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Das Meningeom ist eine der häufigsten Tumorarten innerhalb des Schädels beziehungsweise selten auch im Bereich des Rückenmarks. Anders als die hirneigenen Tumoren ...

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Informationen zum Bereich Meningeome

Das Meningeom ist eine der häufigsten Tumorarten innerhalb des Schädels beziehungsweise selten auch im Bereich des Rückenmarks. Anders als die hirneigenen Tumoren (Astrozytom, Glioblastom) entspringt das Meningeom den Zellen der Hirnhäute, welche zwischen Hirngewebe und Schädelknochen liegen.

Rund 4/5 der Meningeome sind langsam wachsende, gutartige Tumoren. Das restliche Fünftel besteht aus zu Rezidiven (erneutes Auftreten) neigenden, bösartigeren Meningeomen.

Das typische Erscheinungsalter liegt zwischen 50 und 60 Jahren, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Was sind die Ursachen für das Meningeom?

In der Mehrzahl der Fälle entsteht es durch spontane Zellveränderungen (Mutation). Es konnte aber auch ein Zusammenhang zu bestimmten genetischen Erkrankungen wie der Neurofibromatose Typ II hergestellt werden. Zudem wurde in den letzten Jahren ein gehäuftes Auftreten von Meningeomen bei Menschen mit einer Chromosomenstörung, der Monosomie 22, bei der das Chromosom 22 nur einmal vorhanden ist, festgestellt.

Meningeome kommen zum Teil nicht nur solitär (alleine) vor, sondern entwickeln sich an mehreren Stellen der Hirnhäute.

Was sind die Symptome dieser Erkrankung?

Da das Meningeom, als hauptsächlich gutartiger Tumor, langsam wächst und benachbartes Hirngewebe nur verdrängt, aber sich nicht darin ausbreitet (infiltriert), kann es ein Leben lang zu keinerlei Symptomen (asymptomatisch) kommen. In diesem Fall würde das Meningeom nicht oder nur durch ein Zufallsbefund bei einer Routine-CT-Untersuchung entdeckt werden.

Wenn es aber zu Symptomen kommt, handelt es sich meistens um Zeichen eines erhöhten Hirndrucks, wie Kopfschmerzen, Übelkeit  oder Erbrechen. Auch kann es zu epileptischen Anfällen oder neurologischen Störungen (z.B. Seh-, oder Gleichgewichtsstörungen) kommen.

Abhängig ist hier die Symptomatik meist von der Lokalisation des Tumors und dem damit zusammenhängenden Ort des Drucks auf umliegendes Hirngewebe.

In der Schwangerschaft kann es eventuell zu einem beschleunigten Wachstum von Meningeomen kommen.

Was sind die Diagnoseverfahren?

Die Diagnose erfolgt durch die Radiologie. Meningeome lassen sie sich sehr gut in der Computertomographie (CT) sowie der Magnetresonanztomographie (MRT) erkennen. Sie sind meist scharf begrenzt und nehmen gleichmäßig Kontrastmittel auf. Häufig sind auch Verkalkungen im Tumor zu sehen. Wichtig ist in der CT die Begutachtung des knöchernen Schädels, das Meningeom dort durch Einwachsen oder Reizung zu Knochenveränderungen führen kann. Die MRT dient der Beurteilung und Ausbreitung des Tumors in den Hirnhäuten. Manchmal muss zusätzlich eine Darstellung der Hirngefäße gemacht werden (Angiographie), hier lässt sich oft eine besonders intensive Blutversorgung des Tumors erkennen.

Wie wird das Meningeom behandelt?

Die Therapie der Wahl ist die vollständige Entfernung (Komplettresektion) des Tumors mit Hilfe der Neurochirurgie. Ist eine Operation durch einen gefäßreichen Tumor erschwert, kann in diesem Fall präoperativ (vor der OP) das jeweilige Blutgefäß verschlossen werden (Embolisation).

Handelt es sich um ein seltenes bösartiges Meningeom, wird zusätzlich eine Strahlentherapie angeboten.

Auf eine OP kann aber auch im Falle eines hohen Alters und symptomlosen Tumors unter folgender Beobachtung verzichtet werden.

Wie sind die Prognosen und die Krankheitsverläufe bei einem Meningeom?

Gutartige Meningeome gelten durch eine vollständige Operation meist als geheilt. Je bösartiger der Tumor, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens (Rezidiv) des Meningeoms, welches dann erneut operiert bzw. zusätzlich strahlentherapiert werden müsste.

Wichtig nach der Operation ist auch das Einhalten der Nachsorgetermine um ein eventuelles Rezidiv frühzeitig zu entdecken.

 

Quellen:

http://www.hirntumorhilfe.de/hirntumor/tumorarten/meningeom/

Henne-Bruns, Doris; Dürig, Michael; Kremer, Bernd; Bruns, Doris Henne-: Chirurgie. 2. Aufl.. Stuttgart: Thieme, 2003.

Siewert, Jörg Rüdiger: Chirurgie. Berlin, Heidelberg: Springer, 2006.


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