Wirbelsäulenspezialist Neustadt in Sachsen: Dr. med. Jens Seifert

Dr. med. Jens Seifert
Chefarzt
Spezialist für Skoliosebehandlung/Wirbelsäulenchirurgie
Neustadt in Sachsen, Deutschland

Asklepios Fachklinik Hohwald - Logo

Behandlungsfokus

  • Skoliose beim Kind und Jugendlichen
  • Degenerative Skoliose beim Erwachsenen
  • Wirbelgleiten der Lendenwirbelsäule
  • Morbus Scheuermann
  • Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS) und der Halswirbelsäule (HKS)
  • Rheumatische Halswirbelsäule
  • Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule, Myelopathie
  • Revisionen voroperierter Wirbelsäulen
  • Entzündungen im Bereich der Wirbelsäule

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Röntgen digital mit modernen Gesamtaufnahmen
  • MRT im Hause
  • CT
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Neurophysiologie im OP
  • Labor

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • alle Deformitäten der Wirbelsäule (Skoliose, degenerative Skoliose, Kyphose, Wirbelgleiten)
  • Instabilitäten der Wirbelsäule
  • Spinalkanalstenose HWS und LWS
  • Bandscheibenvorfall
  • Revisonschirurgie der Wirbelsäule nach gescheiterten externen OP
  • Mikrochirurgie mit Neurochirurgischer Expertise
  • akute stationäre konservative Therapie

Über Dr. med. Jens Seifert

Dr. med. Jens Seifert ist als klassisch ausgebildeter Facharzt für Orthopädie mit der Spezailisierung Wirbelsäulenchirurgie Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums der Asklepios Fachklinik Hohwald. Er war 25 Jahre am Universitätsklinikum Dresden tätig mit Ausbildung und Tätigkeit in der Kinderorthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Endoprothetik, septischer Chirurgie und Tumororthopädie. Ab 2007 leitete er interdisziplinäre Wirbelsäulenabteilungen und gründete Anfang 2015 das Wirbelsäulenzentrum an der orthopädischen Klinik Hohwald, östlich von Dresden. Sein Team besteht aus insgesamt 10 Kolleginnen und Kollegen der Fachrichtungen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Psychologie und Schmerzbehandlung.

Die eigene Ausbildung von Dr. Seifert umfasste den Erwerb umfangreicher konservativer und operativer Kenntnisse der Orthopädie, Unfallchirurgie und chirurgischen Vorgehensweise. Im Rahmen vielfältiger Kurse der Wirbelsäulenchirurgie bildet er seit 2003 Kolleginnen und Kollegen in Deutschland aus.

Das interdisziplinäre Wirbelsäulenzentrum der Asklepios Fachklinik Hohwald hat sich auf die Behandlung von Patienten mit Erkrankungen und Veränderungen der Wirbelsäule und Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert.

Medizinische Fachkompetenz in Diagnose und Therapie von Skoliose bei Kindern und Jugendlichen 

Ein ungleichmäßiges Wachstum der einzelnen Wirbelkörper während des Längenwachstums kann zu einer Verkrümmung und Verdrehung der Wirbelsäule führen, die als Skoliose bezeichnet wird. Eine derartige Deformität stellt bei ausbleibender Behandlung durch unästhetische Formung des Rumpfes nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern kann auch Schmerzen verursachen sowie weitere Entwicklungsstörungen an Lunge und Herz nach sich ziehen.

Daher ist es nicht zu unterschätzen, eine entstehende Skoliose rechtzeitig zu diagnostizieren und abhängig von der Größe der Krümmungswinkel eine individuell maßgeschneiderte Behandlung zur Lenkung des Längenwachstums einzuleiten.

Bei leichten Verkrümmungen genügt eine physiotherapeutische Begleitung des Wachstums und Stärkung der tragenden Muskulatur. Bei mittelgradigen Verkrümmungen empfiehlt Dr. med. Jens Seifert zusätzlich zur Physiotherapie ein stützendes, individuell angefertigtes Korsett, um die optimale Korrektur der Wachstumsrichtung zu erreichen.

