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Was sind Rückenschmerzen?

Fast jeder Mensch ist in seinem Leben für eine gewisse Zeit von Rückenschmerzen betroffen. Daher sind Kreuzschmerzen einer der ...

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Informationen zum Bereich Chronische Rückenschmerzen

Was sind Rückenschmerzen?

Fast jeder Mensch ist in seinem Leben für eine gewisse Zeit von Rückenschmerzen betroffen. Daher sind Kreuzschmerzen einer der häufigsten Gründe, warum Menschen sich zum Beispiel in einer Hausarztpraxis vorstellen (rund 8% wegen Rückenschmerzen). Unabhängig von der Ursache und der Schmerzintensität, werden alle Schmerzen im Bereich des Rückens als Rückenschmerzen bezeichnet.

Wo können Rückenschmerzen auftreten?

Treten die Schmerzen hierbei vermehrt im Bereich der Lendenwirbelsäule auf, spricht man von den bekannten Kreuzschmerzen oder einem Lendenwirbelsäulensyndrom (LWS-Syndrom). Schmerzen im Bereich der Brust- oder Halswirbelsäule werden als BWS-Syndrom bzw. HWS-Syndrom bezeichnet. Strahlen die Schmerzen in die Arme oder Beine aus, spricht man von einer Ischialgie. Die Rückenschmerzen können dabei sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Welcher Arzt behandelt Rückenschmerzen?

Zunächst kann der Hausarzt grundlegende Untersuchungen machen und die Schmerzen beurteilen. Sind die Schmerzen stark und werden andere Funktionen beeinträchtigt (z.B. das Gehen), sollte man einen Orthopäden oder Unfallchirurgen aufsuchen. Bei neurologischen Ursachen (wenn Nerven betroffen sind), kann einem Patienten durch einen Neurologen geholfen werden. Hat man Rückenschmerzen beispielsweise aufgrund von Nieren- oder Gallensteinen, sollte man zu einem Internisten gehen. Dabei ist es wichtig, dass der Hausarzt die Schmerzursache richtig beurteilt und den Patienten zum richtigen Facharzt schickt. Hilfe kann auch bei Ärzten ersucht werden, die eine Zusatzausbildung zu einem Schmerztherapeuten absolviert haben. Schmerztherapeuten haben dabei die unterschiedlichsten Verfahren, um die Schmerzen akut oder langfristig zu behandeln.

Welche Erkrankungen können Rückenschmerzen verursachen?

Das Spektrum der Erkrankungen, die Rückenschmerzen verursachen können, ist groß. Nicht spezifische Rückenschmerzen (Lumbago) sind abhängig von der Bewegung. Nicht spezifisch bedeutet hier, dass die Rückenschmerzen nicht auf eine spezifische Erkrankung zurückgeführt werden können. Dabei treten keine Lähmungen, Spastiken oder Gefühlsstörungen auf. Die Spontanheilungsrate der nicht spezifischen Rückenschmerzen ist dabei hoch, allerdings ist häufig mit Rückfällen zu rechnen. Extravertebrale Rückenschmerzen werden durch Störungen oder Erkrankungen von Strukturen erzeugt, die primär nichts mit dem Rücken zu tun haben. So können beispielsweise Nierensteine Rückenschmerzen verursachen, wenn sie die ableitenden Harnwege verstopfen (Urolithiasis). Ein Riss in der Hauptschlagader (Aortendissektion) kann auch zu Rückenschmerzen führen. Die Prognose ist dabei abhängig von der Grunderkrankung. Ist die Grunderkrankung gut zu behandeln, verbessert sich auch die Prognose für die Rückenschmerzen. Zudem gibt es noch radikuläre Kreuzschmerzen (Lumboischialgien). Dies sind Rückenschmerzen mit Ausstrahlung bis unterhalb des Knies, wobei der Beinschmerz oft schlimmer sein kann als der Rückenschmerz. Von diesen radikulären Schmerzen muss man Kreuzschmerzen unterscheiden, die vor allem in den Oberschenkel ausstrahlen und daher als pseudoradikuläre Schmerzen bezeichnet werden. Diese werden zu den unspezifischen Kreuzschmerzen gezählt. Für die radikulären Rückenschmerzen ist typisch, dass sie lange andauern, also chronifizieren. Spezifische Kreuzschmerzen sind die Schmerzen, die immer wegen einer bestimmten Erkrankung auftreten. So können entzündliche Erkrankungen, Knochenbrüche oder Absiedelungen von Krebs (Metastasen) im Bereich des Rückens spezifische Schmerzen im Rücken bedingen. Zudem können rheumatisch entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen, Bandscheibenvorfälle oder Verengungen des Wirbelsäulenkanals (Spinalkanalstenose) zu Rückenschmerzen führen. Die Prognose ist hier auch abhängig von der Grunderkrankung.

Wann spricht man von chronischen Rückenschmerzen?

Man spricht von chronischen Rückenschmerzen, wenn diese über 12 Wochen anhalten. Dabei muss man immer wieder oder durchgehend von den Rückenschmerzen betroffen sein. Es gibt allerdings verschiedene Meinungen darüber, ab wann man von chronischen Rückenscherzen spricht. So gibt es Ärzte, die schon nach einer 8 wöchigen Schmerzperiode von chronischen Rückenschmerzen sprechen. Treten die Schmerzen bis zu 12 Wochen auf, spricht man von akuten Rückenschmerzen. Entstehen Rückenschmerzen erneut nach einer beschwerdefreien Zeit von 6 Monaten, spricht man von rezidivierenden Kreuzschmerzen. Zu den chronische Rückenschmerzen haben wir bereits die radikulären Rückenschmerzen gezählt, die in die Beine und manchmal auch in die Arme ausstrahlen. Zudem führen die meisten spezifischen Rückenschmerzen zu chronischen Rückenschmerzen. Dazu zählen Erkrankungen wie Arthrose (Gelenkverschleiß), Rheuma (Schmerz in vielen Gelenken), Osteoporose (Knochenschwund), angeborene Fehlstellungen der Wirbelsäule und Krebs.

 

Quellen:

Duale Reihe, Thieme Verlag: Allgemeinmedizin

Wikipedia: Rückenschmerzen


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