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Informationen zum Bereich Hautkrebs

Die Haut ist so verschieden, wie die Menschen, die sie umhüllt: rau oder weich, faltig und glatt, mehr oder weniger behaart und ganz verschieden farbig. Sie kann uns einiges über das Leben und Wesen einer Person verraten.

Das Sonnenlicht hat einen großen Einfluss auf unser Wohlergehen und die Gesundheit unserer Haut.  Sie führt dazu dass unser Körper Glückshormone ausschüttet. Aber auch ein anderes wichtiges Hormon, das Vitamin D, kann unser Körper mit Hilfe des Sonnenlichtes bilden. Daher die Empfehlung mindestens jeden zweiten Tag 10-15 min Sonnenlicht zu genießen.

Aber das Sonnenlicht birgt auch Gefahren. So führt die unsichtbare UV-Strahlung (UV-A und UV-B) zur Ausbildung von verschiedenen Arten von Hautkrebs. Dazu zählen der weiße Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom bzw. Basaliom und Spinaliom), der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) und der rote Hautkrebs (kutanes malignes Lymphom). Letztere Form geht von den Lymphozyten (Zellen des Immunsystems aus) und wird hier nicht weiter besprochen.

Hautkrebs ist laut den Statistiken die häufigste Krebserkrankung überhaupt. Jedes Jahr erkranken rund 200.000 Menschen daran.

Was sind die Ursachen für Hautkrebs?

Die Hauptursache besonders für den weißen Hautkrebs liegt in der UV-Strahlung.

Davon gibt es drei verschieden Arten: UV-A, UV-B und das durch die Ozonschicht gefilterte UV-C.

Sowohl UV-B (sorgt in der Sonne für Bräunung), als auch UV-A (sorgt in Solarien in oft zu Hohen Dosen zu Bräunung) können in bestimmten Dosen zellschädigend wirken.

Jeder Mensch hat einen unterschiedlichen Hauttyp. Dementsprechend ist die eigene Schutzzeit vor der Sonne und ihren schädlichen UV-Strahlen unterschiedlich lang. Nach Überschreiten dieser Zeit kommt es zu Rötung, Schwellung (Sonnenbrand) und gegebenenfalls zur Blasenbildung und zum Absterben des Gewebes.

Die darunterliegenden Zellschichten werden dann angeregt vermehrt den Zellfarbstoff Melanin (lässt die Haut bräuner erscheinen) als Schutzmaßnahme zu produzieren. Dies kann jedoch die bereits entstandenen Schäden im Erbgut der Hautzellen nicht mehr rückgängig machen.

Die Haut vergisst nichts!

Besonders Kinder haben eine weitaus empfindlichere Haut, die einen intensiven Sonnenschutz benötigt. So wird die Hautkrebsentstehung besonders durch Sonnenbrände in der Kindheit unterstützt.

Nicht nur Sonnenbrände sonder auch häufige UV-Licht Bestrahlung ohne Sonnenbrand (kumulative  Sonnendosis) kann zu Hautkrebs führen (nicht beim malignen Melanom, hier zählt der Sonnenbrand). Das maligne Melanom entsteht auch in jedem 3. Fall aus einem Muttermal, wobei auch ein erblicher Aspekt nicht ausgeschlossen werden kann.

Zusätzlich haben auch bestimmte Stoffe einen krebserzeugenden Einfluss auf die Haut. Hierzu zählen u.a. Teer, Pech, Ruß und Anthracen.

Was sind die Symptome dieser Erkrankung?

Der weiße Hautkrebs tritt vornehmlich an den sogenannten Sonnenterrassen des Menschen auf (besonders Sonnenlicht-exponierte Stellen). Dazu gehören Stirn, Glatze, Nasenrücken, Ohren, Lippen, Fußrücken etc..

Es kann an betroffenen Stellen zu sichtbaren Veränderungen kommen, die in ihrer Größe zunehmen. Auch Blutungen und Juckreiz können auftreten. In der Mehrzahl der Fälle sind bei Diagnose keinerlei Beschwerden bekannt.

