Speiseröhrenkrebs: Behandlung, Lebenserwartung & Spezialisten in Deutschland, Schweiz und Österreich

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Speiseröhrenkrebs

Informationen zum Bereich Speiseröhrenkrebs

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Informationen zum Bereich Speiseröhrenkrebs

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für die Behandlung von Speiseröhrenkrebs? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.

Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Speiseröhrenkrebs überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Was ist Speiseröhrenkrebs?

Als Speiseröhrenkrebs bezeichnet man die bösartige Neubildung der Zellen der Speiseröhre. Man unterscheidet zwischen Barrett-Karzinomen und Plattenepithelkarzinomen.

Häufigkeit und Ursachen, Risikofaktoren:

In westlichen Industrieländern trägt der Speiseröhrenkrebs zu 2% aller Krebserkrankungen bei und tritt häufig in der 6.-7. Lebensdekade auf. Männer sind dabei dreimal öfter betroffen als Frauen. In Afrika, Asien und in der Karibik tritt der Speiseröhrenkrebs häufiger auf.

Ursachen sind reizende Stoffe, wie z.B. hochprozentiger Alkohol, heiße Getränke, nitrithaltige Nahrung (gepökeltes Fleisch) und das Rauchen. Die in Asien beliebten Betelnüsse enthalten schädliche Stoffe, die bei regelmäßigen Konsum krebsfördernd im Verdauungstrakt wirken.

Speiseröhrenkrebs kann auch als Folge einer dauerhaften Reizung durch Magensaft entstehen (Reflux oder Sodbrennen genannt). Das Gewebe der Speiseröhre passt sich an die andauernde Reizung an, indem es sich umbaut (Metaplasie) daraufhin aber eher geneigt ist zu einem Krebs zu entarten. Dieses Krankheitsbild nennt man Barrett-Ösophagus. Lediglich die Behandlung des ursächlichen Refluxes kann ein gefährliches Fortschreiten verhindern.

Auch die Folgen einer Achalasie, also ein dauerhaft zu eng geschlossener Schließmuskel der unteren Speiseröhre, können zu Speiseröhrenentzündungen (Ösophagitis) führen und in letzter Folge zu der Entwicklung eines Krebses beitragen. Allgemein kann man sagen, dass Faktoren die zu entzündlichen Prozessen in der Speiseröhre führen, die Entwicklung eines Speiseröhrenkrebses begünstigen.

Symptome

Der Speiseröhrenkrebs macht sich erst spät durch Symptome bemerkbar. Der Krebs kann Schwierigkeiten beim Schlucken, häufiges Aufstoßen und Schmerzen hinter dem Brustbein auslösen. Wie viele Krebserkrankungen kann der Speiseröhrenkrebs mit Gewichtsverlust (Tumorkachexie) einher gehen, besonders wenn die Nahrungsaufnahme durch den Tumor gestört ist, kann der Gewichtsverlust eine lebensgefährliche Komplikation darstellen. Drückt der Krebs auf umliegende Bereiche (z.B Luftröhre, Nerven), kann es zu Heiserkeit, Reizhusten und Atembeschwerden kommen. Bluthusten ist bei Gewebeschäden möglich.

Behandlung und Operationsmethoden bei Speiseröhrenkrebs

Bei Frühformen der Speiseröhrenkrebs kann eine Entfernung mit einem Endoskop bereits zur Heilung führen. Wenn radikal operiert werden kann, wird von einer Resektion der Speiseröhre gesprochen. Hierbei werden Teile der Speiseröhre und die umliegenden Lymphknoten entfernt. Um die Speiseröhre zu ersetzen werden Magenanteile schlauchförmig geformt und mit dem oberen Stumpf der Speiseröhre verbunden. Auch Darmanteile können verwendet werden um die Nahrungspassage wiederherzustellen.

Die Strahlentherapie wird sowohl zur Heilung als auch palliativ angewandt um die Nahrungsaufnahme bei Schluckbeschwerden wieder zu verbessern. Bei Barrett-Speiseröhrenkrebs, also einem Krebs der infolge eines Barrett-Syndroms entstanden ist, konnte die Strahlentherapie keine Erfolge erzielen.

Palliative Maßnahmen wie die Anlage eines sich selbst entfaltenden Stents in der Speiseröhre können einer Einengung des Verdauungstraktes entgegenwirken und gewährleisten eine möglichst normale Nahrungsaufnahme bis zum Tod. Das gleiche Ziel hat eine Tumorablation, bei der einengendes Krebsgewebe mit Laser oder Hitze (meist Argon-Plasmakoagulation) entfernt wird. Sollte es nicht mehr möglich sein die Speiseröhrenpassage zu erhalten, kann eine Magensonde (PEG-Sonde) zu Ernährung angelegt werden.

Mit der Chemotherapie ist es möglich, dass ein zuerst inoperabler Krebs kleiner wird (down-sizing) und dadurch operabel wird. Momentan können mit modernen Kombinationschemotherapien in 15-20% Verbesserungen der Erkrankung erreicht werden.

Heilungsaussicht und Lebenserwartung

Die Schwierigkeit der Speiseröhrenkrebs besteht darin, dass er meist spät Symptome zeigt, weswegen 90% der Tumoren erst im fortgeschrittenen Stadien entdeckt werden. Je früher ein Speiseröhrenkarzinom diagnostiziert wird, desto günstiger fällt die Prognose aus. Der Speiseröhrenkrebs neigt dazu vor allem in die Lymphknoten zu metastasieren. Erst spät breitet er sich über die Blutbahn (hämatogen) aus. Dann vor allem in Lunge, Leber und Knochen, jedoch wird das meist nicht mehr vom Betroffenen erlebt.

Eine Therapie mit Heilungsaussicht ist nur dann möglich, solange keine Metastasen (Tochtergeschwülste) in Lymphknoten oder fremden Organen zu finden sind. Der Tumor muss begrenzt sein, also nicht in umliegendes Gewebe einwachsen und sollte sich nicht im oberen Drittel der Speiseröhre befinden (dann ist  er meist inoperabel). Der Barrett-Speiseröhrenkrebs findet sich zu 95% im unteren Drittel der Speiseröhre. Das Plattenepithelkarzinom kann in allen Anteilen der Speiseröhre auftreten.

Ohne Operation beträgt die die Überlebenszeit durchschnittlich unter einem Jahr. Etwa 40% der Speiseröhrentumoren werden als operabel eingeschätzt und mit dem Ziel der Heilung therapiert. Die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei diesen Patienten bei 10-20%. Die Operation ist mit Risiken verbunden und etwa 10% der Operationen werden nicht überlebt. Bei palliativer Therapie liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei 4%.

Alternativ kann bei inoperablen Tumoren oder Tumoren im oberen Drittel der Speiseröhre eine Radiochemo-Therapie zu einer 3-Jahres-Überlebensrate von 30% führen.

http://www.sodbrennen-welt.de/excerpt/2006/04/16620285.htm

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