Minimalinvasive onkologische Chirurgie

Sie suchen Fachärzte und Kliniken für minimalinvasive Krebsoperationen? Hier finden Sie ausschließlich erfahrene Spezialisten und Zentren in Deutschland, Schweiz oder Österreich. Informieren Sie sich über Indikationen und Vorteile minimalinvasiver onkologischer Chirurgie und kontaktieren Sie unsere spezialisierten Ärzte für einen Termin oder eine Zweitmeinung.

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Ärzteliste Minimalinvasive onkologische Chirurgie


Behandlungsfokus Minimalinvasive onkologische Chirurgie

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Informationen zum Fachbereich Minimalinvasive onkologische Chirurgie

Stellenwert der Tumorchirurgie in der Krebstherapie

Die operative Entfernung eines bösartigen Tumors ist eine der am häufigsten eingesetzten Behandlungsmethoden einer Krebserkrankung. Die Operation ist die älteste Therapieform bösartiger Erkrankungen und ist daher in vielen Bereichen in besonderem Maße erforscht und etabliert.

Ziel einer operativen Entfernung von Tumoren ist im besten Falle die komplette Entfernung der Geschwulst, sodass der Patient anschließend als geheilt und krebsfrei gilt, dies nennt man einen kurativen Ansatz. Allerdings kann ein chirurgischer Eingriff auch einem palliativen Zweck dienen, also die Linderung der Beschwerden des Patienten. Außerdem kann ein operativer Ansatz auch mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung kombiniert werden, um maximale Erfolge zu erzielen.

Immer mehr Krebsoperationen sind minimalinvasiv durchführbar

Die Entwicklung medizintechnischer Gerätschaften von hochauflösenden Endoskope bis hin zu präzisen Operationsrobotern ermöglicht heute in vielen chirurgischen Bereichen ein minimalinvasives Vorgehen. Schlüssellochoperationen, bei denen nur zentimetergroße Hautschnitte nötig sind, sind bei vielen Eingriffen bereits Routine, während dafür früher häufig ganze Körperhöhlen eröffnet werden mussten. Auch viele Tumorerkrankungen können mittlerweile minimalinvasiv operiert werden, auch wenn größere Organe wie die Leber oder der Magen betroffen sind.

Die minimalinvasive Chirurgie hat viele Vorteile. So sind die kosmetischen Ergebnisse deutlich besser, oftmals sind die kleinen Narben kaum mehr sichtbar im Vergleich zu den Schnitten, die vormals für beispielsweise Eröffnungen des gesamten Brustkorbs oder des Bauchraumes nötig waren und sich über ganze Körperpartien zogen. Auch haben die Patienten in der Regel weniger Schmerzen, erholen sich nach einer minimalinvasiv durchgeführten Operation schneller und können früher aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Reguläre Tätigkeiten und auch sportliche Aktivitäten können schneller wieder aufgenommen werden und auch Komplikationen wie beispielsweise Narbenbrüche oder Verwachsungen im Operationsgebiet sind seltener. Das Verfahren ist insgesamt schonender und weniger belastend, was einem an Krebs erkrankten Patienten, der wohlmöglich noch weitere Behandlungen und Eingriffe vor sich hat, deutlich zugute kommt. Die körpereigene Tumorabwehr wird weniger beeinträchtigt und der von der Operation genesene Patient kann schneller fortführende Therapien antreten.

Allgemein werden bei einem minimalinvasiven Eingriff mehrere kleine Hautschnitte gesetzt, durch die eine Kamera so wie alle notwenigen Operationsinstrumente in den Körper eingebracht werden. In bestimmten Fällen ist sogar nur ein einziger kleiner Schnitt für die gesamte OP notwendig. Der Arzt kann diese dann von außen steuern und das Körperinnere sowie die Bewegung der Gerätschaften außen auf einem Bildschirm verfolgen.

Die betroffenen Organe und Gewebe werden vorsichtig freigelegt, erkranktes Gewebe wird entfernt, die benachbarten Strukturen wie zum Beispiel Lymphknoten werden begutachtet und gegebenenfalls ebenfalls reseziert. Im Vorfeld der Operation wird das Vorgehen anhand von Voruntersuchungen genau geplant. Das entfernte Gewebe wird über einen weiteren kleinen Schnitt nach außen geborgen und kann weiter untersucht werden.

Ob ein Eingriff minimalinvasiv durchführbar ist, hängt häufig von der Lokalisation und Ausbreitung des Tumors ab. Frühe Stadien sind dabei häufig leichter zu operieren als sehr große, fortgeschrittene oder metastasierte Krebserkrankungen.

Besonders fortschrittlich sind Roboter-assistierte Operationen. Der behandelnde Arzt steuert dabei die Arme des Roboters und damit die Operationsinstrumente innerhalb des Patienten. Von Vorteil ist dabei vor allem die extrem hohe Auflösung und Vergrößerung sowie die präzise Beweglichkeit des Roboters in schwer zugänglichen Bereichen im Inneren des Körpers.

Leistungsspektrum der minimalinvasiven Krebschirurgie

Zu den Krebserkrankungen, die heutzutage minimalinvasiv behandelt werden zählen Karzinome des Magens und der Speiseröhre sowie des Dickdarms und des Enddarms. Außerdem können in bestimmten Fällen auch bösartige Leberergeschwulste und ein Krebsbefall des Bauchfells derartig therapiert werden. Auch die Behandlung von Tumoren der Milz, der Nebenniere und der Bauchspeicheldrüse sind als Schlüssellochoperationen möglich.

Des Weiteren gibt es genetische Erkrankungen, die ein erhöhtes Tumorrisiko nach sich ziehen und vererbt werden. Dazu zählen zum Beispiel das Lynch-Syndrom, das hereditäre nicht-polypöse kolorektale Karzinom (HNPCC) oder die familiäre adenomatöse Polyposis. Auch bei diesen Krankheitsbildern können minimalinvasive Eingriffe von Nutzen für die Patienten sein. Zusätzlich wird diese chirurgische Methode bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen angewandt, so etwa bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn. Auch bei diesen Krankheiten besteht zum Teil ein erhöhtes Krebsrisiko.

Auch Krebserkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke, der Prostata oder der Lunge können häufig minimalinvasiv behandelt werden.

Insgesamt können im Rahmen der minimalinvasiven Krebschirurgie sowohl Tumoren als auch Organe oder Gewebebereiche sicher entfernt werden, außerdem werden auch mögliche Komplikationen derartig behandelt oder notwendige Rekonstruktionen durchgeführt.

Welche Ärzte sind Experten für Krebsoperationen?

Während sich Onkologen mit vielerlei Krebserkrankungen und deren konservativer Behandlung und Therapieplanung auseinandersetzen, sind häufig Allgemein- und Viszeralchirurgen für die Operation von Tumoren verantwortlich. Je nachdem, welche Organe von bösartigen Erkrankungen befallen sind, können auch beispielsweise chirurgische Gynäkologen, Urologen oder Endokrinologen an Krebsoperationen beteiligt sein. Eine Spezialisierung auf onkologische Chirurgie oder sogar minimalinvasive Krebschirurgie ist dabei möglich und wird zunehmend fokussiert.

Quellen:

https://www.transplantchirurgie.de/minimalinvasive-onkologische-chirugie/

https://www.kliniken-koeln.de/publish/Merheim_Viszeralchirurgie_Minimal_Invasive_Chirurgie.aspx?channel=Print

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/therapieformen/operation-bei-krebs.html


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