Prof. Dr. med. Ernst Weigang - Chefarzt Gefäßchirurgie Berlin & Aorta-Spezialist

Prof. Dr. med. Ernst Weigang, MBA
Chefarzt
Spezialist für Gefäßchirurgie
Berlin, Deutschland

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Behandlungsfokus

  • Erkrankungen der Hauptschlagader / Aorta (z. B. Aortenaneurysma, Aortendissektion, Aortenruptur, perforiertes Aortenulcus, etc.)
  • Carotisstenose (Verengung der Halsschlagader) aber auch aller weiteren Hals- und Schulter-Arm-Gefäße
  • Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) / Schaufensterkrankheit, diabetisches Fußsyndrom (DFS))
  • Krampfadern / Venenleiden (z. B. chronisch venöse Insuffizienz (Stauungssyndrom), offenes Bein (Ulcus cruris), Besenreiser, Beinvenenthrombose)
  • Dialysezugangschirurgie (sicherer Blutgefäßzugang (Shunt / Dialyseshuntanlage oder Katheter) zur Dialysedurchführung z.B. bei chronischer Nierenerkrankung und Nierenversagen/ Niereninsuffizienz)

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

Im Ev. Krankenhaus Hubertus stehen alle gefäßmedizinisch relevanten Diagnostikverfahren zur Verfügung.

  • CT inkl. Angio-CT (Computertomographie)
  • MRT inkl. Angio-MR (Magnetresonanztomographie)
  • DSA (digitale Subtraktionsangiographie)
  • Duplexsonographie (Farbe- und Kontrastmittel-gestützt)
  • Dopplersonographie
  • Oszillo-Doppler
  • Knöcheldruckmessung
  • periphere Sauerstoffmessung
  • Laufbanduntersuchung

Hiermit können alle Gefäßerkrankungen mit den modernsten Verfahren schonend für den Patienten diagnostiziert werden.

Beispiele für die Diagnostik:

  • Erkrankungen der Aorta (Hauptschlagader): z.B. Aortenscreening mittels Ultraschall, zur frühzeitigen Erkennung von Aortenaneurysmen
  • Krampfadern/Venenleiden: z.B. Duplexsonografie (Ultraschalluntersuchung), Venenverschlussplethysmografie (Funktionstestung der Venen), Phlebodynamometrie (Messung des Venendrucks, überprüft Funktion der Venenklappen)
  • Gefäßverkalkung (Atherosklerose): z.B. Anamnese (Patientenbefragung), Gefäßsonografie mit Farbdoppler, (Ultraschalluntersuchung), untersucht Blutfluss/Engstellen in Blutgefäßen
  • Periphere Arterielle Verschlusskrankheit („Schaufensterkrankheit“): z.B. durch Dopplerdruckmessung (untersucht Blutdruckabfall im Gefäßverlauf), Gefäßsonografie (Ultraschalluntersuchung), radiologische Untersuchungen (Magnetresonanztomografie, Digitale Subraktionsangiografie (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel), Computertomografie)
  • Carotisstenose (Verengung der Halsschlagader): z.B. Duplexsonografie (Gefäßultraschall), bildgebende Diagnostik (Computertomografie, Magnetresonanzangiografie, CT-Angiografie)
  • Erkrankungen der Bauchgefäße: z.B. Gefäßultraschall um Engstellen (Stenosen) der Gefäße zu detektieren, z.T. radiologische Untersuchungen wie Computertomografie
  • Spezial-Sprechstunden: Aortensprechstunde, Hals-/Schulter-/Arm-Gefäßsprechstunde, periphere Extremitäten-Gefäßsprechstunde, ambulante Venensprechstunde, Shuntsprechstunde

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

Die gefäßchirurgischen Eingriffe erfolgen offen-chirurgisch oder endovaskulär. Bei der endovaskulären Therapie behandelt der Chirurg innerhalb der Blutgefäße. Diese Behandlungsmethode ist weit weniger invasiv. Die Patienten sind schneller wieder fit, haben weniger Schmerzen und das Komplikationsrisiko ist drastisch gesenkt.

  • Erkrankungen der Aorta (Hauptschlagader):
    - Aortenaneurysma (Aufweitung der Hauptschlagader)
    - Aortendissektion (akute Einrisse der inneren Wandschichten der Hauptschlagader)
    - Aortenruptur (Aufplatzen der Hauptschlagader)
  • Rekonstruktion aller Hals-, Schulter-, Armgefäße
    z.B. Therapie der Carotisstenose (Verengung der Halsschlagader)
  • Durchblutungsstörungen der Beine:
    z.B. Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (PAVK oder auch „Schaufensterkrankheit“) und diabetisches Fußsyndrom (DFS)
  • Krampfadern/Venenleiden:
    - z.B. Entfernung von Thrombosen (Blutgerinnsel)
    - minimalinvasiv und rekonstruktiv
    - Therapie der chronisch-venösen Insuffizienz (venöses Stauungssyndrom): z.B. Behandlung des offenen Beines oder Varizenchirurgie (Entfernung von Krampfadern)
  • Dialysezugangschirurgie:
    - Anlage von Dialyse-shunts, Dialysedauerkathetern
  • Hybrid-Verfahren
    - kombinierte offenchirurgische und interventionelle Eingriffe
    - z.B. Gefäßaufweitung mit Ballondilatation bzw. Stentimplantation und zusätzlicher Bypassanlage oder Ausschäl- bzw. Erweiterungsplastik in einem Eingriff
  • Versorgung der Bauch- und Nierenarterien
    - z.B. bei Stenosen (Engstellen) oder Rekonstruktion bei Aneurysmen (Aussackungen)

