingriff bietet dauerhafte Ergebnisse, die zehn bis fünfzehn Jahre anhalten können. Danach wird es empfohlen die Implantate auszutauschen, da deren Qualität sich nach dieser Zeit ändert und die Gefahr eines Risses steigt. Auch die Veränderung der Brustform, bedingt durch die natürlichen Alterungsprozesse und die Schwerkraft, macht einen Implantatwechsel nach dieser Zeit notwendig.

Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist unter Ärzten auch heute noch umstritten. Der wichtigste Nachteil dieser Methode ist der mögliche Abbau von dem implantierten Fett, welcher einen erneuten Eingriff nach ca. zwei bis drei Jahren notwendig macht.

Da es auch keine verlässlichen Langzeitstudien zur dieser Methode gibt, empfehlen viele Experten bei der Brustvergrößerung auf die erprobte Methode mit Silikonimplantaten zurückzugreifen.

 

Quellen:

Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie http://www.dgaepc.de/

Deutsches Krebsforschungszentrum. Krebsinformationsdienst http://www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2013/news73.php

Hoshaw SJ, Klein PJ, Clark BD, Cook RR, Perkins LL. Breast implants and cancer: causation, delayed detection, and survival. Plast Reconstr Surg. 2001 May;107(6):1393-407.

Henne-Bruns, Doris ; Dürig, Michael ; Kremer, Bernd ; Bruns, Doris Henne-: Chirurgie. 2.Aufl., Stuttgart: Thieme, 2003.


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