Endoprothetikzentrum: Zertifizierte Endprothesenzentren in Deutschland

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Endoprothetik

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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Endoprothetik

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für den medizinischen Bereich Endoprothetik? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Womit beschäftigt sich die Endoprothetik?

Die Endoprothetik ist ein Teilgebiet der Humanmedizin, das sich mit festsitzenden Implantaten beschäftigt, die geschädigte Gelenke im Körper unterstützen oder ersetzen können.

Am häufigsten findet sie Anwendung in der Hüftgelenkprothetik, aber auch Schultergelenke, Kniegelenke oder Ellbogengelenke können prothetisch ersetzt werden. Generell bezeichnet man jede Art fremden Materials, das in den Körper eingeführt wird, als Prothese oder Implantat. Dabei unterscheidet man Endo- von Endo-Exo-Prothesen wie beispielsweise bei Zahnimplantaten, wo die prothetische Versorgung auch außerhalb des Körpers, nämlich in der Mundhöhle, Platz findet. Im Folgenden wird die Endoprothetik in der Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt.

Wie entsteht die Verankerung im Knochen und mit welchen Materialien wird gearbeitet?

Im Allgemeinen entsteht die Verankerung einer Prothese immer dadurch, dass sich neue Knochensubstanz um die Prothese bildet und diese somit fest umschließt. Hierzu muss die Prothese perfekt auf den Knochen abgestimmt sein, um einen optimalen Halt zu erreichen. Man kann diesen Halt fördern, indem man die Prothese gewissermaßen “einzementiert”. Endoprothetiker sprechen dann von zementierten Prothesen. Allerdings kann eine Prothese auch zementfrei eingebracht werden oder als sogenannte Hybrid-Prothese mit einem zementierten und einem zementfreien Anteil eingesetzt werden.

Im Regelfall besteht die Prothese aus Titanlegierungen oder speziellen Kunststoffen sowie Keramik oder CoCrMo-Legierungen. Speziell im Bereich der Gelenkpfanne und des Gelenkkopfes bedient man sich spezifischer Polyethylene (heutzutage zur besseren Stabilität XUHMWPE: kreuz-vernetztes ultrahochmolekulares Polyethylen).

Die Hüftendoprothese

Grundsätzlich unterscheidet man bei Hüftendoprothesen die TEPs (Total-Endo-Prothesen, Gelenkkopf und Gelenkpfanne wurden ersetzt) von HEPs (Hemi-Endo-Prothesen, nur Gelenkkopf oder Gelenkpfanne wurde ersetzt). Darüberhinaus gibt es auch einen Oberflächenersatz, bei dem ein großer Teil der natürlichen Hüfte erhalten bleiben kann. Man entfernt hierzu nur die Oberfläche des Gelenkkopfes und ersetzt ihn mit einer Metallkappe. Vorteilhaft ist diese Technik bei jüngeren Patienten, weil spätere Revisionen einfacher durchgeführt werden können und auch die physiologische Beweglichkeit sowie die verringerte Luxationsgefahr des Gelenks erhalten bleiben. Als Alternative zu den Oberflächenprothesen bei jüngeren Patienten stehen auch die Kurzschaftprothesen, die allerdings hinsichtlich ihrer Effektivität keinen allzu großen Sprung machen, sodass es auch hier immer auf den individuellen Einzelfall ankommt.

Die chirurgische Operation kann unter einer lokalen Spinalanästhesie aber auch unter Vollnarkose stattfinden. Dazu schafft man sich erst den Zugang zum Gelenk, fräst die verschlissenen Anteile der Gelenke heraus und bereitet den Knochen für die Prothese vor. Für die Implantation gilt es bestimmte Maximalwinkel einzuhalten, um die Gefahr eines großen Abriebs der Prothese sowie einer Luxation dieser zu vermeiden, dazu sagt man, dass man eine maximale Abduktion von ca. 50 Grad und eine maximale Anteversion von etwa 20-25 Grad einhalten sollte. Schließlich fixiert man einen Probekopf auf den Gelenkschaft und renkt die Hüfte wieder ein, um Halt und Achsen zu überprüfen. Hat man sowohl Halt- und Achsstabilität erreicht, wird die Hüftprothese noch einmal definitiv reponiert und die Wunde wird verschlossen. Es erfolgt ein ambulanter Aufenthalt von sechs bis zehn Tagen.

Heute hat man auch die Möglichkeit der minimal-invasiven Implantation einer Prothese. Dabei versucht man möglichst kleine Zugänge zur prothetischen Versorgung zu finden. Vorteilhaft ist die schnelle Rehabilitation der Patienten sowie ein maßgeblich verringertes Trauma der umliegenden Weichgewebe. Nachteilhaft ist, dass die minimal-invasive Technik nur begrenzt einsetzbar ist und auch im späteren Verlauf der Operation keine Unterschiede hinsichtlich des Langzeiterfolgs darstellt.

Neben Hüftendoprothesen existieren auch Schulterprothesen, Kniegelenksprothesen und in geringerem Maße auch Sprunggelenksprothesen.

Die Nachbehandlung

Die Wundschmerzen in den ersten postoperativen Tagen werden mit Schmerzmedikamenten gedämmt. Gleichzeitig beginnt auch die krankengymnastische Versorgung der operierten Bereiche. Der Hauptunterschied der postoperativen Versorgung liegt in der Art der eingesetzten Prothese. Bei zementierten Prothesen kann schon am ersten Tag mit einer Belastung begonnen werden während man bei zementfreien Prothesen in den ersten Tagen auf eine Vollbelastung verzichten muss, damit die Prothese regelrecht vom Knochen verankert werden kann. Um die Gangsicherheit zu stützen, ist der Patient auf Gehhilfen angewiesen. Nach zehn Tagen stationären Aufenthalts erfolgt eine Weiterbehandlung in Rehabilitationskliniken.

Risiken bei einem endoprothetischen Eingriff sind die allgemein bekannten Wundheilungsstörungen, Hämatome, Nervenverletzungen oder Infektionen. Insbesondere die tiefe Beinvenenthrombose gehört zu den wichtigsten zu vermeidenden Risiken. Um eine Thrombose zu vermeiden, wird direkt nach der Operation mit prophylaktischen Maßnahmen über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen begonnen. Ein spezielles Risiko ist die Absprengung von Knochengewebe im Bereich der Prothese. Splittert der Knochen nämlich ab, bedarf es einer weiteren Intervention mittels Schrauben und Platten um die abgesprengten Anteile zu stabilisieren.

Welche Ärzte und Kliniken sind Spezialisten für Endoprothetik?

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.
Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Endoprothetik überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen:

https://www.nzz.ch/article95DIE-1.335421

http://www.prof-faensen.de/index.php?id=mcminn_oberflaechenersatz_huefte


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