Prof. Dr. med. Ralph Hertel
Praxisinhaber
Spezialist für Schulterchirurgie
Bern, Schweiz


Informationen zu Prof. Dr. med. Ralph Hertel

Behandlungsfokus

  • Schulterchirurgie
  • Ellenbogenchirurgie
  • Endoprothetik des Ellenbogen- und Schultergelenks
  • Konservative und operative Versorgung von Ellenbogen- und Schulterverletzungen
  • Konservative und operative Behandlung von degenerativen Ellenbogen- und Schultererkrankungen
  • Therapie bei Sehnen- und Nervenerkrankungen der Schulter und des Ellenbogens

Medizinisches Angebot

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Arthroskopie des Schultergelenkes
  • Arthroskopie des Ellenbogengelenkes

 

Therapeutisches Leistungsspektrum

Operationen des Schultergelenkes:

  • Rotatorenmanschettenrupturen
    Arthroskopische Nahttechniken in moderner Nahttechnik (SutureBridge / Double Row - Technik); Arthroskopische Bizepssehnenbehandlung (Tenodese oder Tenotomie)
  • Schultergelenkinstabilitäten
    Arthroskopische / offene Kapsel-Labrum-Refixation (Bankart-OP); Glenoidaufbauplastik (Latarjet OP)
  • Behandlung von Schultereckgelenkssprengungen
    Arthroskopisch assistierte Stabilisierung der Schultereckgelenksprengung (AC-Dog Bone-Technik)
  • Subakromiales Schmerzsyndrom
    Arthroskopische Subacromiale Dekompression (SAD) und Akromioplastik; arthroskopische Kalkherdentfernung
  • Arthrose des Schultergelenkes
    Endoprothetik des Schultergelenkes (Cup-Prothesen, Halbprothesen, Totalendoprothesen und Inverse Prothesen)
  • Behandlung von sportspezifischen Schulterverletzungen
    Glenohumerales Innenrotationsdefizit Syndrom (GIRD); Werferschulter

Operationen des Ellenbogengelenkes:

  • Arthroskopie des Ellenbogengelenkes
    Arthroskopische Entfernung freier Gelenkkörper; Entfernung von entzündeter Gelenkinnenhaut oder Schleimhautfalten (Plica); Behandlung von Knorpelläsionen
  • Bewegungseinschränkungen des Ellenbogen
    Arthroskopische oder offene Arthrolyse
  • Bandplastiken
    z.B. im Rahmen einer posterolateralen Rotationsinstabilität (PLRI)
  • Arthrose des Ellenbogengelenks
    Implantation von Ellenbogengelenksprothesen
  • Tennisellenbogen / Epikondylitis
    Denervierung und Ausräumen von Nekrosen

Über

Prof. Dr. med. Ralph Hertel ist Spezialist für Schulterchirurgie und Inhaber des Schulter & Ellbogen Zentrums in Bern.

Professor Hertel und sein Team verfügen aufgrund jahrelanger Operationspraxis über ausgezeichnete Kenntnisse im Bereich der Schulter und Ellenbogenchirurgie und arbeitet gemäß den neuesten und optimalsten Behandlungsstandards.

Schulterchirurgie

Der Schultergürtel ist wesentlich komplexer aufgebaut als man meint, wenn man von „der Schulter“ spricht. Die einzelnen Knochen, Muskeln und Sehnen sind äußerst raffiniert durch Gelenke, Schleimbeutel und Gleitschichten miteinander verknüpft. Es bedarf daher bei der Behandlung einer Erkrankung der Schulter großer Genauigkeit und genauer Kenntnis dieses Funktionsbereiches. Denn im Unterschied zum großen Hüftgelenk verfügt das Schultergelenk nicht über eine den Gelenkkopf umschließende Gelenkpfanne, sondern die Gelenkfläche ist eine fast ebene Fläche. Der Vorteil: Es sind Bewegungen in fast alle Richtungen möglich. Der Nachteil: Die Beweglichkeit ist durch eine Stabilisierung des Gelenks durch die umgebenden Sehnen, Muskeln und Knochen erkauft. Ist ein Teil der umgebenden Struktur beeinträchtigt, ist auch sofort die Beweglichkeit der Schulter eingeschränkt.

Besonders wichtig für die Funktion der Schulter sind die Muskeln der Rotatorenmanschette – jene Muskeln, die, wie der Name schon sagt, die Dreh(= Rotations)-Bewegungen,ermöglichen. Ein Riss in den Muskeln kann sowohl verschleiß- als auch unfallbedingte Ursachen haben. Es stehen im Fall eines Risses verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Verfügung. Während ältere bzw. verschleißbedingte Rupturen früher selten operativ behandelt wurden, können dank moderner OP-Techniken mittlerweile auch ältere oder degenerative Rupturen chirurgisch therapiert werden.

