Sporttraumatologie: Behandlungsspektrum und Experten in Deutschland, Schweiz und Österreich

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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Sporttraumatologie

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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Sporttraumatologie

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für Sporttraumatologie? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Was ist Sporttraumatologie?

Die Sporttraumatologie ist ein Teilbereich der Sportorthopädie welches sich auf die Diagnose und Therapie von Verletzungen und degenerativen Erkrankungen infolge von sportlichen Aktivitäten spezialisiert hat. Sie beinhaltet Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparates, sowie die konservative und operative Behandlung. Sie richtet sich an Profi- und Hobbysportler. Ziel der Sporttraumatologie ist es dem Patienten die sportliche Ausübung wieder zu ermöglichen.

Wann zum Sporttraumatologen?

Die sportliche Betätigung ist ein großer Bestandteil unseres Lebens. Sport gehört zu einem gesunden Lebenswandel und stärkt Körper und Geist. Leider gehen mit den Sportarten immer wieder Unfälle bzw. körperliche Beschwerden einher, die direkt durch oder als Folge von Sportausübungen auftreten.

Bei vielen Sportarten (z.B. Skifahren) werden enorme Energien aufgebaut, die bei kurzer Unachtsamkeit zum Kontrollverlust und zum Trauma führen können. Aber auch energieärmere Sportarten können mit der Zeit zu dauerhaften Schäden an Gelenken, Bändern und Knochen führen.

Verschiedene Sportarten gehen mit unterschiedlicher Häufigkeit von Verletzungen einher. Auch das Verletzungsmuster kann sich zwischen den Sportarten stark unterscheiden. Die meisten Sportarten können sowohl zu akuten und chronischen (dauerhaften) Beschwerden führen. Häufig kommen Sportler mit Verletzungen im Gelenkbereich in die Sporttraumatologie.

Die häufigsten Ursachen für das Aufsuchen eines Spezialisten für Sporttraumatologie sind Sportverletzungen im Beinbereich (70%). Aber auch der Schulterbereich und Armbereich führt oft zu Beschwerden (20%). Glücklicherweise sind Unfälle mit Beteiligung der Wirbelsäule und des Kopfes selten.

Häufige Sportverletzungen in der Sporttraumatologie:

Knie

  • Knieverletzungen
  • Kreuzbandriss
  • Meniskusriss
  • Sehnenverletzungen des Kniegelenks
  • Patellaluxation
  • Kniearthrose

Schulter

  • Schulterverletzungen
  • Schulterverrenkung
  • Schulterinstabilität
  • Rotatorenmanschettenruptur

Sprunggelenk

  • Bänderriss
  • Achillessehnenabriss

Wie läuft die Behandlung in der Sporttraumatologie ab?

Jede Sportverletzung, egal ob akut oder chronisch, sollte vor Beginn einer Therapie ausführlich untersucht werden. Zu den diagnostischen Maßnahmen gehören sowohl ein ausführliches Arzt-Patientengespräch, die genaue körperliche Untersuchung, als auch verschiedene bildgebende Verfahren. So können Ultraschall, Gelenkspiegelung (Arthroskopie), Röntgen oder MRT hilfreich sein um ein genaues Bild vom Zustand der Knochen und Gelenke zu bekommen.

Grundsätzlich werden alle Verletzungen so atraumatisch wie möglich behandelt. Reichen konservative Maßnahmen, wie Tape-Verbände, Schonung, Einlagen, schmerzhemmende und entzündungshemmende Medikamente. etc. nicht aus, kann auch eine chirurgische Versorgung notwendig werden. Hilfreich ist hier besonders die Methode der minimalinvasiven Gelenkchirurgie. Mittels einer Kamera und speziellen Instrumenten kann der Sportarzt Gelenkschäden ohne große Schnitte operieren.

Bei chronischen Verletzungen, Überlastungsverletzungen oder Schmerzen kann auch die Methode der Stoßwellentherapie Anwendung finden. Die hier eingesetzten Ultraschallwellen regen sowohl die Durchblutung als auch die knochenbildenden Zellen an. So können viele Sporttraumata wie Schulterschmerzen, Tennisellbogen, Muskelverspannungen oder schlecht heilende Brüche ambulant vom Sporttraumatologen behandelt werden.

Prognosen nach Sportverletzungen

Die minimal-invasive Operation von Gelenkschäden bietet heutzutage eine schonende Methode der chirurgischen Behandlung. Sie ermöglicht geringere Verletzungsgefahren und bessere Heilungschancen.

Dennoch ist die Sport-Rehabilitation ein essentieller Teil der Behandlung. Nur so kann die bestmögliche und schnellste Regeneration garantiert werden. Zur Nachsorge gehören bestimmte Untersuchungen, Physiotherapie, eine Anpassung des Sportverhaltens für einen bestimmten Zeitraum und wenn nötig auch ein Aufenthalt in einer Klinik für Sport-Reha.

Je nach Trauma und Folgen kann es aber mehrere Monate bis zur vollständigen Erholung (volle körperliche Einsatzfähigkeit) kommen, da Knochen und Bänder ihre Zeit brauchen um wieder voll Belastbar zu sein.

Quellen:

Winker, Karl-Heinrich (2011): Facharzt Orthopädie Unfallchirurgie. Munich: Urban & Fischer.

Grifka, Joachim (2011): Orthopädie und Unfallchirurgie. Für Praxis, Klinik und Facharztprüfung ; mit 155 Tabellen. Berlin [u.a.]: Springer.


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