Sie suchen ausgezeichnete Ärzte und Kliniken im Bereich Krebstherapie

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Krebstherapie

Informationen zum Bereich Krebstherapie

Rund 500.000 Menschen sind im Jahr 2012 in Deutschland an einer Art von Krebs erkrankt.

Damit ist steigt die Anzahlt der Neuerkrankungen ...

Zum kompletten Text

AUSGEWÄHLTE SPEZIALISTEN


Informationen zum Bereich Krebstherapie

Rund 500.000 Menschen sind im Jahr 2012 in Deutschland an einer Art von Krebs erkrankt.

Damit ist steigt die Anzahlt der Neuerkrankungen seit Jahren stetig. Die Ursache dafür findet man in der steigenden Lebenserwartung und der immer größeren Anzahl älter werdender Menschen.

Zusätzlich führen auch Krebsvorsorgeprogramme dazu, dass vermehrt von Krebs betroffene Menschen identifiziert werden (beispielsweise durch die Brustkrebsvorsorge – Mammographie).

Grundsätzlich kann Krebs jeden Menschen betreffen. Bestimmte Arten kommen häufiger im Kindesalter vor, andere treten typischerweise erst im höheren Alter auf.

Zu den häufigsten Krebsarten gehören Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs.

Trotz intensiver Forschung und Krebsstudien kann bis heute nicht jeder Krebstod verhindert werden. Rund 200.000 Menschen erliegen immer noch jährlich ihrem Krebsleiden. Diese Zahlen zeigen jedoch auch einen deutlichen Anstieg der Überlebenden im Vergleich zu 1980, wo noch rund 2/3 der Erkrankten starben.

So hat und wird die moderne Tumor-Therapie und die dementsprechend gute Ausbildung der Ärzte (Hämatoonkologen, Internisten, Chirurgen, Strahlentherapeuten, etc.) und die Behandlung in interdisziplinären Behandlungsteams immer mehr Menschen retten können.

Wann wird eine Krebstherapie durchgeführt?

Das Ziel der Krebstherapie ist die Heilung von einem bestehenden Krebsleiden. Wichtig dafür ist das frühzeitige Entdecken des Krebses. Verschieden Früherkennungsuntersuchungen sollen dabei helfen (beispielsweise Brustkrebsvorsorge, Darmkrebsvorsorge und Prostatakrebsvorsorge). Je früher ein Krebs diagnostiziert wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Jeder Tumor spricht unterschiedlich gut auf verschiedene Arten der Krebstherapie an. Daher gibt es für jede Krebsart bestimmte Therapieschemata. Diese beinhalten Strahlentherapie, Chemotherapie, Tumoroperation, Antikörpertherapien und andere medikamentöse Behandlungen, beziehungsweise eine Kombination aus verschiedenen Verfahren.

Besonders wichtig sind neben den Tumoreigenschaften auch das Alter und der Gesundheitszustand des Krebspatienten. Dies kann ausschlaggebend für die Wahl einer bestimmten Therapieart sein.

In bestimmten Fällen kann ein abwartendes Kontrollieren der Tumorparameter möglich sein. Weil die Nebenwirkungen der Therapie zu groß und das Tumorwachstum gering ist, wird dadurch die Krebstherapie erst angewandt, wenn Beschwerden auftreten (Bsp. Prostatakrebs in höherem Alter).

Wird der Tumor zu spät entdeckt und ist keine Heilung mehr möglich, versucht die Krebstherapie Symptome und Schmerzen zu lindern, so wie die Lebensqualität zu verbessern.

Wie läuft die Krebstherapie ab?

Zu Beginn jeder Krebstherapie steht das Gespräch des Krebspatienten mit dem behandelnden Arzt.

Steht die Diagnose fest, muss die Ausbreitung des Tumors im Körper und das genaue Stadium des Tumors festgestellt werden. Dabei helfen Bildgebende Untersuchungen wie CT, MRT, Röntgen, Ultraschall und Szintigraphie, sowie die Untersuchung von Gewebeproben (Biopsie).

Dadurch erhält der Arzt Informationen über mögliche Tochtergeschwulste (Metastasen) und in Mitleidenschaft gezogene, angrenzende Organe.

Nun kann, oftmals im interdisziplinären Team und in Absprache mit dem Patienten, ein Behandlungsplan erstellt werden.

