Augenheilkunde Spezialisten & Augenkliniken in Deutschland und der Schweiz

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Augenheilkunde

INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Augenheilkunde

Sie suchen eine Augenklinik oder einen Spezialisten für Augenheilkunde in Deutschland oder der Schweiz? Hier finden Sie erfahrene Fachärzte, Kliniken & Zentren ...

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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Augenheilkunde

Sie suchen eine Augenklinik oder einen Spezialisten für Augenheilkunde in Deutschland oder der Schweiz? Hier finden Sie erfahrene Fachärzte, Kliniken & Zentren für Augenheilkunde und Informationen zu den häufigsten Augenerkrankungen und Augenoperationen.

Welche Ärzte und Kliniken sind Spezialisten für Augenheilkunde?

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Augenklinik in Deutschland? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Augenarzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.

Die Augenheilkunde ist ein eigenständiger medizinischer Fachbereich, der sich auf die Behandlung von Augenerkrankungen spezialisiert hat. Die Facharztausbildung zum Augenarzt dauert in Deutschland 5 und in Österreich 6 Jahre. Spezialisten für Augenheilkunde können in Augenkliniken tätig sein oder als niedergelassene Ärzte eine Augenarztpraxis leiten. In den letzten Jahren haben sich im Bereich der Augenheilkunde einzelne Spezialisierungen herausgebildet.

Welche Augenerkrankungen werden durch Augenkliniken und Augenärzte behandelt?

Als Augenerkrankungen bezeichnet man Erkrankungen der Tränendrüsen, der Augenhäute inkl. Augenlid, der Linse, des Sehnervs, der Augenmuskulatur und der Augenhöhle (Orbita). Schätzungsweise 15-20 Millionen Menschen in Deutschland sind von Augenerkrankungen betroffen.

Das häufigste Erkrankung in der Bevölkerung, die Fehlsichtigkeit, wird durch eine fehlerhafte Brechung des Lichts im Auge durch Hornhaut oder Linse bedingt. 63,5% der Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahren trägt eine Brille

Zu den häufigsten Erkrankungen gehören neben den Fehlsichtigkeiten die altersbedingten Netzhauterkrankungen, die Bindehautentzündung, das Glaukom (grüner Star) und der Katarakt (grauer Star). Außerdem äußern sich auch andere Erkrankungen des Körpers im Auge (Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Morbus Basedow).

Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit

Man unterscheidet zwischen Kurzsichtigkeit (Myopie) und Weitsichtigkeit (Hyperopie) welche durch ein falsches Verhältnis zwischen Länge des Auges und Brechkraft der Linse entstehen. Dadurch werden die ins Auge einfallende Lichtstrahlen nicht mehr auf der Netzhaut gebündelt, sondern bereits davor oder dahinter zu einem Punkt vereint. Vor allem die Weitsichtigkeit des Auges ist eine natürliche Erscheinung des Alterungsprozesses.

Ist die Brechkraft der Hornhaut verändert (Astigmatismus) spricht man von einer Hornhautverkrümmung, bei der die Lichtstrahlen in unterschiedliche Richtungen gebrochen werden. So entsteht eine Projektion auf der Netzhaut, welche nicht wie normal ein Punkt ist, sondern stabförmig erscheint.

Augenlasern bei Fehlsichtigkeit

Neben der Korrektur von Fehlsichtigkeiten durch Brillen und Kontaktlinsen, stehen seit fast 20 Jahren Augenlaseroperationen zur Behandlung zu Verfügung. Das Augenlaserverfahren wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Sowohl die Laser als auch die OP-Methoden sind heute sehr sicher und schonend für den Patienten. Folgende Laserverfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten haben sich heute durchgesetzt:

  • LASIK
  • Femto-LASIK
  • ReLEx® smile

Implantierbare Kontaktlinsen bei Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Nicht für jeden Patienten ist eine Augenlaseroperation möglich. Dies hängt mit der Ausprägung der Fehlsichtigkeit zusammen. Hier bieten implantierbare Kontaktlinsen eine gute Alternative für ein Sehen ohne Brille. Man unterscheidet zwei Arten von Intraokularlinsen:

  • Voderkammerlinsen
  • Hinterkammerlinsen

Welcher Linsentyp im Einzelfall die optimale Therapie darstellt, wird in einer ausführlichen Voruntersuchung beim Augenspezialisten festgestellt.

Altersbedingte Netzhauterkrankungen (Netzhautablösung)

Normalerweise haftet die Netzhaut der dahinterliegenden Aderhaut locker an. Im Alter oder durch Verletzungen können kleinste Risse in der Netzhaut entstehen, durch welche Flüssigkeit in den Spalt zwischen sensorische Netzhaut und Aderhaut eindringen kann und ihn vergrößert. In den Bereichen der Ablösung kommt es zum Funktionsverlust der Netzhaut.

