Univ.-Prof. Dr. med. Frank M. Bengel
Direktor
Spezialist für Nuklearmedizin
Hannover, Deutschland

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Informationen zu Univ.-Prof. Dr. med. Frank M. Bengel

Behandlungsfokus

  • Prostatakarzinom: Gezielte Ausbreitungsdiagnostik mittels PSMA-PET/CT; PSMA-basierte Radionuklidtherapie; Diagnostik und Therapie von Knochenmetastasen
  • Neuroendokrine Tumoren: Gezielte Ausbreitungsdiagnostik mittels DOTATATE-PET/CT; Somatostatinrezeptor-basierte Radionuklidtherapie (PRRT)
  • Andere solide Tumoren, Lymphome, entzündliche Erkrankungen: Ausbreitungsdiagnostik und Therapiekontrolle ( hochempfindliche Ganzkörper-PET-CT)
  • Koronare Herzerkrankung: Schonende nichtinvasive Ischämiediagnostik (Halbleiter-SPECT)
  • Schilddrüsen-Erkrankungen: Multimodale Diagnostik, Radioiodtherapie, ambulante Vor-/Nachsorge
  • Neurodegenerative Erkrankungen: Differentialdiagnostik, Früherkennung

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

Onkologie:

  • PET-CT mit F-18 Deoxyglukose (FDG) zur Ausbreitungs-, Rezidivdiagnostik und Therapiekontrolle bei soliden Tumoren und Lymphomen
  • PET-CT mit Ga-68 PSMA zur Ausbreitungs- und Rezidivdiagnostik bei Prostatakarzinom
  • PET-CT mit Ga-68 DOTATATE bei neuroendokrinen Tumoren
  • PET-CT mit C-11 Methionin oder F-18 FET bei Hirntumoren
  • Sentinel-Lymphknoten-Diagnostik bei div. Malignomen (incl. exakter Lokalisation durch SPECT-CT)
  • Spezielle Tumorszintigraphien (incl. SPECT-CT)

Kardiologie:

  • Schonende und schnelle Ischämiediagnostik mit moderner Halbleiter-SPECT
  • PET-CT Vitalitätsdiagnostik
  • Diagnostik entzündlicher Erkrankungen (Endokarditis, Sarkoidose, Implantatinfektion)
  • Absolute Quantifizierung des myokardialen Blutflusses

Neurologie:

  • Demenzdiagnostik mittels Amyloid-PET-CT und FDG PET-CT
  • Basalgangliendiagnostik bei Parkinson-Syndromen
  • Spezielle Szintigraphien des ZNS / Liquorraumes

Endokrinologie / Schilddrüse:

  • Schilddrüsendiagnostik
  • Radioiod-Ganzkörperdiagnostik bei SD-Malignomen
  • Nebenschilddrüsendiagnostik (incl. SPECT-CT, PET-CT)

Weitere Organdiagnostik / Ganzkörperdiagnostik:

  • Skelettsystem, Urogenitalsystem, Magen-Darm-Trakt, Leber, Lunge, lymphatisches und hämatologisches System
  • Entzündungsdiagnostik mit autologen Leukozyten, FDG PET-CT oder Ga-68 Pentixafor PET-CT
  • Anwendung weiterer spezieller szintigraphischer Techniken nach vorheriger Rücksprache

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Radioiodtherapie zur Behandlung benigner und maligner Schilddrüsenerkrankungen
  • „Theranostik“ & spezielle onkologische Therapien:
    - Peptid-Rezeptor-Radioiodtherapie (PRRT) bei neuroendokrinen Tumoren
    - PSMA-Therapie bei Prostatakarzinom
    - Selektive interne Radiotherapie (SIRT) bei Lebertumoren

Über

Univ.-Prof. Dr. med. Frank M. Bengel ist Spezialist für Nuklearmedizin, mit besonderem Fokus auf molekularer Bildgebung und Therapie. Er ist seit Anfang 2011 Direktor der Klinik für Nuklearmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Die Klinik verfolgt ein personalisiertes Konzept: In enger Abstimmung mit dem zuweisenden/behandelnden Arzt wird aus der Fülle der verfügbaren modernen Techniken die für die individuelle Situation des Patienten am besten geeignete Methode ausgewählt. Ziel ist die jeweils wirksamste, aber auch schonendste Untersuchungs- und Behandlungsstrategie. Die Nuklearmedizinische Klinik der MHH blickt auf eine über 50jährige Erfahrung zurück. Dank enger Zusammenarbeit mit der Industrie und praxisnaher Forschung innerhalb des erfahrenen Ärzteteams ist stets eine medizinische Versorgung auf aktuellstem technischem sowie wissenschaftlichem Stand gewährleistet.