Je nach Krebsleiden ist ein stationärer oder ambulanter Krankenhausaufenthalt möglich. In vielen Fällen erfolgt die Tumorentfernung durch einen chirurgischen Eingriff. Hier wird versucht durch schonende Eingriffe (minimalinvasiv) möglichst viel gesundes Gewebe zu erhalten.

Die Strahlentherapie oder Chemotherapie erfolgt entsprechend einem genauen Schema in Zyklen. Dabei ist die Behandlung an bestimmte Tage der Woche gebunden und das über mehrere Wochen oder sogar Monate.

Da die chirurgische Entfernung des Tumors oft nicht ausreicht, um alle Krebszellen zu erreichen, kann in manchen Fällen vor- oder nach der Operation eine Strahlentherapie bzw. Chemotherapie erfolgen. Dies nennt man neoadjuvant (vorher) und adjuvante (nachher) Behandlung.

Die Chemotherapie und Strahlentherapie tötet die Krebszellen durch Strahlenschäden oder medikamentös ab. In den Tagen zwischen der Behandlung können sich die Körperzellen regenerieren. Tumorzellen verfügen über schlechtere Reperaturmechanismen und gehen daher dennoch zugrunde. 

Bei der neuen, zielgerichteten Therapie werden Medikamente (beispielsweise Antikörper) verabreicht, die an bestimmten, tumorspezifischen Zellbestandteilen angreifen, oder den Informationsweg der Tumorzellen stören.

Da nicht jeder Tumor gleich gut auf jede Art der Therapie anspricht und es manchmal Wahlmöglichkeiten gibt, ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch vor jeder Therapie-Entscheidung wichtig.

Wie sind die Prognosen und Risiken der Tumortherapie?

Die neuen Methoden der Krebstherapien haben als Ziel, möglichst viel Tumor und so wenig gesundes Gewebe wie möglich zu zerstören. Das führt immer mehr zur Anwendung minimalinvasiver Operationsverfahren (wie die Schlüssellochtechnik).

Auch die Verbesserung von Chemotherapie und Strahlentherapie durch bessere Kombination von verschiedenen Chemotherapeutika und genaueren Bestrahlungstechniken haben dafür gesorgt, Tumorzellen gezielt zu treffen und so wenig Nebenwirkungen wie möglich auf den gesunden Körper zu haben. Ähnliches wird durch die Target-Therapie versucht, bei der zielgerichtete Medikamente nur veränderte Tumorzellen angreifen.

All das macht die moderne Krebstherapie aus. Dennoch bringt auch sie viele Nebenwirkungen mit sich, abhängig von der Wahl der Therapiemethoden.

Genauso kann nicht in jedem Fall jede versteckte Tumorzelle abgetötet werden. Manchmal kommt es dadurch zur Wiederkehr des Tumors (Rezidiv). Besonders wichtig ist daher die Nachsorge. Durch die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen sollen wiederkehrende Krebszellen möglichst frühzeitig entdeckt und therapiert werden.

Sollten Sie weitere Fragen bezüglich der Therapie und Prognosen einer speziellen Krebstherapie haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren behandelnden Facharzt.

 

Quellen:

http://www.internisten-im-netz.de/de_behandlung_1234.html

Herold, Gerd: Innere Medizin. Köln, Eigenverlag 2012.

Arasteh, K. ; Baenkler, H.-W. ;  Bieber, C. ; et al.: Innere Medizin. Stuttgart, Georg Thieme Verlag KG 2009.


Arztsuche nach Fachbereich

MEDIZINISCHE SPEZIALISTEN garantiert

Unsere Richtlinien

Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich renommierte medizinische Kapazitäten, die nach strengen Richtlinien ausgewählt wurden. Erfahrung, innovative Behandlungstechniken oder die Reputation in Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle.

MEHR


HILFE BEI IHRER SUCHE

Hilfe bei Ihrer Suche

Wir leiten Ihre Anfrage an die passenden Spezialisten weiter

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl eines Spezialisten für Ihre Bedürfnisse. Der Service von PRIMO MEDICO ist für Patienten immer kostenlos, vertraulich und diskret.

MEHR


UNSERE PARTNER

Alle Partner anzeigen
Nach oben