CyberKnife-Centrum Mitteldeutschland - Die Spezialisten für Radiochirurgie & Präzisionsstrahlentherapie in Erfurt

CyberKnife Centrum Mitteldeutschland
Dr. med. Hans-Ulrich Herold und Dr. med. Susanne Fichte
Spezialisten für Radiochirurgie & Präzisionsstrahlentherapie
Erfurt, Deutschland

Cyberknife Centrum Mitteldeutschland - Logo

Behandlungsfokus

  • Kopf und Hals: Metastasen, Schädelbasistumore, ausgewählte HNO-Tumore, Aderhautmelanome, Trigeminusneuralgie
  • Gehirn: Hirnmetastasen, Akustikusneurinome, Meningeome, arteriovenöse Malformationen (Angiome), Hypophysenadenome
  • Lunge: Primäre Lungenkarzinome, Lungenmetastasen, Rezidivbehandlung
  • Bauchspeicheldrüse: Ausgewählte Fälle von Pankreaskarzinomen
  • Wirbelsäule: Spinale Metastasen, Meningeome
  • Prostata: Prostatakarzinome mit geringem & mittlerem Risiko, Rezidivbehandlung
  • Knochenmetastasen: Wirbelsäule, Becken, Brustkorb
  • Niere: Primäre Nierenzellkarzinome, Nebennierenmetastasen
  • Leber: Lebermetastasen, primäre Leberkarzinome (HCC, CCC)
  • Lymphknotenmetastasen: Im Bauch- & Beckenbereich

Über das CyberKnife Centrum Mitteldeutschland

Das CyberKnife-Centrum Mitteldeutschland behandelt seit 2012 innerhalb des Helios-Klinikum Erfurt mit CyberKnife Technologie gut- und bösartige Tumore in allen Körperregionen, sowie ausgewählte andere Erkrankungen.

Die schmerzfreie und komplett ambulant durchgeführte Behandlung erfolgt mit höchster Präzision mit dem CyberKnife und beeinträchtigt den Patienten nur minimal bis gar nicht. Die Ärzte des CyberKnife Centrums bestimmen anhand von strengen Kriterien ob und wie die radiochirurgische Behandlung eingesetzt wird.

CyberKnife – Das "unsichtbare Skalpell"

Als CyberKnife wird ein radiochirurgisches Gerät bezeichnet, das in Amerika entwickelt wurde. Beim CyberKnife werden Photonen aus einem Linearbeschleuniger durch einen frei beweglichen Roboterarm auf das Zielgewebe gerichtet, während die Behandlung bildgeführt wird. Das bedeutet, dass mögliche Bewegungen durch fortwährende Bildgebung in Echtzeit registriert werden und die Bestrahlung durch den Roboter entsprechend angepasst werden kann. Zur Planung der Therapie wird eine hochauflösende Bildgebung benötigt. Von dieser ausgehend wird ein individueller Bestrahlungsplan, der Größe, Form und Position des Zielgewebes sowie zu schonende umliegenden Strukturen mit einbezieht, festgelegt.

Vorteile des CyberKnife Verfahrens

  • Ambulante Therapie
  • Schmerzlos und nicht-invasiv
  • Behandlungsoption bei Patienten, die als austherapiert gelten
  • Möglichkeit der Rebestrahlung und der Behandlung von strahlenunempfindlichen Tumoren
  • Niedriges Komplikationsrisiko
  • Kurze Behandlungsdauer
  • unmittelbare Rückkehr in den Alltagsrhythmus

Behandlungsspektrum und Voraussetzungen

Mit dem CyberKnife können in dafür geeigneten Fällen sowohl gut- als auch bösartige Tumoren und spezielle Erkrankungen in beinahe allen Körperregionen bestrahlt werden. Es kann daher eine nicht-invasive Alternative oder Ergänzung zu anderen Therapien darstellen und teilweise eine neue Behandlungsoption sein. Durch die Technologie ist eine extrem hohe Präzision gewährleistet, sodass auch schwierig erreichbare Befunde maximal genau bestrahlt werden und dadurch das umliegend gesunde Gewebe bestmöglich geschont wird.

Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Radiochirurgie in Form des CyberKnife ist, dass die zu behandelnden Befunde eine gewisse Größe und Anzahl nicht überschreiten und gut abgrenzbar gegenüber dem gesunden Gewebe sind. Dazu kommen Faktoren des Patienten und des besonderen Erkrankungsfalls. Erfüllt sind solche Voraussetzungen beispielsweise, wenn eine Operation oder konventionelle Strahlentherapie allgemein für den Patienten nicht möglich bzw. sinnvoll ist. Der ausdrückliche Wunsch des Patienten kann ebenfalls ein Kriterium für diese Form der Therapie sein.

Präzisionsstrahlentherapie in Kopf und Körper

  • Radiochirurgie (Radiosurgery = RS) ist eine Hochpräzisionsbestrahlung im Submillimeter-Bereich, gewöhnlich einmalig mit hoher, ablativer Dosis und mit sehr steilem Dosisabfall am Tumorrand zur höchstmöglichen Schonung der gesunden Umgebung, ein Sicherheitssaum muss nur in Ausnahmen mit bestrahlt werden. Diese für die RS definierte, höchste Präzision (ca. 0,3mm) rechtfertigt den häufig kritisierten Begriff Radiochirurgie.
  • Ideal für die einmalige RS sind möglichst kleine, scharf begrenzte Befunde ohne Tumorinfiltration in das umgebende, gesunde Gewebe.
  • Beim CyberKnife muss kein stereotaktischer Rahmen mehr an den Kopf geschraubt werden und radiochirurgische Behandlungen können auch fraktioniert mit Submillimeter-Präzision durchgeführt werden – dafür hat sich die Bezeichnung hypofraktionierte Radiochirurgie (multisession radiosurgery = msRS) etabliert.
  • Das CyberKnife kann mit dem sogenannten „tracking“ auf die individuelle Atmung trainiert werden, damit können auch bewegliche Tumore im Körper mit geringerem Sicherheitssaum exakt bestrahlt werden.
  • Die zu behandelten Befunde (Zielvolumen) werden vom CyberKnife submillimetergenau geortet, diese Präzision wird während der Behandlung in Echtzeit kontrolliert und ggfs. korrigiert.
  • Entscheidend ist nicht nur das technische Equipment, sondern das erfahrene und kontinuierlich miteinander arbeitende interdisziplinäre Team, in dem auch neue Mitarbeiter/innen langfristig eingearbeitet werden. Dadurch können Strahlentherapeuten/innen, Medizinphysiker/innen und Neurochirurgen/innen zunehmend voneinander lernen, zum Wohle der Patient/innen – in Erfurt schon seit 20 Jahren.

Einsatzfelder Cyberknife

Das Tumorboard

Die Ärzte des CyberKnife Centrums Mitteldeutschland beurteilen im Vorfeld detailliert die radiologischen Aufnahmen und die Krankengeschichte. Kommt infolgedessen eine Behandlung durch das CyberKnife in Betracht schließt sich ein persönliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch vor Ort an. Dabei werden Chancen und Risiken erläutert und Fragen beantwortet.

Konkret können mit dem CyberKnife Tumore und Metastasen im Gehirn und an der Schädelbasis, im Rückenmark, vieler verschiedener innerer Organe sowie als gutartige Erkrankungen arteriovenöse Malformationen (angeborene Gefäßmissbildung im Kopfbereich) und die Trigeminusneuralgie (Schmerzsyndrom des Gesichtes) behandelt werden.

CyberKnife Centrum Mitteldeutschland - Ein ganzheitliches Konzept

Die Therapie und Betreuung in Erfurt wird durch ein Team aus Strahlentherapeuten, spezialisierten Neurochirurgen, Medizinphysikern und medizinisch-technische Radiologie-Assistentinnen durchgeführt. Durch die Einbindung in das Helios-Klinikum Erfurt findet eine Zusammenarbeit mit dortigen Spezialisten, ein interdisziplinärer Austausch und gegebenenfalls die Weiterleitung an andere Fachabteilungen statt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des CyberKnife-Centrums Mitteldeutschland.