Über

Prof. Dr. med. Ernst Weigang ist Spezialist für Gefäßchirurgie in Berlin und seit Februar 2013 Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie im Evangelischen Krankenhaus Hubertus. Mit seinem Team aus 3 Oberärzten, 2 Fachärzten und 5 Assistenzärzten hilft er jährlich zahlreichen Patienten in seinem Fachgebiet. Er ist vor allem auf dem Gebiet der endovaskulären Therapie ausgewiesener Experte, aber auch auf alle großen Aorten- und Gefäßoperationen spezialisiert.

Interdisziplinäres Gefäßzentrums Berlin - Über 1000 Gefäßoperationen pro Jahr

Das Evangelische Krankenhaus Hubertus ist heute Bestandteil des interdisziplinären Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg. Das Krankenhaus besteht als solches bereits seit 1931. Vor dieser Zeit war es in Besitz von Prinz Leopold von Preußen und diente als Sanatorium.

Heute werden in diesem Haus jährlich über 1000 Gefäßoperationen durchgeführt, womit die Gefäßchirurgie des Evangelischen Krankenhauses Hubertus in Berlin und Brandenburg die führende Einrichtung auf diesem Gebiet ist. Die Komplikationsrate liegt weit unter dem Bundesdurchschnitt, was vor allem auf die langjährige Erfahrung des Chefarztes und seines Ärzteteams zurückzuführen ist. Durch eine enge interdisziplinäre, fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Gefäßchirurgen, Angiologen (Gefäßspezialisten der Inneren Medizin) und Radiologen kann stets die bestmögliche Therapiekombination für den Patienten gefunden werden.

Gefäßchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Hubertus Berlin therapiert alle Gefäßerkrankungen wenn möglich minimalinvasiv

Die Gefäßchirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der operativen Behandlung der Blutgefäße befasst. Hierbei sind minimalinvasive chirurgische oder endovaskuläre Therapiemöglichkeiten gegeben. Bei der endovaskulären Behandlung werden Gefäßerkrankungen minimalinvasiv innerhalb der Blutbahnen therapiert. Es werden hierbei beispielsweise verengte Gefäße mit Ballons erweitert und Stents in das Gefäß implantiert. Wenn eine endovaskuläre Behandlung nicht möglich ist, können alle Gefäßregionen operativ über einen möglichst kleinen chirurgischen Zugang behandelt werden.

Bei den zu therapierenden Gefäßerkrankungen handelt es sich um krankhafte Veränderungen der Blutgefäße. Meist kommt es infolge von Gefäßverkalkung (Atherosklerose) zu Durchblutungsstörungen. Dank des medizinischen Fortschritts auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie sind heute gute Behandlungsmöglichkeiten für diese häufigen Krankheitsbilder (z.B. die periphere arterielle Verschlusskrankheit, das Aortenaneurysma oder die Carotisstenose) gegeben.

Bei der peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) kommt es zur Minderdurchblutung der Extremitäten, vor allem der Beine. Diese Krankheit entsteht durch eine chronische und schleichende Verengung der versorgenden Blutgefäße. Die Patienten weisen meist erst im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden wie krampfähnliche, stechende Schmerzen bei Belastung in den Beinen auf. Durch diese Schmerzen sinkt die Gehstrecke der Betroffenen immer weiter. Therapieoptionen bei der pAVK sind neben der konservativen Behandlung mit angeleitetem Gehtraining, die minimalinvasive Ballondilatation mit ggf. Stentimplantation sowie die periphere Bypassoperation.

Die Rekonstruktion der Carotis (Halsschlagader) ist mit der häufigste Eingriff durch die Gefäßchirurgie im Evangelischen Krankenhaus Hubertus Berlin. Sie wird entweder minimalinvsaiv chirurgisch oder mittels Ballondilatation und Stent durchgeführt. Durch Verengungen der Halsschlagader kann es zu Gerinnselbildungen und in der Folge zu Durchblutungsstörungen im Gehirn bis zum lebensbedrohlichen Schlaganfall kommen. Die Häufigkeit dieses Krankheitsbildes steigt mit dem Alter. In fortgeschrittenem Krankheitsstadium können die Patienten z.B. Sehstörungen, Sprachstörungen, Lähmungen oder Missempfindungen entwickeln.

