Neurochirurgie Göttingen: Prof. Dr. med. Veit Rohde

Prof. Dr. med. Veit Rohde
Klinikdirektor
Spezialist für Neurochirurgie
Göttingen, Deutschland

Neurochirurgie Göttingen - Logo

Behandlungsfokus

  • Vaskuläre Neurochirurgie: Gefäßerkrankungen (Aneurysmen, Hirnblutung, Angiome, Kavernome)
  • Onkologische Neurochirurgie: Tumore des Gehirns und Rückenmarks
  • Funktionelle Neurochirurgie (M. Parkinson, Osteoporose, Chronischer Schmerz)
  • Spinale Neurochirurgie (Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose)
  • Schmerztherapie

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Elektrophysiologische Untersuchung
  • Elektro-Enzephalogramm (EEG, Untersuchung der Hirnströme, z.B. bei Epilepsie, Koma)
  • Lumbalpunktion (Untersuchung des Liquors / „Hirnwasser“)
  • Elektromyographie (EMG, Untersuchung der elektrischen Muskelaktivität)
  • In Zusammenarbeit mit den Radiologen: CT (Computertomographie) und MRT (Kernspintomographie
  • Zweitmeinung

Therapeutisches Leistungsspektrum

Vaskuläre Neurochirurgie

  • Aneurysmen: Clipping, Coiling (in Zusammenarbeit mit den Neuroradiologen)
  • Arteriovenöse Malformation, Angiom: Embolisation, Einzeitbestrahlung (in Zusammenarbeit mit Neuroradiologen), operative Entfernung
  • Kavernom: operative Entfernung
  • Durale arteriovenöse Fistel: Embolisation, operative Trennung der Gefäßfehlbildung
  • „blutiger“ Schlaganfall, Hirnblutung, hämorrhagischer Schlaganfall: Katheterversorgung, Hirndruckentlastung

Funktionelle Neurochirurgie

  • Bewegungsstörungen, z.B. Morbus Parkinson: Tiefenhirnstimulation (DBS, THS), Hirnschrittmacher

Spinale Neurochirurgie

  • Bandscheibenvorfall: mikrochirurgische Versorgung
  • Spinalkanalstenose: mikrochirurgische Erweiterung des Wirbelkanals
  • Wirbelsäulenstabilisierung
  • Osteoporose: Kyphoplastie, Aufrichtung und Zementauffüllung frakturierter Wirbellkörper

Onkologische Neurochirurgie

  • Tumorentfernung
  • Interdisziplinäre Betreuung im Göttinger UniversitätsKrebszentrum
  • In Zusammenarbeit mit den Neuroradiologen Bestrahlung
  • Chemotherapie

Schmerztherapie

  • Chronischer Schmerz: bei nicht ausreichender Schmerzreduktion durch Medikamente und weitere Maßnahmen besteht in Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz die Möglichkeit der Implantation eines „Rückenmark-Stimulators“ (SCS-Elektrode), welcher die Weiterleitung der Schmerzimpulse hemmt.

Über Prof. Dr. med. Veit Rohde - Neurochirurgie Göttingen/Niedersachsen

Prof. Dr. med. Veit Rohde ist Klinikdirektor der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Göttingen, einer der größten neurochirurgischen Kliniken Deutschlands.

Mit Kompetenz, modernster technischer Ausstattung und bester Pflege behandelt Prof. Rohde und sein engagiertes Team das gesamte Spektrum neurochirurgischer Krankheitsbilder mit dem Fokus auf Funktionserhalt und konsequenter Anwendung minimalinvasiver Therapieprinzipien.

Neurochirurgie Göttingen: Interdisziplinäre Behandlung auf höchstem medizinischen Niveau in Niedersachsen

Die Neurochirurgische Klinik der Universitätsmedizin Göttingen ist eine der größten neurochirurgischen Kliniken in Deutschland. Jährlich werden dort 5000 ambulante sowie 2000 stationäre Patienten mit etwa 3000 Operationen versorgt. Zur bestmöglichen Versorgung jedes einzelnen Patienten, vor allem im Rahmen onkologischer Erkrankungen (Krebserkrankungen), besteht am Universitätsklinikum Göttingen ein fächerübergreifendes UniversitätsKrebszentrum (G-CCC) und darüber hinaus enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den weiteren Fachrichtungen.

Aufgrund seiner hohen Expertise mit hohen Fallzahlen, langjähriger Erfahrung und bester medizinischer Ergebnisse ist die Neurochirurgische Klinik unter Prof. Rohde ein zertifiziertes Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie auf dem Gebiet der Vaskulären Erkrankungen, vor allem der Hirnblutungen („blutiger“ Schlaganfall).

Zur individuellen und patientennahen Betreuung arbeiten Prof. Rohde und sein Team eng mit Rehabilitationszentren zusammen, um auch im postoperativen Verlauf die bestmögliche Therapie sicherzustellen.