Bei hochgradigen Krümmungswinkeln ist eine operative Korrektur der Wirbelsäule angezeigt, um Folgeschäden und eine Störung der gesunden Entwicklung des Kindes zu vermeiden. Zu diesem Zweck kooperiert Dr. med. Jens Seifert mit erfahrenen Fachärzten, der Chirurgie und Anästhesie der benachbarten Kinderklinik.

Dr. Seifert betreibt seit über 30 Jahren eine Skoliosesprechstunde zur Betreuung von kindlichen und jugendlichen Skoliosepatienten. Dabei arbeitet er intensive mit Orthopädietechnikern der Regionen aus Dresden, Chemnitz und Cottbus mit hoher Expertise zusammen. Er versucht, die konservative Therapie der Kinder auszureizen und gemeinsam mit den Familien im Verlauf die richtige Entscheidung für oder gegen eine Operation zu finden.

Wirbelgleiten der Lendenwirbelsäule (LWS) 

Das Wirbelgleiten der Lendenwirbelsäule, auch als Spondylolisthesis bekannt, ist eine orthopädische Erkrankung, bei der ein Wirbelkörper gegenüber dem darunterliegenden nach vorne gleitet. Dies kann zu Rückenschmerzen, Nervenkompression und eingeschränkter Mobilität führen.

Die Erstdiagnose wird in der Asklepios Klinik Hohwald mithilfe eines leistungsstarken MRT-Geräts anhand einer Schrägaufnahme der Nervenaustrittlöcher gestellt. In leichten Fällen kann eine konservative Behandlung, wie Physiotherapie zur Kräftigung der Rückenmuskulatur und das Tragen eines Stützkorsetts, ausreichend sein. Wenn die Erkrankung zu neurologischen Ausfällen führt oder eine Schmerzsituation konservativ nicht mehr beherrschbar ist, kann eine operative Wirbelversteifung erwogen werden, um die gleitenden Wirbel zu stabilisieren.

Dr. med. Jens Seifert wählt im engen Dialog mit dem Patienten, je nach individuellen Ansprüchen an die körperliche Belastbarkeit das geeignete Operationsverfahren, sowie den geeigneten Zugangsweg.

Wirbelsäulenchirurgie Neustadt in Sachsen: Modernste Behandlung bei einem Bandscheibenvorfall der Lenden- oder Halswirbelsäule 

Die Auslöser eines Bandscheibenvorfalls sind meist multifaktorieller Natur. Häufig handelt es sich dabei um ein Zusammenspiel von altersbedingtem Verschleiß, genetischer Prädisposition, einer ungünstigen Körperhaltung, sitzenden Tätigkeiten, Bewegungsmangel sowie plötzlicher Überlastung oder Verletzungen. Komprimiert der austretende Kern der Bandscheibe nun eine Nervenwurzel oder das Rückenmark selbst, so zeigen sich je nach betroffenem Wirbelsegment unterschiedlichste Symptome.

Meist sind die Gliedmaßen von Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Lähmungserscheinungen betroffen. Sofern keine erheblichen neurologischen Ausfallserscheinungen auftreten, lässt sich ein Bandscheibenvorfall in vielen Fällen mit konservativen Maßnahmen gut behandeln. Für Dr. med. Jens Seifert steht dabei ein Therapiekonzept im Vordergrund, das neben einer effektiven medikamentösen Schmerztherapie auf eine Kombination aus lokalen Wirkfaktoren setzt.

Dabei kommen gezielte Krankengymnastik, Rückenschule, Massagen, Wirbelsäulengymnastik, Entspannungstherapien, physikalische Anwendungen, Ergotherapie, Elektrobehandlungen sowie ggf. spezielle Injektionsbehandlungen im Bereich der Nerven der Wirbelsäule zum Einsatz und reduzieren Schmerz, Schwellung und Einschränkungen in der Mobilität.

Sofern durch eine konservative Therapie nach 4-6 Wochen keine merkliche Besserung eintritt, oder Lähmungen sowie Störungen der Ausscheidungsfunktionen auftreten, rät Dr. med. Jens Seifert zu einer operativen Behandlungsoption.