Hybrid-Operationssaal ermöglicht modernste Gefäßoperationen in Berlin

Im Evangelischen Krankenhaus Hubertus gibt es seit Juni 2014 einen Hybrid-Operationssaal, der in Berlin der modernste seiner Art ist. Damit sind minimalinvasiven Gefäßoperationen kombiniert mit Katheter-Eingriffen möglich. Es ist in diesem speziellen Operationssaal eine gleichzeitige Diagnostik, Intervention und Operation möglich. Vor allem Risikopatienten sind dadurch sicherer und präziser zu versorgen.

Prof Weigang ist Aortenspezialist am neuen Aortenzentrum Berlin

Als international ausgewiesener Aortenspezialist hat Prof. Weigang ein neues Aortenzentrum innerhalb des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg am Ev. Krankenhaus Hubertus etabliert. Es werden im Bereich der gesamten Hauptschlagader alle offenen und endovaskulären Behandlungsmöglichkeiten durchgeführt. Hierzu zählen auch Eingriffe am Aortenbogen und an der thorakoabdominellen Aorta. Am häufigsten werden Eingriffe an der Hauptschlagader aber im Bauchraum durchgeführt. Wenn immer möglich, werden diese Eingriffe minimalinvasiv z.T. mit individuell angefertigten Stentgrafts durchgeführt.

Zur Website von Prof. Weigang kommen Sie hier.

Lebenslauf

Ausbildung

1994-1997 Studium der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1997 Promotion, Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
2004 Facharzt für Herzchirurgie
2006 Facharzt für Gefäßchirurgie
2006 Fachkunde Strahlenschutz (Röntgendiagnostik des Thorax und des Gefäßsystems)
2006 Habilitation und Lehrberechtigung für Herz- und Gefäßchirurgie
2009 Professor (APL) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
2009 Zertifizierter Endovaskulärer Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie
2012 Fachkunde Strahlenschutz (Interventionen)

 

Beruflicher Werdegang:

1994-1995 Arzt im Praktikum, Herzchirurgie, Frankfurt
1996-1998 Weiterbildungsassistent für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB)
1998-2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie und Leiter der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Marfan-Syndrom“, Universitätsklinikum Freiburg
2004-2007 Funktionsoberarzt und stellvertretender Leiter der Aorten- und endovaskulären Gefäßchirurgie sowie Leiter des ambulanten Gefäßzentrums der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
2007-2013 Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie Sektionsleiter der endovaskulären Gefäßchirurgie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Seit Februar 2013 Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie, Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg, Evangelisches Krankenhaus Hubertus

Forschung & Lehre

Mitgliedschaften:

  • Fachgruppe Gefäßchirurgie beim AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, Aufgabenschwerpunkt externe Qualitätssicherung in der Gefäßchirurgie
  • European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS)
  • Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
  • AG „Aortenchirurgie und interventionelle Gefäßchirurgie“ der DGTHG
  • „German Registry for Acute Aortic Dissection type A (GERAADA)“ Steering Committee Mitglied
  • Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG)
  • European Society for Vascular Surgery (ESVS)
  • Head oft he „European Registry of Aortic Disease – EuRADa“
  • International Society of Endovascular Specialists (ISES)

Veröffentlichungen

Ärzteteam

  • Florian Elger
    Oberarzt
  • Moritz Blunck
    Oberarzt
  • PD Dr. med. Arnulf Schiessler
    Oberarzt
  • PD Dr. med. Jörg Linneweber
    Funktionsoberarzt

Extras

  • Das Ärzte-Team beherrscht als Fremdsprachen Englisch, Russisch, Polnisch, Französisch, Griechisch und Holländisch. Internationale Patienten können ohne Probleme behandelt werden.
  • Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos möglich
  • Unterbringungsmöglichkeiten von Begleitpersonen im Appartementhaus auf dem Klinikgelände
  • Vielseitiges Dienstleistungsangebot während Klinikaufenthalt beanspruchbar (z.B. Friseur, Medizinische Fußpflege, Maniküre)
  • Cafeteria, Restaurant auf Klinikgelände
  • Krankenhausseelsorge mit wöchentlichem Gottesdienst
  • Vielseitiges Speisenangebot
  • Umfangreiche Vorsorgeuntersuchungen („Check-up-Programm“) möglich
  • Kostenfreie TV-Nutzung, Telefonnutzung (im Deutschen Festnetz), Tageszeitungen, kostenloses WLAN

Videos

Radiointerview mit Prof. Weigang Teil 1

Video, Länge 1:30

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Radiointerview mit Prof. Weigang Teil 2

Video, Länge 2:01

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Radiointerview mit Prof. Weigang Teil 3

Video, Länge 2:01

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Radiointerview mit Prof. Weigang Teil 4

Video, Länge 1:18

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Standort

Berlin Hauptbahnhof 20 km
Flughafen Berlin-Tegel 19 km
Flughafen Berlin Schönefeld 26 km

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Kontakt

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Evangelisches Krankenhaus Hubertus
Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie, Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg
Spanische Allee 10-14, D-14129 Berlin

T: +49 30 81008 125
F: +49 30 81008 188
E: weigang@primomedico.com

Sprechstunde:

Montag - Freitag 7:30 - 15:00 Uhr

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