Behandlungsschwerpunkte von Professor Rohde

Die klinischen Schwerpunkte des erfahrenen Neurochirurgen Prof. Rohde sind vor allem Eingriffe im Bereich der Hirngefäße (vaskuläre Neurochirurgie), Schädel-Basis-Chirurgie sowie Operationen in hocheloquenten Regionen des Gehirns. In der Neurochirurgie werden Hirnregionen, die für das Überleben bzw. eine hohe Selbstständigkeit entscheidend sind, als hocheloquent bezeichnet. Zu den hocheloquenten Regionen zählen unter anderem der Hirnstamm, die Basalganglien und der präzentrale Kortex. Soweit möglich führt Prof. Rohde seine operativen Eingriffe minimalinvasiv und endoskopisch durch, da es durch verkürzte Operationszeiten und kleinere Hautschnitte zu geringerem Schmerz im postoperativen Verlauf sowie kürzerem Nachbehandlungsbedarf kommt.

Wichtige Krankheitsbilder, mit denen sich Prof. Rohde und sein erfahrenes Team befassen, sind Erkrankungen der Gefäße des zentralen Nervensystems. Hierzu zählen vor allem Aneurysmen, Hirnblutungen, arteriovenöse oder spinale Malfomationen, Angiome und Kavernome. Die onkologische Neurochirurgie befasst sich mit der Behandlung von Tumoren des Gehirns, Rückenmarks und seiner Hüllen. Zur bestmöglichen Betreuung wird jeder Therapieplan in einer interdisziplinären Tumorkonferenz erarbeitet.

Des Weiteren werden in der Neurochirurgischen Klinik Patienten mit Bewegungsstörungen, wie Morbus Parkinson oder Chorea Huntington, und chronischem Schmerz unter anderem aufgrund von Osteoporose versorgt. Bei Osteoporose kann es beispielsweise zu multiplen Frakturen der Wirbelkörper kommen. Zur Schmerzlinderung führt unser Spezialist hierbei unter anderem Stabilisierungseingriffe und Versteifungen der Wirbel durch. Das Teilgebiet der spinalen Neurochirurgie befasst sich mit der Therapie von Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen (Wirbelkanalverengungen) und von Instabilitäten der Wirbelsäule.

Hirnaneurysma Therapie

Unter einem Hirnaneurysma versteht man angeborene Gefäßaussackungen im Bereich der Hirnarterien, die im Verlauf des Lebens symptomatisch werden können. Da Aneurysmen Schwachstellen in der Gefäßwand darstellen, können sie durch Druck auf Nervengewebe Symptome verursachen oder platzen. Wenn Aneurysmen platzen tritt arterielles Blut in den Subarachnoidalraum aus, welcher das Gehirn umgibt und mit Liquor (Hirnnervenwasser) gefüllt ist. Diese Subarachnoidalblutung stellt einen absoluten Notfall dar und äußert sich unter anderem durch Vernichtungskopfschmerz, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma.

Bei der operativen Versorgung eines Aneurysmas der Hirngefäße wird die betroffene Stelle von außen mit einem Clip umschlossen und damit gesichert. Je nach Lokalisation der Gefäßfehlbildung kann statt eines operativen Eingriffs auch eine sogenannte Coilembolisation mittels Gefäßkatheter durchgeführt werden. Welche Versorgung die geeignetere ist, ist hierbei stets eine individuelle Entscheidung, die Prof. Rohde in enger Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Neuroradiologie und in Absprache mit dem Patienten trifft. Prof. Rohde und seine Kollegen verfügen auf dem Gebiet der Hirnaneurysmaoperation langjährige Erfahrung. Sie führen in Hochrisikofällen auch modernste Verfahren wie Bypass-Techniken durch und haben als erste Klinik Norddeutschlands 2014 diese Operation bei Herzstillstand angewandt.

Hirnblutungen

Durch langjährig hohen Blutdruck kann es im Hirngewebe zur Degeneration und Brüchigkeit der kleinen Hirnarterien kommen. Beim „blutigen“ Schlaganfall kommt es zur spontanen Blutung ins Gehirn. Durch die akute Druckerhöhung führt dies innerhalb kürzester Zeit zum Absterben von Hirngewebe. Symptome bei diesem medizinischen Notfall sind vergleichbar mit denen des „unblutigen“ Schlaganfalls – Lähmung, Sprachstörung oder auch Bewusstseinsstörungen.

Hirntumore und Hirnmetastasen

Im Bereich des Nervensystems und seiner umgebenden Strukturen gibt es zahlreiche Formen gutartiger sowie bösartiger Tumoren. Wobei die gutartigeren Neubildungen eher im Kindes- und Jugendalter und die bösartigeren Tumoren häufiger im Erwachsenenalter auftreten. Je nach Tumorform sind diese durch einen operativen Eingriff direkt heilbar oder ein erster Schritt in einem größeren Therapiekomplex aus Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Je nach Lokalisation der Tumoren kann ein operativer Eingriff sehr komplex sein, da vor allem im Bereich des Bewegungszentrums oder des Sprachzentrums eine radikale Tumorentfernung ohne Spätfolgen nur schwer erreichbar sein kann. Diese komplexen Eingriffe in hocheloquenten Regionen zählen zum Spezialgebiet von Prof. Rohde. Neben hirneigenen Tumoren finden sich auch häufig Metastasen (Tumorabsiedelungen) im Gehirngewebe. Diese werden in mikrochirurgischen Eingriffen entfernt und in der Regel im weiteren Verlauf noch bestrahlt.