Zielsetzung ist stets die Entlastung der komprimierten Nervenstrukturen, damit sich die neurologischen Ausfallserscheinungen zurückbilden können. Um das Operationsrisiko und die Aufenthaltsdauer im Wirbelsäulenzentrum der Asklepios Fachklinik Hohwald so gering wie möglich zu halten strebt Dr. med. Jens Seifert mit seinem Team stets einen minimal-invasiven oder endoskopischen Zugangsweg an.

Größte Expertise bei Myelopathie und Spinalkanalstenose 

Die Spinalkanalstenose mündet wie der Bandscheibenvorfall ebenfalls in einer Kompression des Rückenmarks, wodurch wiederum eine Myelopathie, d.h. eine chronische Schädigung des Rückenmarks entstehen kann. Insbesondere die Nervenaustrittslöcher im Bereich der Halswirbelsäule sind durch das hohe Maß an Flexibilität schon früh von Verschleißerscheinungen betroffen.

Dr. med. Jens Seifert verfügt am Wirbelsäulenzentrum der Asklepios Fachklinik Hohwald über einen langjährigen klinischen Erfahrungsschatz, innovative MRT-Bildgebungstechnik, sowie enge ärztliche Kooperation mit neurologischen Fachärzten zur umfassenden Diagnostik der Nervenfunktion. Dadurch kann am Asklepios-Standort Hohwald das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie angeboten werden.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Tumoren der Wirbelsäule 

Neben Tumoren wie Meningeomen oder Neurinomen, die ursprünglich an den Nervenstrukturen entstehen, metastasieren auch viele Tumore der inneren Organe ins knöcherne Skelett und damit auch in die einzelnen Wirbelkörper. Dies kann in Folge zu Einbrüchen der instabilen Wirbelkörper führen. Eine solche pathologische Fraktur wird durch plötzlich eintretende Schmerzen, meist mit Ausstrahlung in Arme oder Beine, sowie gegebenenfalls Inkontinenz symptomatisch. In solchen Fällen muss eine dringliche Operation zur Stabilisierung der Wirbelsäule durchgeführt werden, um das Rückenmark sowie austretende Nerven zu schonen.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt eine entscheidende Rolle im Umgang mit Tumoren der Wirbelsäule. Da Wirbelsäulentumoren eine komplexe und vielschichtige Herausforderung darstellen, erfordert ihre Diagnose und Behandlung eine koordinierte Anstrengung verschiedener medizinischer Fachrichtungen.

Das Besondere ist die Teambildung der Fachrichtungen Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurochirurgie mit regelmäßiger Sicherung optimaler chirurgischer Versorgungen durch jeweils zwei erfahrene Wirbelsäulenchirurgen am OP-Tisch. Die Indikationsstellung und Beratung von Patienten erfolgt in täglichen Wirbelsäulensprechstunden und täglicher interdisziplinärer Beratung der Vorgehensweise im Team. Damit wird ein hohes Maß an Behandlungsqualität und weitestgehende Fehlervermeidung hergestellt.

Weitere Informationen zu Dr. med. Jens Seifert erhalten Sie auf der Website der Asklepios Fachklinik Hohwald.

 

Lebenslauf

Seit 4/2015 Chefarzt des interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums der Asklepios Orthopädische Klinik Hohwald
2007 bis 2015 Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie am Universitätsklinikum Dresden
2013 Masterzertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft und Zusatzbezeichnungen Kinderorthopädie und Orthopädische Chirurgie
Seit 1998 Oberarzttätigkeit in verschiedenen Fachbereichen
1998 Promotion
1996-2002 Kinderorthopädie am Universitätsklinikum Dresden
1990-1996 Assistenzarzt für Orthopädie am Universitätsklinikum Dresden
1986-1990 Medizinstudium und Abschluss an späterem Universitätsklinikum Dresden
1984-1986 Medizinstudium an der Charité zu Berlin
1981 Abitur Kreuzschule Dresden