 

Lebenslauf

Dr. med. Hans-Ulrich Herold

Facharzt für Strahlentherapie – Chefarzt des Zentrums

1985-1992 Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig und Medizinischen Akademie Erfurt
1993 Promotion zum Dr. med.
1993-1999 Ausbildung zum Facharzt für Strahlentherapie am Klinikum Erfurt
1999-2003 Tätigkeit als Facharzt in der Klinik für Strahlentherapie des Klinikum Erfurt
2004-2007 Strahlentherapeut in einer Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie in Erfurt
2008 Weltreise
2009-2012 Leitender Oberarzt in der Klinik für Strahlentherapie des Klinikums Bielefeld
2012-2017 Leitender Arzt Strahlentherapie des CyberKnife Centrums Erfurt
seit 2017 Chefarzt des CyberKnife Centrums Erfurt


Dr. med. Susanne Fichte

Fachärztin für Neurochirurgie

2000-2006 Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena  
2007 Promotion zum Dr. med.
2007-2014 Ausbildung zur Fachärztin für Neurochirurgie
2015-2017 Spezialisierung Radiochirurgie und Erwerb der Fachkunde
seit 2017 Leitende Ärztin Neurochirurgie des CyberKnife Centrums Mitteldeutschland


Priv.-Doz. Dr. med. habil. Klaus Hamm

Facharzt für Neurochirurgie

1973-1979 Studium der Humanmedizin an der Universität Leipzig und der Medizinischen Akademie Erfurt (MAE)
1979-1983 Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie an der MAE  
1982 Promotion zum Dr. med.  
1983-1987 Ausbildung zum Facharzt für Neurochirurgie an der MAE
1987 Habilitation und 1993 Ernennung zum Priv.-Doz.
1988-1999 Leitender neurochirurgischer Oberarzt und Leiter der neurochirurgischen Intensivstation der MAE, bis 1994 Medizinische Hochschule Erfurt, dann Klinikum Erfurt/ Helios Klinikum Erfurt
Seit 1993 Ausbildung für stereotaktische Neurochirurgie und Radiochirurgie/ stereotaktische Radiotherapie
2000-2012 Leitender Arzt stereotaktische Neurochirurgie und Radiochirurgie im Helios Klinikum Erfurt (Novalis-Zentrum)
2012-2017 Chefarzt (CA) im CyberKnife Zentrum Mitteldeutschland in Erfurt
seit 2018 CA i. R. / beratender Arzt Neurochirurgie im CyberKnife Zentrum

Ärzteteam

  • Dr. med. Hans-Ulrich Herold
    Dr. med. Hans-Ulrich Herold
    Chefarzt und Leitender Arzt Strahlentherapie und Radioonkologie
  • Dr. med. Susanne Fichte
    Dr. med. Susanne Fichte
    Leitende Ärztin Neurochirurgie
  • Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Hamm
    Priv.-Doz. Dr. med. Klaus Hamm
    CA i. R. und beratender Arzt Neurochirurgie

Standort

Hauptbahnhof Erfurt 4 km
Flughafen Erfurt-Weimar 6 km

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Kontakt

CyberKnife Centrum Mitteldeutschland
Dr. med. Hans-Ulrich Herold und Dr. med. Susanne Fichte

CyberKnife Centrum Mitteldeutschland
Institut für Hochpräzisionsbestrahlung (Radiochirurgie / hypofraktionierte Radiochirurgie)
Im Hauptgebäude des Helios Klinikum Erfurt, Nordhäuser Straße 74, D-99089 Erfurt

T: +49 361 6763 91 66
F: +49 361 781 67 19

Sprechstunde:

Nach Vereinbarung

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