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Informationen zum Bereich Leberkrebs

Sie suchen einen Spezialisten für Leberkrebs oder eine Spezialklinik in Deutschland, Österreich oder Schweiz? Mit unserer Arzt- und Kliniksuche für medizinische Experten finden Sie erfahrene Fachärzte, Kliniken & Zentren für die Diagnose und Behandlung vom Lebertumoren.

Was ist Leberkrebs?

Das „Hepatozelluläre Karzinom“ (HCC) ist die häufigste Form der bösartigen Neubildungen der Leber. Diese Form des Leberkrebses ist mit 6% bei den Männern und 3% bei den Frauen mit eine der häufigeren Tumorleiden.

Beim Hepatozellulären Karzinom (HCC, Leberzellkrebs) kommt es direkt in den lebereigenen Zellen zu Mutationen, die Zellen hervorrufen, welche ungehindert und unkontrolliert wachsen. Risikoerkrankungen, die gehäuft mit diesem Krebsleiden einhergehen, sind unter anderem Hepatitis B, Leberzirrhose (Schrumpfleber) oder Hämochromatose (Eisenspeichererkrankung).

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers. Ein Funktionsausfall dieses Organs ist nicht mit dem Leben vereinbar.

Leberkrebs Symptome

Die Erkrankungszeichen bei Lebertumoren sind sehr unspezifisch. Meist beklagen die Patienten:

  • Schwäche
  • Leistungsknick
  • Gewichtsverlust.

Späte Zeichen der Erkrankung sind:

  • Druckgefühl im Bauch
  • Vorwölbungen der Bauchdecke
  • Gelbfärbung der Haut (Ikterus) 

5% der Tumoren fallen erst spät durch Tumormetastasen (Tumorstreuungen in weitere Organe) auf. 

Wie wird Leberkrebs diagnostiziert?

Der Verlauf der Erkrankung ist in der Regel sehr rasch fortschreitend. Die Tumordiagnose erfolgt mithilfe des Ultraschalls, der Computertomografie oder auch der Magnetresonanztomografie. Mithilfe einer Feinnadelbiopsie (Entnahme von Lebergewebe durch die Bauchdecke mittels spezieller Nadel) kann die Diagnose gesichert werden.

Welche Arten von Lebertumoren gibt es?

Neben dem Hepatozellulären Karzinom (HCC), das die häufigste Form des Leberkrebses ist, gibt es das cholangiozelluläre Karzinom (Gallengangskarzinom), das Hepatoblastom, das Sarkom oder das Zystadenokarzinom, die jedoch allesamt eher Raritäten sind.

Noch häufiger als das HCC (Leberzellkrebs) sind Lebermetastasen, d.h. Tumorablagerungen entfernter Neubildungen in der Leber (maligne Sekundärtumoren der Leber). Dies können beispielsweise Metastasen von einem Colonkarzinom (Dickdarmkrebs) oder einem Mammakarzinom (Brustkrebs) sein. Da die Leber als das Hauptstoffwechselorgan des Menschen sehr stark durchblutet ist, ist sie auch das Organ, das mit am häufigsten von Tumorablagerungen betroffen ist.

Benigne (gutartige) Lebertumoren sind z.B. Leberzelladenome, Fokal-noduläre Hyperplasie (FNH), kavernöse Hämangiome oder Leberzysten.

Wie wird ein Leberkarzinom behandelt?

Die besten Überlebensraten bei bösartigen Lebertumoren werden durch eine komplette, operative Entfernung (Resektion) der Neubildung durch einen Spezialisten für Leberoperationen erzielt. Bei zusätzlich bestehender, schwerer Leberzirrhose (Schrumpfleber) kann zudem eine Lebertransplantation erwogen werden.

Eine Verlängerung der Lebenszeit mithilfe palliativer Maßnahmen (Maßnahmen, die nicht heilen, aber das Überleben erleichtern und evtl. verlängern) ist nur bedingt möglich. Jedoch kann die Lebensqualität durch Maßnahmen wie Alkoholinstillation in den Tumor, Chemotherapie oder Verbesserung des Galleabflusses deutlich verbessert werden.

Maßnahmen zur Tumorverkleinerung

Wenn der Tumor durch eine Operation nicht entfernbar ist, kann Alkohol in den Tumor injiziert werden oder der Tumor kann mittels Hitze (z.B. Radiofrequenzsonden, RFA = Radiofrequenzablation) verkleinert werden. Durch eine Tumorverkleinerung kann ein zuvor inoperabler Tumor in ein operables Stadium „verkleinert“ werden.

Bei fortgeschrittenem Krankheitsstadium kann der Tumor auch mittels selektiver interner Radiotherapie (SIRT, Radioembolisation) verkleinert werden. Dabei wird radioaktives Material direkt in den Tumor verbracht. Durch diese Methode wird die Tumorgröße reduziert und das umgebende Gewebe bestmöglich geschont.

Eine weitere Möglichkeit zur Tumorverkleinerung ist die Anwendung der Transarteriellen Chemoembolisation (TACE). Hierbei wird über einen Gefäßkatheter, der bis zum Tumor vorgeschoben wird, ein Chemotherapeutikum direkt in das Krebsgewebe injiziert. Diese tumorverkleinernden Maßnahmen können Überbrückungsmaßnahmen bis zur Lebertransplantation, bis zur Resektion oder palliative Eingriffe sein.

Ein hochmodernes Verfahren zur Tumorverkleinerung bei Leberkrebs ist die HIFU-Therapie (Ultraschall-gesteuerter hochintensiver fokussierter Ultraschall). Bei diesem Behandlungsansatz wird der Tumor mittels energiereicher Ultraschallwellen von außen „beschallt“. Dadurch erhitzen sich die Tumorzellen so stark, dass sie „verkochen“ und der Tumor sich verkleinert. Dieses Verfahren befindet sich noch in seinen Anfängen, jedoch zeigt sich bereits in zahlreichen Studien, dass die HIFU-Therapie ein erfolgreicher Therapieansatz zur Tumorverkleinerung mit nur geringen Nebenwirkungen ist.

Wie sind die Heilungschancen bei Leberkrebs?

Insgesamt sind die Heilungschancen beim Hepatozellulären Karzinom eher schlecht. Patienten mit bekannter Leberzirrhose (Schrumpfleber) sollten daher etwa halbjährlich mittels Ultraschall und Laboruntersuchung (Tumormarker AFP = Alpha-Fetoprotein) gescreent werden.

Wie ist die Lebenserwartung bei Leberkrebs?

Unbehandelt ist die durchschnittliche Überlebenszeit nach der Diagnosestellung „Leberkrebs“ (HCC) etwa 4 Monate. Nach operativer Resektion überleben die Patienten im Durchschnitt 3 Jahre bzw. 20-50% der Patienten sind nach Leberteilresektion (Entfernung des gesamten Tumorgewebes) geheilt.

Quellen:

  • Innere Medizin, Gerd Herold und Mitarbeiter, 2014
  • Chirurgie, Siewert/Stein, 9. Auflage, Springer Verlag

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