Magenkrebs: Behandlung, Operation und Spezialisten in Deutschland, Schweiz & Österreich

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Informationen zum Bereich Magenkrebs

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Informationen zum Bereich Magenkrebs

Sie suchen einen erfahrenen Spezialisten für Magenkrebs? Hier finden Sie ausschließlich medizinische Experten, Kliniken und Zentren in für die Behandlung von Magenkrebs in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Informationen zu:

Was ist Magenkrebs?

Als Magenkrebs bezeichnet man ein bösartige Neubildung der Zellen des Magens, welche sich auf umliegendes Gewebe ausbreiten und über das Gefäßsystem in andere Organe metastasieren kann. Früh entdeckt ist der Magenkrebs gut behandelbar.

Häufigkeit und Ursachen von Magenkrebs

Der Magenkrebs ist der zweithäufigste Krebs des Verdauungstraktes nach dem Darmkrebs.

In Westeuropa erkranken 13 von 100.000 Frauen beziehungsweise 7 von 100.000 Männern jährlich. Die Erkrankung tritt hauptsächlich nach dem 50. Lebensjahr auf, bei Frauen jedoch in 10% der Fälle auch früher. In China, Japan, Finnland und einigen südamerikanischen Länder ist der Magenkrebs um ein vielfaches häufiger, was auf eine nitritreiche Ernährung zurückzuführen ist (gepökelten und geräucherten Speisen enthalten viel Nitrit). Nitrate können zu Nitrosaminen umgebaut werden, welche krebserregend wirken. Auch Tabakrauch enthält Nitrosamine.

Neben der Ernährung spielen genetische Faktoren eine Rolle. So haben Verwandten ersten Grades eines Patienten mit Magenkrebs ein 2-3 fach erhöhtes Risiko diesen ebenfalls zu entwickeln.

Risiko Magenkrebs - Helicobacter pyloriDer bedeutendste Risikofaktor für die Ausbildung eines Magenkrebs sind chronische (über einen längeren Zeitraum verlaufende)  Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) vom Typ A und Typ B. 

Die Typ B - Gastritis wird von Bakterien verursacht, in der Regel durch Helicobacter pylori, und erhöht das Risiko für einen Magenkrebs um das fünffache. Durch eine Eradikationstherapie kann der Helicobacter pylori zuverlässig entfernt werden.

Auch bei der Typ A - Gastritis wird ein erhöhtes Krebsrisiko im Magen beobachtet. Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung die sich gegen die Belegzellen des Magens richtet.

Ferner kann das Magenkarzinom kann auch als Spätfolge einer Magenentfernung auftreten (Magenstumpfkarzinom), sich aus einem Magenpolypen entwickeln oder aus einer Riesenfaltengastritis (Morbus Ménétrier) entstehen.

Symptome bei Magenkrebs

Patienten mit einem Magenkrebs kommen häufig mit unbestimmten, diskreten Beschwerden zum Arzt. Ein rascher Gewichtsverlust und Abfall der Leistungsfähigkeit können Anzeichen sein. Ein für den Magenkrebs typisches Symptom kann ein Widerwillen gegen Fleisch sein.

Daneben können Übelkeit und Druckgefühle im Oberbauch auftreten, außerdem sind Schluckbeschwerden und Blutungen möglich. Man wählt in der Regel die Gastroskopie (Magenspiegelung) zur Probenentnahme und es werden andere mögliche Diagnosen z.B das Magengeschwür, die Refluxkrankheit und das Reizmagensyndrom ausgeschlossen. 

Magenkrebs Behandlung und Operation

Wurde ein Magenkrebs diagnostiziert, ist der Fortschritt der Erkrankung entscheidend für die Therapie. Um den Krebs einzuschätzen, können Leber, Lungen, Knochen und Lymphknoten des Magens auf Metastasen (Tochtergeschwulste) untersucht werden. Auch das Gehirn kann betroffen sein.

Magenkrebs OP

Meist wird ein Magenkrebs chirurgisch entfernt, was jedoch nur sinnvoll ist wenn der Tumor vollständig entfernt werden kann. Standardmäßig wird der gesamte Magen und ihn umgebende Lymphknoten entfernt. Damit die Passage des Verdauungstraktes nicht unterbrochen wird, wird anschließend der Stumpf der Speiseröhre mit einem Teil des Dünndarms verbunden.  Dieses Operationsverfahren heißt Roux-Y-Rekonstruktion.

In manchen Frühstadien kann der Magenkrebs auch mit einem Endoskop entfernt werden, was einen deutlich schonenderen Eingriff für den Patienten bedeutet.

In Fortgeschrittenen Stadien wird zusätzlich eine Chemotherapie mit Absicht zur Heilung angewandt. Man greift dabei auf die Wirkstoffe Cisplatin und 5-Flourouracil zurück, welche in einem Zeitraum vor und nach der Operation gegeben werden.

Lebensverlängernde Therapie

Geht man von keiner Heilung mehr aus, ist eine lebensverlängernde und die Lebensqualität soweit wie möglich erhaltende Therapie angezeigt. 

Zumeist mit Chemotherapeutika wird eine Kombination aus Calciumfolinat, 5-Flourouracil und Cisplatin angewandt (PLF-Schema). Sehr aufwendig, jedoch noch erfolgreicher ist eine Kombination aus Epirubicin, Cisplatin und Flourouracil (ECF-Schema) welche als Dauerinfusion gegeben wird.

Falls ein nicht operabler Tumor den Verdauungstrakt einengt, sodass keine Nahrung mehr den Magen passieren kann, kann ein Metallstent eingelegt werden.

Heilungschancen und Lebenserwartung bei Magenkrebs

Die Heilungschance eines Magenkrebs hängt von dem Zeitpunkt ab, an dem er entdeckt wird. Das Magenfrühkarzinom, also ein noch sehr kleiner Krebs, der keine Metastasen gestreut hat, hat eine 5-Jahres-Überlebensrate von bis zu 90%. 

Je fortgeschrittener der Krebs ist desto schlechter fällt die Prognose aus (0-45%). Die Prognose und das Risiko eines wiederauftretenden Magenkrebs ist außerdem auch von der Erfahrung der Operateurs abhängig und wie vollständig die Lymphknoten entfernt wurden.

Welche Fachärzte und Kliniken sind Spezialisten für Magenkrebs in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Wer an einem Magenkarzinom erkrankt ist, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für die Magenkrebs-Therapie?

Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen. Je mehr Patienten ein Arzt mit Magenkrebs operiert hat, desto erfahrener wird er in seinem Spezialgebiet.

Somit sind Magenkrebs-Spezialisten Kliniken und Ärzte für Gastroenterologie, die sich auf die Diagnose und Therapie von Magenkrebs spezialisiert haben. Für eine Magenkrebs-OP sind Viszeralchirurgen die richtigen Ansprechpartner. In onkologischen Zentren arbeiten die verschiedenen Fachrichtungen interdisziplinät zusammen und beschießen in Tumorkonferenzen das beste Vorgehen für jeden einzelnen Patienten individuell.

Quellen:

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/magenkrebs/behandlungsverfahren.php

http://www.apotheken-umschau.de/Magenkrebs

 


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