Forschung & Lehre

Mitgliedschaften

  • Deutsche Wirbelsäulengesellschaft
  • Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
  • Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)
  • Marburger Bund

 

Qualifikationen

  • Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft
  • Fortbildungszertifikat der Sächsischen Landesärztekammer
  • Managementkurs der TUDIAS
  • Training Deutsche Führungskräfte bei Breuel und Partner

Ärzteteam

  • Dr. med. Albrecht Siegmund
    Leitender Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie/ ManuelleTherapie/MRT
  • PD Dr. med. Peter Bernstein
    Leitender Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie
  • Dr. med. Patrick Weigel
    Oberarzt Neurochirurgie
  • Dr. med. Marco Niesche
    Facharzt für Neurochirurgie
  • Dr. med. Volker Meier
    Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin, spezialisiert auf Skoliosen
  • Herbert Stuppi
    Facharzt für Orthopädie
  • Dr. Dagmar Lusyk
    Psychologin

Extras

  • Einzel-Zimmer
  • VIP-Zimmer
  • Unterbringung von Eltern in hotelähnlichen Zimmern

Videos

Interview mit Dr. med. Jens Seifert: Skoliose im Jugendalter

Video, Länge 15:19

Dr. med. Jens Seifert erklärt, warum sich eine Skoliose im Jugendalter entwickeln kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Video: Was ist Wirbelgleiten?

Video, Länge 0:38

Dr. Jens Seifert erläutert Ihnen das Wirbelgleiten oder auch die sogenannte Spondylolisthesis.

Video: Fragen und Antworten zum Bandscheibenvorfall

Video, Länge 1:41

Herr Dr. Seifert erklärt Ihnen welche Symptome bei einem Bandscheibenvorfall auftreten können, was genau dann passiert und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Vorstellung: Dr. Jens Seifert

Video, Länge 0:56

Der Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums der Asklepios Fachklinik Hohwald Dr. Jens Seifert stellt sich Ihnen vor.

Video: Was ist eine Spinalkanalstenose?

Video, Länge 1:30

In diesem Video erklärt der Wirbelsäulenspezialist Dr. Jens Seifert was eine Spinalkanalstenose ist und wie man diese behandeln kann.

Podcast: Interview mit Dr. Jens Seifert: Skoliose im Jugendalter

Podcast, Länge 15:34

In diesem Podcast spricht Dr. Jens Seifert über die Skoliose im Jugendalter und wie diese in der Wachstumsphase entstehen kann.

Podcast: Herr Doktor Seifert - wann muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?

Podcast, Länge 15:05

In diesem Podcast erläutert Ihnen Doktor Seifert alle wichtigen Informationen rund um das Thema Bandscheibenvorfall.


Standort

Bahnhof Bischofswerda 18 km
Bahnhof Dresden Mitte 45 km
Flughafen Dresden 60 km

Stadtinfos Neustadt in Sachsen

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren in Neustadt in Sachsen

Neustadt in Sachsen bietet seinen Gästen ein großes Freizeit und Erlebnisangebot. Die Stadt hat eine günstige Lage zwischen der Kunststadt Dresden, der Sächsischen Schweiz und dem Lausitzer Bergland. Durch Wald, Feld und Wiesen führt ein gut ausgeschildertes umfangreiches Wander- und Radwegenetz. Altes und Neues liegen in der liebenswerten Kleinstadt eng zusammen. So zeugen der historische Stadtkern, alte Bürgerhäuser und Jahrhunderte alte Traditionen von der Historie der Stadt. Zudem besitzt Neustadt das größte Freizeit- und Erlebnisbad Ostsachsens mit einer tollen Saunalandschaft.

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Kontakt

Dr. med. Jens Seifert
Chefarzt

Asklepios Fachklinik Hohwald
Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum
Hohwaldstraße 40, D-01844 Neustadt in Sachsen

T: +49 3596 552 3003
F: +49 3596 567 481

Sprechstunde:

Montag - Freitag 8:00 -15:00 Uhr

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