Diabetisches Fußsyndrom - Einen Spezialist finden & sich über Symptome, Behandlung und Vorbeugung informieren

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Diabetischer Fuß (DFS)

Informationen zum Bereich Diabetischer Fuß (DFS)

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Informationen zum Bereich Diabetischer Fuß (DFS)

Sie suchen einen erfahrenen Spezialisten für die Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) oder wollen sich über Ursachen, Symptome und Therapie informieren? Bei uns finden Sie ausschließlich Fachärzte, Kliniken und Zentren, die von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung überprüft wurden. Informieren Sie sich über den diabetischen Fuß oder senden Sie unseren Experten eine Anfrage Termin- oder Behandlungswunsch.

Was ist das Diabetische Fußsyndrom?

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) entsteht aufgrund einer Minderversorgung des Fußes mit Sauerstoff, bzw. sauerstoffgesättigtem Blut. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel im Rahmen eines Diabetes Typ 1 oder Diabetes Typ 2 führt dazu, dass sich Zuckermoleküle an wichtige körpereigene Proteine binden und deren Funktion beeinträchtigen. Somit verdicken sich die Schichten, die die Blutgefäße von innen auskleiden und es entstehen Engstellen, durch die weniger Blut transportiert werden kann. Zudem werden durch die Zuckermoleküle die im Fuß verlaufenden Nerven (diabetische Neuropathie) geschädigt, was zu einem verminderten Schmerz- und Temperaturempfinden führt.

Welche Symptome treten beim diabetischen Fuß auf?

Sind die Nerven des Fußes geschädigt (diabetische Neuropathie) können folgende Symptome auftreten:

  • trockene Haut
  • Rötungen und Schwellungen
  • vermindertes Schmerz- und Temperaturempfinden
  • Taubheitsgefühl
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Hautdefekte (Ulzerationen)
  • Charcor-Fuß
  • Krallenzehen

Eine Schädigung der Blutgefäße des Fußes führt zu einer kühlen, blassen Haut und zum Absterben des Fußgewebes (Nekrosen).

Wie wird das Diabetische Fußsyndrom behandelt?

Die Therapieziele bestehen darin, ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden und eine eventuelle Verbesserung der Symptome zu ermöglichen. Hierzu gehört in erster Linie eine sachgemäße Behandlung des zu hohen Blutzuckerspiegels (Diabetestherapie). Zudem kann eine Fußpflege und druckentlastendes Schuhwerk dabei helfen, die Symptome zu lindern und die Heilung des Fußes zu ermöglichen.

Eine wichtige Rolle spielt die Revaskularisationstherapie (PTA, Bypass einer Fußarterie). Hierunter versteht man das Reinigen bzw. Freilegen der verstopften Blutgefäße des Fußes. Dies kann über einen Draht gemacht werden, der in das Gefäß eingeführt wird und die Gefäßverengungen schonend ausräumt. Sind dir Nerven des Fußes betroffen, können spezielle Medikamente zur Therapie eingesetzt werden.

Welche Fachärzte sind für Behandlung des diabetischen Fußsyndroms zuständig?

Der typische Facharzt für die Behandlung eines diabetischen Fußsyndroms ist der Endokrinologe bzw. Diabetologe, der sich auf die verschiedenen Formen des Diabetes und dessen Folgeerkrankungen spezialisiert hat. Für eine Operation der Gefäße (z.B. Bypass) sollten Spezialisten für Gefäßchirurgie kontaktiert werden.

Wie können Diabetiker einem diabetischen Fuß vorbeugen?

Zur Vorbeugung eines diabetischen Fußsyndroms ist es in erster Linie notwendig, einen bestehenden Diabetes optimal einzustellen und hohe Blutzuckerwerte zu vermeiden.

Eine wichtige Rolle einem diabetischen Fuß vorzubeugen spielt die tägliche Inspektion der Füße auf Verletzungen oder Veränderungen. Eine gute Fußpflege aus professioneller Hand kann ebenfalls helfen Verletzungen zu vermeiden und erste Anzeichen eines diabetischen Fußsyndroms zu erkennen. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßmedizin warnt:

"Noch immer werden mehr als 30.000 Amputationen als Folge des diabetischen Fuß-Syndroms jährlich in Deutschland vorgenommen - nehmen Sie sich die Zeit für Ihre Füße!"

Zusätzlich wird ein gesunder Lebensstil empfohlen. Dementsprechend sollte auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet werden. Ausreichende Bewegung und eine gesunde Ernährung (mediterrane Kost mit viel Fisch und Gemüse) senken ebenfalls das Risiko einen diabetischen Fuß zu entwickeln. 

Quellen:


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