Was sind die Diagnoseverfahren?

Die Diagnose des Hautkrebses ist relativ einfach. Der erfahrene Dermatologe (Hautarzt) erkennt verdächtige Hautstellen durch das intensive Absuchen der Haut.

Seit einigen Jahren wird auch das Hautkrebs-Screening ab 35 Jahren  alle zwei Jahre empfohlen. Bei der Untersuchung ist das vollständige Entkleiden wichtig, da Hautkrebs auch an bedeckten Stellen auftreten kann.

Hat der Dermatologe einen Verdacht, wird aus der betroffenen Stelle eine Gewebeprobe in örtlicher Betäubung entnommen. Diese wird zur Diagnosesicherung genauestens untersucht.

Aber auch ohne Vorsorgeuntersuchung solle jeder Mensch seine Haut und Muttermale immer wieder auf folgende Veränderungen hin überprüfen und bei Auffälligkeiten einen Dermatologen aufsuchen: Asymmetrie, unscharfe Begrenzung, unregelmäßige Pigmentierung und Durchmesser über 6mm des Muttermals. 

Wie wird Hautkrebs behandelt?

Bevor mit der Behandlung begonnen werden kann, müssen alle Informationen über die Art und Ausbreitung des Hautkrebses gesammelt werden. Dazu können Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT, MRT und die Skelettszintigraphie (zur Identifizierung von Tumorabsiedelungen/Metastasen im Knochen) zum Einsatz kommen. Metastasen sind besonders beim malignen Melanom gefürchtet. Der weiße Hautkrebs neigt fast nie zur Metastasenbildung.

Wann immer möglich ist die operative Entfernung des Krebsgeschwüres mit ausreichend Sicherheitsabstand die Methode der Wahl. Ist dadurch ein großer Hautdefekt entstanden kann dieser durch ein körpereigenes Hauttransplantat gedeckt werden.

Sollte eine Operation aus bestimmten Gründen nicht möglich sein bzw. liegt eine Frühform des Hautkrebses vor (ausgeschlossen malignes Melanom) kann die Behandlung auch durch lokale Chemotherapie-Salben, Photodynamische Therapie (Zerstörung durch Lichtsensibilisierung der Krebszellen), Kältetherapie, Strahlentherapie oder Immuntherapie.

Eine systemische Chemotherapie wird meist nur bei Streuung der Krebszellen im ganzen Körper angewandt (Metastasierung).

Was sind die Prognosen und Krankheitsverläufe bei Hautkrebs?

Je früher der Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Chancen.

Besonders wichtig ist die regelmäßige Nachsorge, um mögliche Rezidive (Wiederauftreten oder neue Tumoren) frühzeitig zu entdecken.

Der weiße Hautkrebs hat hervorragende Heilungschancen. Dennoch tritt innerhalb der nächsten 2-3 Jahre bei fast 50% der Patienten erneut ein Hautkrebs auf. Die Nachsorge ist hier enorm wichtig!

Das maligne Melanom kann im Frühstadium fast immer geheilt werden, ist aber durch seine frühe Metastasenbildung sehr gefährlich. Ohne Behandlung führt diese Form von Hautkrebs rasch zum Tod.

Sollten Sie weitere Fragen bezüglich der verschiedenen Arten von Hautkrebs oder deren Therapiemöglichkeiten haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren behandelnden Dermatologen.

 

Quellen:

http://www.hautkrebs.de/

http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs/malignes-melanom-schwarzer-hautkrebs/definition-und-haeufigke.html

http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/005_haut.pdf

Augustin, Matthias; Jung, Ernst G.; Moll, Ingrid (2010): Dermatologie. 104 Tabellen ; [mit Blickdiagnosen und Quizfragen auf CD-ROM]. 7., komplett überarb. und erw. Aufl. Stuttgart: Thieme (Duale Reihe).

Rassner, Gernot (2009): Dermatologie. Lehrbuch und Atlas. 9., durchges. und aktualisierte Aufl. München: Elsevier, Urban & Fischer.

 


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