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Informationen zum Bereich Morbus Crohn

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für den medizinischen Bereich Morbus Crohn? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung die den gesamten Magen-Darm-Trakt von Mund bis Anus betreffen kann. Am häufigsten dabei ist der Übergang von Dünndarm zu Dickdarm betroffen.

Morbus Crohn ist nach einem seiner Erstbeschreiben, dem US-amerikanischen Arzt Burrill Crohn benannt.

Häufigkeit und Uraschen

Morbus Crohn ist eine recht seltene Erkrankung und betrifft häufig weiße Menschen und besonders die jüdische Bevölkerung. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer und die Erkrankung bricht häufig zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr aus. Raucher sind häufiger betroffen als Nichtraucher.

Die Ursache für Morbus Crohn ist bis heute unklar. Es kommen familiäre Vorbelastungen und infektiöse oder immunologische Ursachen in Frage.

Eine Immungenese der Erkrankung wird vermutet, weil Immunsuppressiva (das Immunsystem unterdrückende Medikamente) und Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel oft zu einer erheblichen Verbesserung der Beschwerden führen.

Symptome

Morbus Crohn hat je nach Ort und Ausbreitung des Krankheitsgeschehens unterschiedlichste Erscheinungsbilder. Typischerweise äußert sich der Morbus Crohn anfangs durch Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schmerzen im rechten Unterbauch (nicht mit Blinddarmentzündung zu Verwechseln) und meist unblutige Durchfälle. Allerdings kann die Erkrankung auch ohne Durchfälle auftreten. Außerdem sind Fieber, Überlkeit und Erbrechen möglich.

Infolge des entzündlichen Geschehens kann der Darm oft nicht gut Nährstoffe absorbieren, was zu Mangelerscheinungen führen kann (Malabsorptionssyndrom).

Die plötzliche Verschlechterung der Symptomatik wird als Schub bezeichnet.

Da es bei Morbus Crohn zu Fistelbildungen kommt, sind Analfisteln oft das erste Symptom der Erkrankung. Deshalb sollte bei Analfisteln stets eine Morbus Crohn Diagnostik durchgeführt werden.

Morbus Crohn kann sich jedoch auch außerhalb des Magen-Darm-Traktes durch Entzündungen an Haut, Augen, Gelenken und in der Leber bemerkbar machen.

Behandlung

Auf konservativem Wege ist eine Eliminationsdiät hilfreich. Hierbei versucht man Speisen, die der Patient nicht verträgt ausfindig zu machen und diese zu meiden. Sollte durch die Erkrankung ein Nährstoffmangel entstanden sein (z.B Eisenmangel), gilt es diesen durch die Ernährung oder Substitution auszugleichen. Außerdem wird bei akuten Schüben ballaststoffreiche Kost empfohlen.

Wichtig: Rauchverzicht senkt das Risiko eines Schubs um die Hälfte.

Da Patienten mit Morbus Crohn auch Vitamin D und Kalzium manchmal nicht gut aufnehmen können, sollte diese einer Osteoporoseprophylaxe unterzogen werden. Diese besteht in einer täglichen Gabe von Vitamin D (1000IE/Tag) und Kalzium (1000mg/Tag).

Medikamentös können Entzündungshemmer wie z.B Sulfasalazin die Beschwerden lindern.

Schübe von leichtem bis mittlerem Außmaß werden durch orale Einnahme von Kortikosteroiden und bei schweren Schüben über die Blutbahn systemisch therapiert. 

Ist der Verlauf durch Kortikosteroide nicht ausreichend zu verbessern, sollten rechtzeitig Immunsuppresiva verabreicht werden, wie Azathioprin oder biologische Arzneistoffe wie Infliximab oder Vedolizumab. So kann die Wahrscheinlichkeit eines Schubes von 1,1 Schüben pro Jahr auf auf 0,2 Schübe pro Jahr gesenkt werden.

Auf diesem Wege können Operationen und Krankenhausaufenthalte verhindert und die Arbeitsfähigkeit des Patienten erhalten werden.

Bilden sich im entzündlichen Verlauf Fisteln sind sie meist sehr infektionsanfällig.

Sie werden medikamentös behandelt und mittels Fadendrainage operiert, wenn Medikamente alleine nicht ausreichen um die Entzündung zu lindern.

Bei Patienten mit Morbus Crohn treten als Komplikation der Erkrankung Abszesse, Perforationen, Bauchfellentzündungen oder Darmverschlüsse auf. In diesen Fällen muss rasch operiert werden. Dabei wird versucht so wenig Darm wie möglich zu entfernen und nach Wochen nachzukontrollieren.

Fistel und Darmverengungen geringen Ausmaßes sind auch ein Operationsgrund müssen jedoch nicht so dringlich wie akute Operationsgründe versorgt werden.

Heilungschancen und mögliche Komplikationen

Die Krankheit selbst ist nicht heilbar, bei optimaler Therapie haben Betroffene aber eine normale Lebenserwartung. Früher oder später machen Komplikationen eine Operation nötig (70% der Patienten innerhalb von 15 Jahren). 

Da Crohn Patiente ein erhöhtes Darmkrebsrisiko haben, gehören regelmäßige Kontrollkoloskopien zur Behandlung.

Eine Komplikation nach vielen Operationen ist das Kurzdarm-Syndrom. Durch das Fehlen von Darmabschnitten ist die Aufnahme von Nährstoffen stark eingeschränkt und es kommt zu Mangelerscheinungen (Vitamin  A, D, E, K, B12) und Gewichtsverlust.

Patienten neigen dann auch häufiger zu Gallensteinen und Nierensteinen.

Welche Fachärzte und Kliniken sind Spezialisten für Morbus Crohn?

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.
Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Morbus Crohn überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

 


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