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Informationen zum Bereich Tumordiagnostik

Meist führen länger andauernde Beschwerden, die schleichend stärker werden oder plötzlich auftretende Symptome zum Arztbesuch. Vieles ist harmlos und kann rasch geheilt ...

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Informationen zum Bereich Tumordiagnostik

Meist führen länger andauernde Beschwerden, die schleichend stärker werden oder plötzlich auftretende Symptome zum Arztbesuch. Vieles ist harmlos und kann rasch geheilt werden, anderes Erkrankungen bleiben ein Leben lang, wieder andere, wie die bösartigen Tumorerkrankungen, führen früher oder später ohne Therapie zum Tod.

Ein Grundsatz im täglichen Patientenkontakt lautet, dass ein Tumor bei unklaren Symptomen bis zur eindeutigen Klärung nicht ausgeschlossen werden darf.

Nach den Herzkreislauf-Erkrankungen sind die Krebsleiden, die zweithäufigste, zum Tode führende Erkrankung und leider ist niemand davor geschützt. So gibt es Tumorerkrankungen mit Häufigkeitsgipfel im Kindesalter und Tumoren ohne bekannten Risikofaktor.

Je weiter sich die Tumortherapie entwickelt, desto wichtiger ist auch die exakte Tumordiagnostik. Insbesondere die Art und Ausbreitung des Tumors, Blutversorgung, Ursachen und die Streuung im Körper (Metastasen) sind ausschlaggebend für die spätere Therapie. Hier hilft die moderne Tumordiagnostik mit hochauflösenden bildgebenden und interventionellen Verfahren.

Was sind die Anwendungsgebiete für die Tumordiagnostik?

Die Tumordiagnostik ist ein essentieller Bestandteil der Ursachen- und Therapiefindung in der modernen Medizin. Sie ist das Mittel zur Abklärung eines Tumorverdachts. So kommen beispielsweise ungewollte Gewichtsabnahmen, Nachtschweiß und Fieber (B-Symptomatik) gehäuft bei verschiedenen Tumorerkrankungen vor.

Da es von Außen nicht möglich ist, alle Eigenschaften eines Tumors zu identifizieren, kommt der Radiologie in der Tumordiagnostik eine wesentliche Bedeutung zu. Hier werden die Standardbildverfahren in der Radiologie mit spezifischen Zusatzuntersuchungen verbunden. Dazu gehören die Röntgenuntersuchung, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Ultraschalluntersuchungen (Sonographie). Alle können mit Kontrastmittel verwendet werden, um bestimmte Tumoren deutlicher hervorzuheben. Die Szintigraphie zeigt mit radioaktiven Partikeln vermehrten Stoffwechselumsatz und Durchblutung an, was bei Tumoren recht häufig der Fall ist.

Genauso können Interventionelle Verfahren (minimal-invasiv) genutzt werden um beispielsweise Gewebeproben bildgesteuert zu entnehmen.

Mithilfe von Endoskopie (Einführen von einem Schlauch mit Kamera in Körperhöhlen), spezifischen Bluttests  und genetischen Tests wird das Bild der Tumordiagnostik vervollständigt.

Je nach Tumorverdacht kommen verschieden Tumordiagnostikverfahren zum Einsatz.

Die Tumordiagnostik kommt aber ebenso bei der Nachsorgeuntersuchung von Tumorerkrankungen zum Einsatz und soll hier das frühzeitige Erkennen des Wiederauftretens einer Krebsart möglich machen.

Ebenso ist die Tumordiagnostik ein wichtiges Instrument der Tumorprävention. So gibt es beispielsweise Tumorvorsorgeuntersuchungen für Brust-,Darm- und Prostatakrebs).

Wie läuft die Behandlung ab?