Das Fachgebiet der Nuklearmedizin nutzt radioaktiv markierte Biomoleküle (sog „Tracer“), um Einblicke in Funktionsabläufe im menschlichen Körper zu gewinnen. Zum Nachweis sind hochempfindliche Kamerasysteme wie SPECT („single photon emission computed tomography“) oder PET („Positronen-Emissions-Tomographie“) Scanner notwendig, die idealerweise eine integrierte Röntgen-Computertomographie-Röhre zur exakten räumlichen Lokalisation des molekularen Signals enthalten (sog. SPECT-CT und PET-CT-Systeme). Ziel der molekularen Bildgebung in der Nuklearmedizin ist es, Krankheitsprozesse frühzeitig und genau zu erkennen, und so die richtige Therapieentscheidung zu vereinfachen.

Die Markierung mit langlebigeren Radioisotopen ermöglicht auch einen Einsatz von Radiopharmaka zur gezielten molekularen Therapie. Bei Schilddrüsenerkrankungen ist dies seit Jahrzehnten ein hochwirksames Routineverfahren. Zwischenzeitlich können Radionuklidtherapien aber auch bei anderen Tumoren erfolgversprechend eingesetzt werden. So führen Prof. Bengel und sein Team an der MHH gezielte Radionuklid-Therapien bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom, neuroendokrinen Tumoren und Lebertumoren durch. Hierfür ist eine moderne Therapiestation mit 10 Betten verfügbar.

Die Nuklearmedizin steht als Querschnittsbereich im Zentrum eines breiten Netzwerks von Experten an der MHH. Sowohl die diagnostischen Tests, als auch die Therapien, werden in enger interdisziplinärer Abstimmung durchgeführt. Expertenpanels beraten über die individuellen Fälle und legen das Vorgehen fest.

Die Klinik für Nuklearmedizin der MHH gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche: Eine eigene Abteilung für Radiopharmazeutische Chemie ist mit umfangreichen Heisslabors und einem Zyklotron ausgestattet, um alle notwendigen Radiopharmaka für Diagnostik und Therapie vor Ort herstellen zu können. Konventionelle nuklearmedizinische Diagnostik erfolgt im SPECT-Zentrum, ausgestattet mit 5 Gammakameras, davon 2 moderne SPECT-CT und eine hochmoderne Halbleiter-Kamera für Herzaufnahmen (ein Spezialgebiet des Klinikdirektors). Das PET-Zentrum ist mit einem 128-Zeilen-PET-CT der neuesten Generation ausgestattet, an dem schnelle Ganzkörperaufnahmen mit einer patientenfreundlichen Liegetechnik möglich sind. Neben der  Radionuklid-Therapiestation wird noch eine Spezial-Ambulanz für Schilddrüsenerkrankungen betrieben. Technologie-Partnerschaften mit Industriepartnern, für die die MHH als internationales Referenzzentrum dient, gewährleisten, dass die Bereiche stets auf dem neuesten Stand der Technik sind und häufig auch nationale Erstinstallationen neuer Techniken zu finden sind.

Zur Website von Prof. Bengel kommen Sie hier.

Lebenslauf

1988 – 1995 Studium der Humanmedizin an der FAU Erlangen-Nürnberg
1996 Promotion
1995 – 2000 Facharztausbildung an der Nuklearmedizinischen Klinik der Technischen Universität München
2000 – 2005 Oberarzt an der Nuklearmedizinischen Klinik der Technischen Universität München
2002 Habilitation
2005 – 2010 Associate Professor of Radiology and Medicine und Director of Cardiovascular Nuclear Medicine an der Johns Hopkins University, Baltimore, MD, USA
Seit 2011 Direktor der Klinik für Nuklearmedizin der MHH (Medizinische Hochschule Hannover)

Forschung & Lehre

  • Forschungs-Schwerpunkt: Entwicklung und Anwendung bildgebender Verfahren zur Darstellung molekularer und zellulärer Zielstrukturen
  • Auszeichnungen: Zaret/Beller Award der American Society of Nuclear Cardiology (2014), Simon Dack Award des American College of Cardiology (2013), Herrmann Blumgart Award der Society of Nuclear Medicine (2011), Brahms Forschungspreis und den Tyco Healthcare Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (2002)
  • Ehrenamtliche Funktionen: u.a. Vorstandsmitglied und Kongresspräsident der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (2015), Kongresspräsident der International Conference of Nuclear Cardiology (2011-2017), Präsident des Cardiovascular Council der Society of Nuclear Medicine (2009-2010), Board of Directors der American Society of Nuclear Cardiology (2006-2010), Sprecher der AG20 Nuklearkardiologische Diagnostik der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (2006-2010), Chairman des Cardiovascular Committee der European Association of Nuclear Medicine und des European Council of Nuclear Cardiology (2004-2008)
  • Lehre und Weiterbildung/Mentoring: volle Weiterbildungsermächtigung im Fachgebiet Nuklearmedizin; >25 Forschungspreise und Stipendien für betreute Wissenschaftler/Ärzte

