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Informationen zum Bereich Wirbelsäulenchirurgie

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für den medizinischen Bereich Wirbelsäulenchirurgie? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Was sind die Aufgabengebiete der Wirbelsäulenchirurgie?

Die Wirbelsäulenchirurgie ist ein Teilgebiet der Humanmedizin, das sich mit den Erkrankungen, Verletzungen und operativen sowie konventionellen Therapiemethoden der Wirbelsäule beschäftigt. Hierzu gehören auch die Therapie von Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen, Wirbelbrüchen, Skoliosen, Rückenmarkstumoren und degenerativen Instabilitäten der Wirbelsäule. Das Beschwerdebild, die genaue Anamnese und eine adäquate körperliche Untersuchung, die klinisch und visuell sein sollte, kann die Ursache von Rückenschmerzen eingrenzen oder Aufschluss darüber geben und demnach eine genaue Therapieplanung aufzeigen. Neben der Behandlung mit konservativen Therapien, steht die Wirbelsäulenchirurgie auch im Mittelpunkt. Eine Wirbelsäulenoperation kann hierbei generell von ventral (von der Bauchseite aus) oder von dorsal (vom Rücken her) erfolgen. Der Standard der Wirbelsäulenchirurgie ist heutzutage dennoch die endoskopisch-assistierte Chirurgie, über welchen der Zugang über eine kleine Kamera mittels Endoskop gewonnen wird. Sie ist die minimal-invasive Methode und beinhaltet auch die geringsten Risiken.

Wie ist die Wirbelsäule aufgebaut und welche Funktion erfüllt sie?

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbelkörpern, eingeteilt in Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Kreuz- und Steißbein. Innerhalb der Wirbelkörper verläuft das Rückenmark, das Verbindungen zum Zentralen und Peripheren Nervensystem herstellt, der sogenannte Spinalkanal. Zwischen den Wirbelkörpern befinden sich die Bandscheiben. Sie sorgen für eine Federung und Schutz zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Bandscheiben schränken aber auch die Beweglichkeit der Wirbelkörper ein, um abnormen Kräfteverhältnissen entgegenzuwirken.

Da die Wirbelsäule gerade im unteren Bereich starken Belastungen ausgesetzt ist, kann es hier im Laufe der Zeit zu Schmerzen und infolgedessen zu Missempfindungen und Schädigungen von hierin verlaufenden Nervenfasern und Gefäßen kommen. Die meisten Erkrankungen, die die Wirbelsäule betreffen, entstehen durch Abnutzung der Wirbelkörper im Alter, aber auch übermäßige, falsche Belastung, genetische und erworbene Erkrankungen können zu Wirbelsäulenproblemen führen.

Es existieren eine Vielzahl an Krankheiten, die die Wirbelsäule betreffen können, hierzu gehören: Bandscheibenvorfälle, degenerative und entzündliche Erkrankungen, Spondylolisthese (Wirbelgleiten), Skoliose, Intraspinale Tumore oder Traumata.

Wirbelsäulenchirurgie bei den häufigsten Erkrankungen

Bei Bandscheibenvorfällen: Bei einem Bandscheibenvorfall reißt der Faserknorpelring entweder komplett oder teilweise ab, dadurch löst sich die Spannung und die Bandscheibe fällt nach vorne hinaus (“Vorfall”), Bandscheibengewebe tritt auch teilweise in den Spinalkanal ein, was zu extremen Schmerzen führen kann, da hier viele Nervenfaser verlaufen. Die Schmerzen strahlen meist, abhängig davon, auf welcher Höhe der Bandscheibenvorfall liegt, in verschiedene Areale und Extremitäten des Körpers ein. Es kann auch zu Missempfindungen oder Minderempfindungen kommen, da gewisse Nervenfasern eingedrückt werden können, im Extremfall kommt es zu Lähmungserscheinungen. Die Diagnose eines Bandscheibenvorfalls kann meist mit einem bildgebenden Verfahren wie einem CT oder MRT gesichert werden. Nicht immer zwingend ist eine Bandscheiben-Operation. Gerade dann, wenn keine neurologischen Störungen zu erkennen sind, wird man sich eher auf konservative Therapiemethoden beschränken. Entzündungshemmende Medikamente, Infusionen oder CT-gesteuerte periradikuläre Infiltrationen können mögliche konservative Behandlungsoptionen sein.

Eine Bandscheiben-OP ist in der Regel mit sehr hohen Komplikationen verbunden, daher sollte erst dann eine OP in Erwägung gezogen werden, wenn alle vorangehenden konservativen Methoden keinen Erfolg erzielt haben. Die Standardoperation heutzutage bildet die sogenannte mikrochirurgische Diskektomie. In Vollnarkose und Bauchlage wird über einen kleinen Hautschnitt die hervorgetretene Bandscheibe entweder komplett oder teilweise aus dem Spinalkanal entfernt. Hierdurch verringert sich der Druck im Spinalkanal und für den Patienten herrscht Schmerzfreiheit. Obwohl diese Methode sehr sicher ist, kann es auch hier zu einigen Komplikationen kommen, beispielsweise kann der Spinalkanal verletzt werden, sodass es zu vorübergehenden oder permanenten Ausfällen einiger Nervenfasern kommen kann. Auch Infektionen, Blutungen, Hämatome und ein erneuter Bandscheibenvorfall können Risiken sein. Weiterhin existiert auch die endoskopische Diskektomie, hierbei wird unter Lokalanästhesie mit der Hilfe eines kleinen Mikroskops ein kleiner Hautschnitt gesetzt und über dieses Endoskop wird der hervorgetretene Teil der Bandscheibe vorsichtig entfernt.

