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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Onkologie

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BEHANDLUNGSFOKUS Onkologie

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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Onkologie

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für den medizinischen Bereich Onkologie? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Was ist Onkologie?

Die Onkologie ist ein Zweig der Medizin, der sich mit Krebs beschäftigt. Der Wortursprung stammt aus dem Griechischen: onkos für Tumor oder Volumen und logos für Wissenschaft stehend. Das Wort Tumor bedeutet lediglich eine Raumforderung, die auch durch Zysten oder Wassereinlagerungen hervorgerufen werden kann. Krebs bedeutet die bösartige, sogenannte maligne Entartung von Zellen. Dabei ändern Zellen ihre natürlichen Eigenschaften durch Veränderungen in ihrer DNA. Maligne Zellen halten sich nicht mehr an Zellverbandsgrenzen oder körpereigene Wachstumssignale, sondern wachsen willkürlich, entwickeln sich nicht bis zum Endstadium und streuen in andere Körperregionen. Die Wörter Tumor und Krebs werden im klinischen Alltag oft als Synonyme verwendet.

Was macht ein Onkologe?

Die Hauptkomponenten dieses Fachgebiets sind die Prävention, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Krebs. Die Onkologie kann nicht als eigenes Fachgebiet abgegrenzt werden, sondern bedarf einer interdisziplinären Zusammenarbeit.

Krebsvorsorge

Die Prävention gliedert sich in zwei Bereiche: Minimieren von Risikofaktoren und Früherkennung. Dafür ist allen voran der betreuende Hausarzt zuständig. Dieser klärt den Betreuten über die Risikofaktoren für Krebserkrankungen auf und führt Routineuntersuchungen durch. Bei Risikofaktoren handelt es sich um schädliches Verhalten, z.B. Rauchen oder Aussetzen gegenüber schädlichen Substanzen z.B. Asbest. Durch Verhaltensänderungen und Verminderung der schädlichen Exposition können Krebserkrankungen verhindert werden. Bei der Früherkennung geht es darum, möglichst früh bösartige Entartungen zu erkennen und zu behandelt, da dadurch die Prognose deutlich verbessert wird. Bei Bedarf kann der Hausarzt eine Überweisung zu einem Facharzt für das jeweilige Organ oder Klinik ausstellen, wo genauere Präventionsmaßnahmen ergriffen werden.

Auch Fachärzte der Gynäkologie, Gastroenterologie, Dermatologie und Urologie sind in der direkten Krebsvorsorge und –erkennung involviert. Vorsorgeuntersuchungen der Gynäkologie können von jeder Frau ab dem 20. Lebensjahr als Kassenleistung in Anspruch genommen werden. Dazu gehören:

  • Messung des Blutdruckes
  • Untersuchung der Schamlippen, der Scheide, des Muttermundes
  • Abstrichentnahme vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal mit nachfolgender mikroskopischer Untersuchung der Zellen
  • Tastuntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke

Außerdem kann der Gynäkologe hinsichtlich einer Impfung gegen die gefährlichen Formen des Humanen Papillom-Virus (HPV) beraten. Die Ständige Impfkomission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfiehlt diese Impfung für alle Mädchen zwischen dem 9. Und 14. Lebensjahr, da hierdurch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs verringert wird.

Ab dem 50. Lebensjahr können alle Gesetzlichversicherten jährlich ihren Stuhl untersuchen lassen. Im Stuhltest werden mögliche Blutmengen nachgewiesen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind und auf Veränderungen in der Darmschleimhaut hinweisen können. Ab dem 55. Lebensjahr kann man eine Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, beim Facharzt für Gastroenterologie in Anspruch nehmen: Der Darm wird dabei mit einem Endoskop von innen angeschaut und mögliche Auffälligkeiten wie Polypen können direkt entfernt werden.

