Angiografie: Definition, Ablauf, Indikationen und Fachärzte in Deutschland und der Schweiz

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Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für eine Angiografie? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Oder erfahren Sie mehr über den Ablauf und die Indikationen dieser Gefäßuntersuchung.

Was ist eine Angiografie?

Angiographie bezeichnet eine radiologische Untersuchung, durch die sich Gefäße im menschlichen Körper darstellen lassen. Das grundlegende Prinzip besteht darin, ein Kontrastmittel in die Gefäße zu spritzen und eine Röntgen- oder MRT Untersuchung durchzuführen. Diese stellt das Kontrastmittel und somit auch die Gefäße dar. Das entstandene Bild bezeichnet man als Angiogramm. Je nach Indikation können auf diese Weise Arterien (Arteriografie), Venen (Phlebografie) oder Lymphgefäße (Lymphografie) untersucht werden.

Wann und warum wird eine Angiografie durchgeführt?

Eine Angiographie dient der Diagnostik vieler Gefäßerkrankungen. Eine Arteriografie kann Aufschluss geben über Gefäßverengungen durch Arteriosklerose, um den Folgeerkrankungen wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen vorzubeugen. Zudem zeigt sie akute Gefäßverschlüsse, -Verletzungen oder –Fehlbildungen. Auch ein gefährliches Aneurysma, also die Aussackung einer Arterie, kann so erkannt werden. Untersucht werden meist das Herz und das Gehirn.

Bei einer Angiographie der Venen werden meist die Beine untersucht. Ziel ist es hier, Gefäßverengungen zu diagnostizieren, die eine Thrombose nach sich ziehen können.

Lymphographien werden heutzutage kaum noch durchgeführt. Ursprünglich dienten sie der Untersuchung von Lymphknoten. Die technisch hoch entwickelten bildgebenden Verfahren bieten hier aber eine bessere Alternative.

Ablauf der Angiografie

Bevor eine Angiographie durchgeführt wird, untersucht der behandelnde Arzt die Blutwerte des Patienten, erstellt eine Anamnese und testet ihn auf eine mögliche Kontrastmittelallergie. Auch eine Niereninsuffizienz und eine Schilddrüsenunterfunktion müssen ausgeschlossen werden. Anschließend verabreicht er dem Patienten das Kontrastmittel über einen Katheter, der bis kurz vor das zu untersuchende Gefäß geschoben wird. 

Diese Körperregion wird nun einem bildgebenden Verfahren unterzogen. Das bedeutet, es wird eine Ultraschalluntersuchung, eine Röntgenaufnahme, eine Computer- oder Magnetresonanztomographie (CT bzw. MRT) durchgeführt. Ein neues Verfahren ist die sogenannte Digitale Subtraktionsangiographie (DSA). Dabei werden sowohl vor als auch nach der Kontrastmittelgabe digitale Bilder der Körperregion von Interesse gemacht. Ein Computerprogramm vergleicht die beiden Aufnahmen und entfernt alles, was identisch ist. Übrig bleiben nur die mit Kontrastmittel gefüllten Gefäße.

Gibt es Risiken?

Die Angiographie ist eine Routineuntersuchung. Ernste Komplikationen treten sehr selten auf, da gründliche Voruntersuchungen Pflicht sind. Wie bei jeder Injektion kann es jedoch zu Blutergüssen und Blutgerinnseln, sowie Infektionen kommen. Viele Patienten empfinden zudem bei der Gabe des Kontrastmittels ein Wärmegfühl, leichten Schwindel oder einen ungewohnten Geschmack. Dies ist aber völlig normal und ungefährlich.

In der Regel wird eine Angiographie ambulant durchgeführt, der Patient darf kurz danach wieder nach Hause. Es ist dennoch empfehlenswert, sich am selben und nächsten Tag körperlich zu schonen und viel Wasser zu trinken, um den Abbau des Kontrastmittels zu beschleunigen.

Quellen:

http://www.uni-bonn-radiologie.de/front_content.php?idart=370

http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_rad/12396.html

http://www.internisten-im-netz.de/de_angiografie_365.html

http://www.uniklinik-duesseldorf.de/unternehmen/institute/institut-fuer-diagnostische-und-interventionelle-radiologie/neuroradiologie/diagnostische-neuroradiologie/angiographie/

 


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