Bandscheibenvorfall

Bei der Volkskrankheit des Bandscheibenvorfalls haben sich Teile der Bandscheibe zwischen den Wirbelkörpern gelöst und drücken in Richtung Wirbelkanal, in dem das Rückenmark und von dort abgehende Nerven verlaufen. Wenn trotz konservativer Maßnahmen keine Besserung eintritt oder bei Lähmungserscheinungen ist eine operative Versorgung von Bandscheibenvorfällen zu empfehlen. In der Neurochirurgischen Klinik unter Prof. Rohde finden Eingriffe an der Wirbelsäule stets unter dem Mikroskop statt.

Renommiertes Wissenschaftsteam mit internationaler Forschungstätigkeit

Wissenschaftlich befassen sich Prof. Rohde und sein Team vor allem mit vaskulärer Neurochirurgie (intrazerebrale Blutungen, Verhinderung sekundärer Hirnschäden nach Subarachnoidalblutung (Hirnblutung)) und Neuroonkologie (Tumorerkrankungen des Nervensystems). Darüber hinaus forscht er an der Elektrophysiologie des Nervensystems sowie der Entwicklung und Erprobung endoskopischer Techniken im Bereich der Neurochirurgie. Die Neurochirurgische Klinik nimmt ständig an verschiedenen multizentrischen internationalen Studien teil. Bei Interesse und entsprechendem Wunsch können die Patienten an diesen wissenschaftlichen Entwicklungen teilhaben.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Neurochirurgischen Klinik.

 

Lebenslauf

1981 – 1987 Studium der Humanmedizin an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz
1988 Approbation
1989 Promotion zu dem Thema „Untersuchung über den Einsatz der intravenösen, hochdosierten Kortison-Therapie (i.v. HDPT) bei chronischer Polyarthritis unter besonderer Berücksichtigung des Immunstatus“
1989 – 1991 Tätigkeit in der Neurochirurgischen Klinik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
1991 – 1994 Tätigkeit in der Neurochirurgischen Klinik der Städtischen Kliniken Duisburg
1994 – 2005 Tätigkeit an der Neurochirurgischen Universitätsklinik der RWTH Aachen
1995 Facharztanerkennung
1999 Promotion zu dem Thema „Beiträge zur Lokalisation und Funktionsüberprüfung des kortikospinalen Systems mittels repetitiver Magnetstimulation vor und während neurochirurgischer Eingriffe“
2003 Anerkennung spezielle neurochirurgische Intensivmedizin
2005 außerplanmäßige Professur (apl. Prof.)
Seit 08.08.2005 W3-Professur in Göttingen

Forschung & Lehre

Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Prof. Dr. med. Veit Rohde liegen auf den Gebieten der intrazerebralen Blutung, Verhinderung sekundärer Hirnschäden nach SAB (Subarachnoidalblutung, Hirnblutung), Elektrophysiologie und Endoskopie.

Ärzteteam

  • Dr. med. Tammam Abboud
    Oberarzt
  • PD Dr. med. Christian von der Brelie
    Oberarzt
  • Dr. med. Ingo Fiss
    Geschäftsführender Oberarzt
  • Dr. med. Vesna Malinova
    Oberärztin
  • Prof. Dr. med. (MBA) Dorothee Mielke
    Leitende Oberärztin
  • PD Dr. med. Bawarjan Schatlo
    Oberarzt
  • PD Dr. med. Björn Sommer
    Oberarzt
  • Dr. Levent Tanrikulu
    Oberarzt

Extras

Falls möglich gibt Prof. Rohde in Zusammenarbeit mit seinem erfahrenen Oberarztteam auch online Zweitmeinungen ab.

Standort

Bahnhof/ZOB Göttingen 3,5 km
Kassel Airport 67,0 km
Flughafen Hannover 141,0 km

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Kontakt

Prof. Dr. med. Veit Rohde
Klinikdirektor

Universitätsklinikum Göttingen
Neurochirurgische Klinik
Robert-Koch-Straße 40, D-37075 Göttingen

T: +49 551 89 71 4056
F: +49 551 39 8794
E: rohde@primomedico.com

Sprechstunde:


Privatsprechstunde:
Dienstag 14:00 - 15:00 Uhr
Mittwoch 12:00 - 15:00 Uhr
Nach Vereinbarung

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Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich renommierte medizinische Kapazitäten, die nach strengen Richtlinien ausgewählt wurden. Erfahrung, innovative Behandlungstechniken oder die Reputation in Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle.

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