Prof. Dr. med. Bernhard Dorweiler
Sektionsleitung Gefäßchirurgie
Spezialist für Gefäßchirurgie
Mainz, Deutschland

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Informationen zu Prof. Dr. med. Bernhard Dorweiler

Behandlungsfokus

  • offene und endovaskuläre Therapie der Aorta (Hauptschlagader)
  • offene und endovaskuläre Therapie der Viszeralarterien (Baucharterien)
  • Revaskularisation bei peripherer arterieller Verschlußkrankheit (z.B. diabetischer Fuß (pedaler Bypass))
  • Rekonstruktion der supraaortalen Gefäße (Halsschlagader, z.B. Karotisstenose)
  • Dialysezugangschirurgie (AV-Fistel, Demerskatheter)
  • Venenchirurgie

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Gefäßduplexsonografie
  • Doppler-Druck-Messung (Knöchel-Arm-Index)
  • pAVK-Diagnostik
  • Angiografie (CT-Angiografie, MR-Angiografie)
  • Digitale Subtraktionsangiografie

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • gesamte Aortenchirurgie: offen und endovaskulär

  • pAVK: Femoropoplitealer, -cruraler und -pedaler Bypass sowie Hybridtherapie (Kombination aus Leisteneingriff und Ballonkatheter/Stentimplantation)

  • Rekonstruktion der Halsschlagader, z.B. bei Karotisstenose

  • Dialysechirurgie: Dialyseshunt (AV-Fistel), Shaldon-Katheter, Demers-Katheter

  • Venenchirurgie: Behandlung ausgeprägter Krampfadern (Stripping)

  • Operationen bei Gefäßverletzungen, Gefäßinfektionen/Gefäßprotheseninfektionen und Gefäßmißbildungen


Über

Prof. Dr. med. Bernhard Dorweiler ist Spezialist für Gefäßchirurgie und Sektionsleiter der Gefäßchirurgie der Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin Mainz.

Das bestens qualifizierte Team um Prof. Dorweiler deckt dabei das gesamte Spektrum der offenen und endovaskulären Therapien ab und ermöglicht den Patienten mit Operationstechniken aus der universitären Hochleistungsmedizin die bestmögliche Behandlung sowie ein schnellstmögliche Genesung.

Die Sektion der Gefäßchirurgie unter Prof. Dorweiler arbeitet interdisziplinär eng mit der Angiologie, der Endokrinologie, der Hautklinik, der Neurologie und auch der Radiologie der Universitätsmedizin Mainz zusammen.

Keine Chance dem Raucherbein! – Spezialist für periphere arterielle Verschlusskrankheit

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK, Schaufensterkrankheit, „Raucherbein“) ist eine chronisch verlaufende Gefäßerkrankung, bei der es, vor allem gehäuft bei Rauchern, zu langsam voranschreitendem Verschluss der Arterien kommt. Die Symptome der Patienten sind vor allem Schmerzen bei längeren Gehstrecken, die bei Fortschreiten der Erkrankung auch bei kürzeren Strecken oder in Ruhe auftreten können. Im Spätstadium der Erkrankung kommt es aufgrund der Minderdurchblutung der Extremitäten vor allem an den Beinen zu Hautveränderungen bis hin zu Nekrosen. Diese Nekrosen heilen schlecht und oft muss den Patienten der Fuß schrittweise amputiert werden („Raucherbein“), da die Schäden aufgrund der fehlenden Durchblutung nicht heilen können. Die gefäßchirurgischen Spezialisten können hierbei den Patienten frühzeitig unterstützen, um den Teufelskreis der Minderversorgung beispielsweise durch einen Bypass (künstlichen Umgehungskreislauf) zu durchbrechen. Darüberhinaus besteht ein besonderer Schwerpunkt in der Behandlung von Menschen mit Diabetes und vaskulären Problemen (sog. "diabetischer Fuß"), wobei die Durchführung komplexe Bypassoperationen bis zum Unterschenkel oder Fuß (sog. pedaler Bypass) zusammen mit der intensiven internistisch-diabetologischen Betreuung eine herausgehobene Stellung einnimmt. Zusätzlich erfolgt eine hochspezialisierte Therapie chronischer Wunden/des diabetischen Fußsyndromes durch ein zertifiziertes Wundmanagement mit modernsten Therapieformen. Wenden Sie sich bei Fragen bezüglich dieses Krankheitsbildes oder bei Beschwerden jederzeit an unseren Spezialisten!