Veröffentlichungen

  • Mitherausgeber von 8 Fachzeitschriften: u.a. Journal of Nuclear Medicine, European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging
  • >250 publizierte Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften; >20 Buchkapitel

Ausgewählte Publikationen:

  1. Caobelli F, Wollenweber T, Bavendiek U, Kühn C, Schütze C, Geworski L, Thackeray JT, Bauersachs J, Haverich A, Bengel FM. Simultaneous dual isotope solid-state detector SPECT for improved tracking of white blood cells in suspected endocarditis. Eur Heart J. 2016 Jul 28. pii: ehw231 [Epub ahead of print]
  2. Derlin T, Weiberg D, von Klot C, Wester HJ, Henkenberens C, Ross TL, Christiansen H, Merseburger AS, Bengel FM. 68Ga-PSMA I&T PET/CT for assessment of prostate cancer: evaluation of image quality after forced diuresis and delayed imaging. Eur Radiol. 2016; Mar 24. [Epub ahead of print]
  3. Caobelli F, Akin M, Thackeray JT, Brunkhorst T, Widder J, Berding G, Burchert I, Bauersachs J, Bengel FM. Diagnostic accuracy of cadmium-zinc-telluride-based myocardial perfusion SPECT: impact of attenuation correction using a co-registered external computed tomography. Eur Heart J Cardiovasc Imaging. 2015 Nov 30. Pii: jev312.[Epub ahead of print]
  4. Hörsch D, Ezziddin S, Haug A, Gratz KF, Dunkelmann S, Miederer M, Schreckenberger M, Krause BJ, Bengel FM, Bartenstein P, Biersack HJ, Pöpperl G, Baum RP. Effectiveness and side-effects of peptide receptor radionuclide therapy for neuroendocrine neoplasms in Germany: A multi-institutional registry study with prospective follow-up. Eur J Cancer. 2016;58:41-51
  5. Schatka I, Weiberg D, Reichelt S, Owsianski-Hille N, Derlin T, Berding G, Bengel FM. A randomized, double-blind, crossover comparison of novel continuous bed motion versus traditional bed position whole-body PET/CT imaging. Eur J Nucl Med Mol Imaging. 2016;43:711-7
  6. Schatka I, Bengel FM. Advanced imaging of cardiac sarcoidosis. J Nucl Med. 2014;55:99-106
  7. Fukushima K, Javadi MS, Higuchi T, Lautamäki R, Merrill J, Nekolla SG, Bengel FM. Prediction of short-term cardiovascular events using quantification of global myocardial flow reserve in patients referred for clinical 82Rb PET perfusion imaging. J Nucl Med. 2011;52:726-32
  8. Bengel FM, Higuchi T, Javadi M, Lautamäki R. Cardiac positron emission tomography. J Am Coll Cardiol. 2009; 54: 1-15
  9. Wagner B, Anton M, Nekolla SG, Reder S, Henke J, Seidl S, Hegenloh R, Miyagawa M, Haubner R, Schwaiger M, Bengel FM. Noninvasive characterization of myocardial molecular interventions by use of integrated positron emission tomography and computed tomography. J Am Coll Cardiol. 2006;48:2107-1
  10. Bengel FM, Ueberfuhr P, Schiepel N, Nekolla SG, Reichart B, Schwaiger M. Effect of sympathetic reinnervation on cardiac performance after heart transplantation. N Engl J Med. 2001;345:731-738

Ärzteteam

  • PD Dr. Derlin
    Priv. Doz. Dr. med. Thorsten Derlin

    Ltd. Oberarzt; Schwerpunkt Onkologie
  • Prof. Dr. Berding
    Prof. Dr. med. Georg Berding

    Oberarzt; Schwerpunkt Neurologie
  • Dr. Müller
    Dr. med. Jörg Andreas Müller

    Oberarzt; Schwerpunkt Endokrinologie/Schilddrüse
  • Dr. Brunkhorst
    Dr. med. Thomas Brunkhorst

    Funktionsoberarzt; Schwerpunkt spezielle Radionuklid-Therapien

Extras

  • Dank gut kalkulierter Kapazitäten können ambulante und stationäre Termine ohne nennenswerte Wartezeit vergeben werden
  • Modernste Kamerasysteme beschleunigen die Aufnahmen und verringern die Strahlenexposition
  • Broschüren und weiterführendes Informationsmaterial veranschaulichen die Abläufe von Untersuchungen und Behandlungen
  • Alle Wartebereiche und Therapiezimmer sind mit TV und freiem WLAN ausgestattet
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Nuklearmedizin
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T: +49 511 532 2577
F: +49 511 532 3761
E: bengel@primomedico.com

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