Ab dem 45. Lebensjahr können Männer das Angebot der gesetzlichen Krankenkassen zum Screening in Anspruch nehmen, welches Krebs im Bereich der äußeren Genitalien und Prostata erkennen soll. Derzeit nicht Bestandteil der gesetzlichen Krebsfrüherkennung ist der sogenannte PSA-Test, die Messung des Prostata-spezifischem Antigens (PSA). PSA ist ein Enzym, das in geringen Mengen im Blut messbar ist. Bei bestimmten Erkrankungen, darunter auch Prostatakrebs, steigt die Konzentration von PSA deutlich an. Allerdings ist dieser Anstieg nicht spezifisch für Krebs und auch bei normalen PSA-Werten lässt sich Prostatakrebs nicht vollständig ausschließen.

Ab dem 35. Lebensjahr besteht alle zwei Jahre der Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Hier wird der ganze Körper auf Auffälligkeiten untersucht. Da Hautkrebs vor allem an Stellen mit erhöhter Sonneneinwirkung auftritt, werden die Kopfhaut und die Haut im Gesicht, Hals und Nacken besonders genau begutachtet.

Krebsdiagnostik

Zur Diagnose von Krebserkrankungen werden als erstes Bildgebungstechniken angewendet. Durch moderne Geräte können in kurzer Zeit Körperregionen oder auch der gesamte Körper detailliert dargestellt werden und kleinste Veränderungen gut sichtbar gemacht werden. Zu den Bildgebungstechniken gehören:

  • Ultraschall
  • CT und MRT
  • Szintigraphie, SPECT und PET

Um den Verdacht einer Veränderung anschließend zu bestätigten zu können, werden wenn möglich Gewebeproben entnommen, die dem Pathologie vorgelegt werden. Diese kategorisiert das verdächtige Material nach verschiedenen Skalen:

  • Art des Gewebes
  • Größe des Tumors
  • Malignität des Tumors 
  • Histologische Beschaffenheit des Tumors

Anhand dieser Information kann eine Prognose für den Ausgang der Tumorerkrankung bestimmt werden, welche mit den pathologischen Kriterien für die passende Therapie bestimmend ist.

Die Therapie onkologischer Erkrankungen kann im Krankenhaus vollzogen werden oder in ambulanten Einrichtungen. Dies wird durch den Gesamtzustand, die genaue Erkrankung und auch Präferenzen des Patienten entschieden.

Die Nachsorge wird durch den niedergelassenen Arzt und die ärztliche Einrichtung organisiert, die die Therapie durchgeführt hat. Außerdem gibt es eine gesetzliche Nachsorgepflicht für alle Patienten nach Radiotherapie. So werden Patientinnen nach Brustkrebstherapie sowohl vom operierenden Chirurgen, vom niedergelassenen Gynäkologen, als auch vom Radioonkologen kontrolliert.

Welche Krankheiten behandeln Onkologen?

Fachärzte für Hämatologie und Onkologie sowie Fachärzte der Radioonkologie beschäftigen sich hauptsächlich mit der Diagnose und Therapie von malignen Erkrankungen. Die häufigsten malignen Erkrankungen der Frau sind (nach Häufigkeit absteigend):

  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Lungenkrebs
  • Gebärmutterkörperkrebs
  • Krebs der Eierstöcke und Eileiter

Die häufigsten malignen Erkrankungen des Mannes sind (nach Häufigkeit absteigend):

  • Prostatakrebs
  • Darmkrebs
  • Lungenkrebs
  • Harnblasenkrebs
  • Magenkrebs

Welche Krebszentren gibt es?