Bei Spinalkanalstenosen: Im Alter und durch übermäßige Belastungen können sogenannte Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule auftreten, die zu knöchernen Auswüchsen in den Wirbelkanal führen können und in der Folge eine Spinalkanalstenose, also eine Einengung des Spinalkanals, herbeiführen. Die Gefäße und Nerven können in der Folge minder versorgt werden und es kann zu den typischen Symptomen kommen: Schmerzen und Missempfindungen, die auf Höhe oder unterhalb der Spinalkanalstenose entstehen. Ist die Spinalkanalstenose symptomlos, so muss sie auch nicht behandelt werden. Die Therapie einer Spinalkanalstenose besteht in einer physiotherapeutischen, einer medikamentösen oder einer operativen Behandlung, wobei nur etwa bei zwei Prozent aller Patienten eine Operation notwendig ist.

Eine Operation wird immer dann notwendig, wenn Ausfallerscheinungen auftreten oder eine deutlich verkürzte, schmerzfreie Gehstrecke vorliegt, wenn der Patient also in seiner Lebensqualität stark eingeschränkt ist. Auch bei einer Spinalkanal-Operation werden die Teile, die in den Spinalkanal drücken und die Strukturen einengen, chirurgisch entfernt. Eine Dekompression und Druckentlastung ist hiernach das Ziel. Es gibt viele verschiedene chirurgische Verfahren, die bei einer Spinalkanalstenose angewandt werden können. Hierzu gehören:

  • Ventrale Nukleotomie mit Fusion
  • Ventrale Uncoforaminotomie mit Fusion
  • Dekompression mit Fusion
  • Intradiskale elektrothermische Therapie
  • Aufrichtungsspondylodese mit Fusion
  • Korporektomie mit Spondylodese
  • Dekompression mit anschließender Implantation einer Bandscheibenprothese

Bei Skoliose: Die Skoliose ist eine Degeneration der Wirbelsäule, wobei sich die Wirbelsäule in seitliche Richtungen verschiebt oder rotiert. Die Ursache ist bisher nicht bekannt, man geht also von idiopathischen Skoliosen aus. Nur etwa zehn Prozent aller Patienten mit Skoliosen weisen hereditäre Symptome auf. Eine leichte Skoliose kann auch auftreten und nahezu keine Symptome hervorrufen, sie kann sich allerdings weiter ausbreiten und auch andere knöcherne Strukturen wie zum Beispiel den Brustkorb verformen.

Bei weit mehr als 90 Prozent der Patienten mit einer Skoliose kann auf eine Operation verzichtet werden, hier ist die Therapie der Wahl eine Physiotherapie mit Stabilisierung der Wirbelsäule. In einigen Fällen können allerdings durch die Verformung wichtige Organe wie Herz oder Lunge eingedrückt oder verschoben werden, sodass in diesen Fällen ganz sicher eine Operation notwendig wird. Die Skoliose-Operation bedarf sich folgender Grundsätze: Aufrichtung der Verkrümmung, Beseitigung der Rotation, Einsteifung der Wirbelsäule und das permanente Halten der Korrektur beispielsweise durch ein Implantat. Die Operation kann von ventral, dorsal oder sogar von beiden Seiten aus erfolgen. In allen Fällen wird die Verkrümmung derart aufgehoben, dass man Schrauben und Haken in die Wirbelsäule einsetzt und ihre Haltung somit stabilisiert.

Bei Wirbelbrüchen: Eine Wirbelfraktur kann in jedem Teil des Wirbelkörpers auftreten und je nach Lage und Stärke der Fraktur verschiedene Symptome auslösen. Häufigste Ursache von Wirbelbrüchen sind Unfälle, körperliche Gewalt oder bei älteren Patienten auch Stürze. Durch den Bruch der Wirbelkörper kommt es häufig auch zu Verlagerungen und Zersplitterung von Knochenanteilen in den Wirbelkanal, hier besteht dann die Gefahr einer teilweisen oder kompletten Querschnittslähmung, sodass jeder Wirbelbruch ernst genommen und entsprechend therapiert werden muss. Abgesehen von solchen instabilen Brüchen, existieren auch stabile Wirbelbrüche, die normalerweise keiner Operation bedürfen. Sie können konservativ durch Physiotherapie und einer Erzielung der Schmerzausschaltung therapiert werden.

Symptome, die bei einem Wirbelbruch auftreten können, sind unter Anderem folgende:

  • Unnatürliche Reflexe
  • Plötzliche, starke Rückenschmerzen
  • Lähmungserscheinungen
  • Missempfindungen und verminderte Empfindungen im betroffenen Gebiet
  • Bewegungseinschränkungen
  • Im Extremfall: Querschnittslähmungen

Im Vordergrund der operativen Therapie bei einem Wirbelsäulenbruch steht die Wirbelsäulenstabilisierung. Man verbindet hierbei statisch und dynamisch die Wirbelkörper miteinander um eine gewisse Stabilität zu erreichen, hierdurch kommt es zu einer Entlastung eingeengter Strukturen und man verhindert auf diese Weise, dass Nerven und Gefäße weiter zerstört werden. Man kann sicher hierbei zwei Methoden widmen:

  • Spondylodese (Wirbelkörperverblockung): Man versteift und verbindet hierbei mindestens zwei Wirbelkörper miteinander durch Schrauben und Platten, um eine möglichst hohe Stabilisierung zu erreichen.
  • Kyphoplastie: Das ist ein minimal-invasives Verfahren. Es wird ein Ballon in den gebrochenen Wirbel eingeführt, über den dann Knochenzement eingelagert wird oder man stabilisiert die gebrochenen Wirbel direkt mit Knochenzement. 

Welche Fachärtze und Kliniken sind Spezialisten für die Wirbelsäulenchirurgie?

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.
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