Zertifiziertes Aortenzentrum – Therapie auf höchstem wissenschaftlichen Standard

Des Weiteren beherrscht Prof. Dorweiler die modernsten Verfahren zur Therapie von Erkrankungen der Hauptschlagader und der großen Bauchgefäße. Häufige Krankheitsbilder an dieser Lokalisation sind beispielsweise Aneurysmen oder pathologische Engstellen (z.B. Aortenstenose, Nierenarterienstenose, Viszeralarterienstenose). Aneurysmen sind irreguläre Aufweitungen der Gefäße, die zu Thrombosen und Embolien (z.B. Beinembolie, Schlaganfall) oder bei Einriss zu massiven, meist tödlichen Blutungen führen können. Je nach Lage der Gefäßveränderung können hierbei offene Operationen (mit Bauch- oder Flankenschnitt) oder endovaskuläre Methoden angewandt werden. Bei der endovaskulären Technik erfolgt der Eingriff in der Regel über eine oder beide Leistenarterien in Lokalanästhesie und die Arbeit via spezieller Katheter im mit modernster Angiographietechnik ausgestatteten sog. „Hybrid-Operationssaal“.

Die Sektion Gefäßchirurgie wurde seit Mai 2010 jährlich erfolgreich als Aortenzentrum gemäß Konformitätserklärung zur Qualitätssicherung Bauchaortenaneurysma (G-BA) vom MDK Rheinland-Pfalz zertifiziert.

Interdisziplinäre Versorgung multimorbider Patienten

Internistische Patienten, die aufgrund von chronischem Nierenversagen, eine Dialyse benötigen, brauchen für diese Behandlung eine sogenannte „AV-Fistel“ oder einen Dialysekatheter. Wenn eine Dialyse aufgrund eines akuten Nierenversagens benötigt wird, finden Dialysekatheter, wie Shaldon-Katheter oder Demers-Katheter Verwendung. Diese großlumigen Zugänge liegen in einer großen Körpervene bzw. im rechten Vorhof und sind aufgrund der Infektionsgefahr nicht für eine dauerhafte Anwendung geeignet. Wenn die Dialyse für längere Zeit fortgeführt werden sollte, erhalten die Patienten durch die Gefäßchirurgen einen Dialyseshunt. Dieser Shunt ist nötig, um einen sicheren Zugang für die überlebensnotwendige Dialysebehandlung zu garantieren. Die AV-Fistel (Dialyseshunt) ist eine künstlich angelegte Verbindung zwischen Arterie und Vene (à „AV“) und wird meist am Unterarm des Patienten angelegt.

Prof. Dorweiler und sein Team therapieren auch Verengungen der Halsschlagader („Karotisstenose“). Die Karotisstenose ist vor allem gefährlich, da sie zur Minderdurchblutung des Gehirns bis hin zum Schlaganfall führen kann. Durch Gefäßultraschall oder Angiografie können derartige Gefäßveränderungen heute gut diagnostiziert werden. Die Engstelle entsteht durch übermäßige Kalkablagerungen. Diese können in einem kurzen Eingriff (etwa 90 Minuten) durch die Gefäßchirurgen entfernt werden.

Zur Website von Prof. Dr. med. Dorweiler kommen Sie hier.

Forschung & Lehre

  • Im Juni 2014 wurde Prof. Dr. med. Bernhard Dorweiler zum internationalen Mitglied der Society for Vascular Surgery (SVS) gewählt.
  • Klinische Forschungsgebiete sind unter anderem die Untersuchung komplexer Operationstechniken bei der peripheren Bypasschirurgie (z.B. pedale Bypassanlage, sequentielle Bypassanlage) und deren Langzeitprognose, die Erforschung biologischer Gefäßimplantate und die Evaluation spezieller Therapiekonzepte bei Gefäßprotheseninfektionen
  • Im Bereich der experimentellen Forschung untersuchen Prof. Dorweiler und seine Kollegen aktuell die Rolle der Elastae und des Elastaserezeptors PAR-1 sowie der „unfolded protein response“ im Rahmen der arteriosklerotischen Plaqueruptur

Ärzteteam

  • PD Dr. med. Fritz Dünschede
    Leitender Oberarzt
  • Dr. med. Marwan Youssef
    Leiter der endovaskulären Chirurgie und geschäftsführender Oberarzt endovaskuläre Gefäßchirurgie
  • Dr. med. Marco Doemland
    Oberarzt
  • Dr. med. Halem El Beyrouti
    Funktionsoberarzt
  • O. Salem
    Funktionsoberarzt
  • Dr. T. Trinh
    Funktionsoberarzt

Standort

Hauptbahnhof Mainz 2 km
Flughafen Frankfurt/Main 36 km

Stadtinfos Mainz

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Kontakt

Prof. Dr. med. Bernhard Dorweiler
Sektionsleitung Gefäßchirurgie

Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
Langenbeckstraße 1, D-55131 Mainz

T: +49 6131 17 2735
F: +49 6131 17 47 68 09
E: dorweiler@primomedico.com

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Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich renommierte medizinische Kapazitäten, die nach strengen Richtlinien ausgewählt wurden. Erfahrung, innovative Behandlungstechniken oder die Reputation in Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle.

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