Symptome sind wahrgenommene Lichtblitze im betroffenen Auge, Gesichtsfeldausfälle und in letzter Folge die Erblindung des Auges. Der Diabetes Mellitus begünstigt die Schrumpfung der Netzhaut und infolge die Lochbildung, welche zur Netzhautablösung führen kann.

Netzhautspezialisten finden

Glaskörpertrübung (Floaters oder Mouches Volantes)

Bei einer Glaskörpertrübung kommt es bei den betroffenen Patienten zu einer Schlierenbildung im Glaskörper. Diese werden dann als Flecken, Schatten oder Lichtblitze gesehen. Eine Glaskörpertrübung ist zwar ungefährlich, kann aber die Lebensqualität stark einschränken. Als Therapieverfahren stehen eine Glaskörperoperation (Vitreolyse) oder die Laser-Vitreolyse zur Verfügung. Betroffene Patienten müssen sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sondern können sich bei unseren Augenspezialisten gezielt informieren, welches Verfahren für sie in Frage kommt.

Glaukom (grüner Star)

Schädigungen des Sehnervs werden zusammenfassend als Glaukom bezeichnet. Der wichtigste Risikofaktor ist dabei ein zu hoher Druck im Auge. Dieser Augeninnendruck entsteht durch das Kammerwasser welches im Auge produziert wird, die Linse umspült und über Venen wieder abfließt. Im gesunden Zustand erfüllt das Kammerwasser ernährende und entgiftende Funktionen, außerdem erhält es die Form des Augapfels aufrecht.

Ist der Abfluss des Kammerwassers durch krankhafte Veränderungen behindert, steigt folglich der Druck im Auge an. Man vermutet, dass der zu hohe Druck im Auge die Durchblutung des Sehnervs einschränkt und dieser dadurch geschädigt wird.

Erste Symptome sind Gesichtsfeldausfälle, was bedeutet, dass Bereiche des wahrgenommenen Raumes nicht mehr wahrgenommen werden können. Da Ausfälle im Sehen erst nach bereits begonnener Schädigung des Sehnervs auftreten, ist die Früherkennung des Glaukoms besonders wichtig, um Sehverluste oder eine Erblindung zu vermeiden.

Für die Glaukombehandlung stehen heute modernste Therapieoptionen zur Verfügung, um den erhöhten Augeninnendruck zu senken. Neben schonenden Laserverfahren, können auch Mikroimplantate oder verschiedene Operationsverfahren wie die Canaloplasty zu einer wirksamen Glaukom Behandlung eingesetzt werden.

Mehr über die Behandlung des grünen Stars erfahren und Glaukomspezialisten finden

Katarakt (grauer Star)

Als Katarakt bezeichnet man die meist altersbedingte Trübung der Linse. Der Verlauf ist häufig schleichend (1-10 Jahre), kann aber je nach Ursache schneller voranschreiten. Schätzungsweise sind etwa die Hälfte aller Erblindungen weltweit sind auf die Katarakt zurückzuführen.

Risikofaktoren zur Entwicklung einer Katarakt sind Unterernährung, UV-Licht, hohe Kurzsichtigkeit (Myopie), Rauchen, Alkoholismus und systemische Erkrankungen wie Diabetes Mellitus. Therapien mit Kortikosteroiden können ebenfalls die Entstehung einer Katarakt begünstigen.

Eine Linsentrübung führt zu einer Sehverschlechterung, die sich bei Tätigkeiten wie Lesen und Autofahren bemerkbar macht. Die unregelmäßige Streuung des einfallenden Licht führt außerdem zu einer Blendung. Kontrast und Farben werden schwächer wahrgenommen und es kann das Wahrnehmen von Doppelbilder und unscharfen Konturen auftreten. Heute zählt eine Kataraktoperation zu den Routineeingriffen in der Augenchirurgie. Durch Laserverfahren ist die Operation heute noch sanfter, sicherer, präziser und schonender.

Mehr über die Behandlung des grauen Stars erfahren und Kataraktspezialisten finden

Diabetische Retinopathie (Schädigung der Netzhaut als Folge des Diabetes Mellitus)

Eine allgemeine Folge des Diabetes Mellitus ist die Schädigung und Einengung der Blutgefäße und in Folge zu einer Minderversorgung der betroffenen Körperregion. Vor allem feine Blutgefäße sind früh betroffen.

Im Fall der diabetischen Retinopathie führt die Minderversorgung (Ischämie) zu einem Sauerstoffmangel im Gewebe der Netzhaut und zu einer Zerstörung des Gewebes. Die diabetische Retinopathie ist ein Risikofaktor für die altersbedingte Netzhautablösung.

Quellen:

https://augenchirurgie.clinic/

 


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