Zu Beginn jeder Form der ärztlichen Diagnostik steht die Analyse der Symptome des betroffenen Patienten. Der Patient kommt mit seinen Beschwerden zum Arzt, im folgenden Patientengespräch geht der Arzt genauer auf die Symptomatik, Art und Dauer der Beschwerden und die allgemeine Krankengeschichte ein. Danach folgt die körperliche Untersuchung, welche im Groben auf alle Bereiche und spezifischer auf die betroffenen Bereiche eingeht. Liegt der Verdacht einer Krebserkrankung nahe, folgt eine intensive Suche nach Ursprung, Lokalisation, Größe und Streuung des Tumors. Die Diagnostik sowie die Therapie erfolgt in einem interdisziplinären Team aus ihrem behandelnden Arzt, Radiologen, Onkologen, evtl. Strahlentherapeuten, Nuklearmediziner und Chirurgen.

Oftmals erfolgen zu Beginn Blutuntersuchungen. Hier können eventuell weiterführende Veränderungen festgestellt werden. Gleichzeitig folgt die Suche zur genauen Beurteilung des Tumors. Je nach Tumorverdacht erfolgen Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Endoskopie, Biopsie, Sonographie oder Szintigraphie bzw. eine Kombination aus diesen Verfahren. 

Die Auswertungen und Ergebnisse ermöglichen die detaillierte Besprechung der Therapiemöglichkeiten im interdisziplinären Team.

Nun können die möglichen Therapievarianten mit dem Patienten besprochen werden.

Nach der Entscheidung wird der Therapiezeitplan erstellt und so bald wie möglich mit der Therapie begonnen (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie).

Wie sind die Auswirkungen bzw. Nebenwirkungen der Tumordiagnostik?

Die Tumordiagnostik ist ein wesentlicher Teil der richtigen Therapiefindung in der Medizin. Viele Arten der Krebstherapie unterscheiden sich wesentlich je nach Lokalisation des Tumors, Ausbreitung des Tumors und Zellart des Tumors. Das bedeutet: nicht jeder Darmkrebs wird gleich behandelt und nicht jede Form von Lungenkrebs spricht auf die gleiche Therapie an.

Die Tumordiagnostik erlaubt eine möglichst genaue und spezifische Diagnose aller Tumoreigenschaften. Die möglichen Nebenwirkungen der Tumordiagnostik, wie beispielsweise die Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlung stehen dabei in keiner Relation zu den Auswirkungen der Krebserkrankung.

Die genauen Ergebnisse die durch die Tumordiagnostik gewonnen werden, ermöglichen es eine spezifische Tumortherapie durchzuführen und erhöhen damit die Chancen auf eine Heilung.

Die Tumordiagnostik im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen gehört zu den hervorragenden Errungenschaften der modernen Medizin. So können Tumorerkrankungen wie Brust-,Darm- und Prostatakrebs frühzeitig erkannt und geheilt werden

Ebenso notwendig und wichtig sind die Nachsorgeuntersuchungen nach einer Tumortherapie. Sie helfen, wiederkehrende Tumorzellen möglichst frühzeitig zu entdecken. Daher ist die Einhaltung der Nachsorgetermine von großer Wichtigkeit.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Tumordiagnostik, und Ihren Möglichkeiten und Alternativen im Bezug auf Ihren speziellen Fall haben, zögern Sie nicht und wenden Sie sich an einen Onkologen oder Radiologen Ihres Vertrauens.

 

Quellen:

http://www.krebsinformationsdienst.de/untersuchung/bildgebung.php

http://www.nuklearmedizin.de/patienten/patientininformation/untersuchung_behandlung.php?navId=64#krebs

Kauffmann, Günter Werner; Moser, Ernst (2011): Radiologie. Bildgebende Verfahren, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Strahlenschutz. 4., völlig überarb. Aufl. München: Elsevier, Urban & Fischer.

Reiser, Maximilian; Kuhn, Fritz-Peter; Debus, Jürgen (2011): Radiologie. 3., vollst. überarb. u. erw. Aufl. Stuttgart: Thieme (Duale Reihe).

Vogl, Thomas J.; Rummeny, Ernst J.; Reith, Wolfgang; Balzer, J. O. (2011): Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Berlin: Springer.


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