Die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert medizinische Einrichtungen auf drei Ebenen. Auf dritter Ebene und seit 2003 werden sogenannte „Organkrebszentren“ zertifiziert, seit 2008 auf zweiter Ebene „Onkologische Zentren“ und auf erster Ebene „Onkologische Spitzenzentren“. Für das gesamte Zertifizierungssystem ist das unabhängige Institut OnkoZert verantwortlich. Für diese Zertifikate müssen eine Reihe an Anforderungen erfüllt werden. Dazu zählen unter anderem, dass:

  • es eine fächerübergreifende Onkologie für alle Tumorerkrankungen gibt.
  • wöchentliche interdisziplinäre Besprechungen, sogenannte "Tumor Boards", eingerichtet werden.
  • Leitlinien für die Behandlung von Krebs-Patienten durch klinische Studien entwickelt und umgesetzt werden.
  • die Einordnung der Tumore anhand internationaler Klassifikation (TMN) geschieht.
  • Forschungsprogramme für Grundlagenforschung und deren klinische Anwendung entwickelt werden.
  • die Patienten psychologisch und palliativmedizinisch betreut werden.
  • Krebs-Selbsthilfeorganisationen eingebunden werden.
  • sich das Zentrum mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern der Umgebung vernetzt.
  • die Qualität jährlich in sogenannten Benchmarking-Berichten erfasst und veröffentlicht wird.
  • Seit Sommer 2006 ist es ausländischen Krebszentren möglich, sich von der deutschen Krebsgesellschaft als „European Cancer Centre“ zertifizieren zu lassen. Die Bewerber für dieses Zertifikat müssen ähnliche Kriterien wie oben aufgeführt erfüllen.

Welche Ärzte und Kliniken sind Krebsspezialisten?

Zu den Krebsspezialisten gehören Fachärzte für Hämatologie und Onkologie, Radioonkologie sowie Nuklearmedizin.

Fachärzte für Hämatologie und Onkologie beschäftigen sich mit der Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen. Sie sind vor allem auf Entartungen der Organe und des Blutsystems spezialisiert. Zur Diagnose werden verschiedene Formen der Bildgebung angewandt, die in Rücksprache mit Ärzten der Radiologie und Nuklearmedizin ausgewertet werden. Folgende Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Chemotherapie
  • Allogene oder autologe Stammzelltransplantation
  • Antikörper-Therapie
  • Dendritische Zelltherapie

Fachärzte der Radioonkologie therapieren Krebs durch Bestrahlung der befallenen Areale mit Photonen oder Protonen. Auch die Krebsbehandlung mit Hitze (Hyperthermie Therapie) fällt in das Gebiet der Strahlentherapie. Außerdem verhindern sie erneuten Krebs, sogenannte Rezidive, durch Bestrahlung ehemaliger Tumorgebiete. Beispielsweise ist es heutzutage Leitlinie, bei Patientinnen mit Brustkrebs den Tumor operativ zu entfernen und anschließend die betroffene Brustgegend zu bestrahlen. Man kann unterscheiden zwischen:

  • Kurativ: Mit Absicht auf Heilung
  • Palliativ: Linderung von Symptomen, z.B. Schmerzen bei Knochenmetastasen
  • Adjuvant:  Nach Operation zur Ergebnissicherung
  • Neoadjuvant: Vor Operation zur Verkleinerung des Tumors

Fachärzte der Nuklearmedizin verwenden radioaktive Substanzen um Krebs zu diagnostizieren und zu behandeln. Hierfür werden radioaktiv markierte Tracer oder Radiopharmaka in die Blutbahn gespritzt, die ganz spezifische an die gewünschte Körperstruktur binden, z.B. wird markiertes Jod nur in der Schilddrüse aufgenommen. Zur Behandlung von Tumoren werden Substanzen verabreicht, die alpha- oder beta-Strahlung abgeben. Diese Strahlungsarten haben nur eine Durchdringungstiefe von wenigen Millimetern, sodass deren Wirkung lokal am Ort der Substanzanreicherung entfaltet wird. Die Strahlung verursacht Schäden in der DNA und anderen Strukturen der Tumorzelle, sodass diese zugrunde geht (Nekrose).

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.
Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Onkologie überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen:

 


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