Ellenbogenchirurgie

Auch das Ellenbogengelenk ist anfällig und bei Sport und körperlicher Arbeit hohen Belastungen ausgesetzt. Verrenkungen und Knochenbrüche sind häufig. Gelenknahe Frakturen, die zu Verschiebungen führen, müssen dementsprechend operativ gerichtet und stabilisiert werden.

Neben den traumatischen Verletzungen des Ellenbogengelenkes kommt es häufig auch zu Erkrankungen durch Fehlbeanspruchungen. Der Tennisellenbogen (Epicondylitis) gehört zu den bekanntesten Erkrankungen. Doch auch Nervenschädigungen sind nicht selten: Der Ellennerv verläuft im Bereich des Ellenbogens relativ ungeschützt unter der Haut mit direktem Kontakt zu Elle und ist aufgrund diese Lage sehr anfällig für Verletzungen durch Druck und Zug. Ständige Belastung oder wiederholte Bewegungen können so zu Nervenschädigung (Ulnarisrinnen-Syndrom) führen.

Gelenkersatz (Endoprothetik)

Dass ein künstliches Gelenk für Schulter oder Ellenbogen eingesetzt werden muss, kann verschiedene Ursachen haben: Bei schweren Frakturen, bei denen das Gelenk nicht wiederhergestellt werden kann, aufgrund von schweren Infektionen des Gelenks oder auch durch Gelenksarthrose (Verschleiß). Voraussetzung für eine Prothese ist jedoch eine stabile Knochenstruktur, damit die Gelenksprothese am Knochen Halt findet. Dabei muss es sich nicht immer um eine totale Prothese handeln, sondern es können auch Teile des Gelenkes künstlich ersetzt werden.

Konservative Behandlung

Neben den operativen Behandlungsoptionen von Schulter und Ellenbogengelenk, bietet Professor Hertel seinen Patienten auch das gesamte Spektrum der konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Die Entscheidung für eine Therapie ist dabei immer in Abhängigkeit von der gesundheitlichen Verfassung der Patienten zu fällen und nicht grundsätzlich zu treffen.

Leitbild: Professionalität und bedingungsloser Einsatz zum Wohl des Patienten

Professor Hertel ist neben seiner diagnostischen und therapeutischen Praxis auch in Lehre und Forschung anerkannter Spezialist auf seinem Gebiet. Mit den Erfindungen und Patentierungen im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes und des chirurgischen Nahtmaterials gehört er zu den führenden Medizinern seines Fachbereiches. In Anerkennung dieser und vieler weiterer medizinischen Leistungen wurden Professor Hertel zahlreiche Preise verliehen.

Zur Website von Prof. Hertel kommen Sie hier.

Lebenslauf

1963-1976 Grundschule und Gymnasium in Lugano, Matura C in Lugano
1976-1982 Medizinstudium in Genf (2 Sem.), Sydney (2 Sem.) und Zürich (8 Sem.)
1982 Staatsexamen Universität Zürich
1984 Promotion Universität Bern
1999 Habilitation Universität Bern
2004 Ernennung zum Außerordenltichen Professor, Universität Bern

 

Weiter- und Fortbildung

1983 Biomechanische Grundlagenforschung, Institut für Experimentelle Chirurgie, Davos
1984-1989 Ausbildung in Chirurgie, Orthopädie und Einführung in die klinische Forschung in Bern, Genf und Paris
1988 Anatomische Grundlagenforschung, Laboratoire d’Anatomie des Saints Pères, Paris (SGO Stipendium)
1991-1996 Tierexperimentelle Studien am Forschungsinstitut in Davos (AO Grant)
1990 FMH Titel für Orthopädische Chirurgie und Beförderung zum Oberarzt, Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital, Bern
1992 Beförderung zum Teamleiter Obere Extremität, Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital, Bern
1992 Ernennung zum Lehrbeauftragten der Universität Bern
1995 Beförderung zum Stellvertreter von Herrn Prof. Ganz, Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital, Bern
1999 Verleihung der Venia Docendi, Universität Bern
2000 Ernennung zum Leitenden Arzt, Universitätsklinik für Orthopädische Chirurgie, Inselspital, Bern
2001 Wahl in das Direktorium des Departements Orthopädie, Plastische- und Handchirurgie
2004 Aufnahme der Privatärztlichen Tätigkeit am Lindenhofspital, Bern

Forschung & Lehre

  • Leitung von Dissertationen 1993, 1994, 2000, 2005, 2011
  • Begutachtung von Dissertationen der Medizinischen Fakultät der Universität Bern
  • Begutachtung von Forschungsgesuchen
  • Mitglied der Kommission Studienreform der medizinischen Fakultät der Universität Bern 1995-1996
  • Abnahme der mündlichen Prüfungen Orthopädie (Staatsexamen) seit 1996
  • Abnahme der mündlichen FMH-Prüfungen Orthopädie seit 1996
  • Regelmäßige Review-Tätigkeit für das Journal of Shoulder and Elbow Surgery seit 1993
  • Regelmäßige Review-Tätigkeit für Injury seit 1996
  • Sporadische Review-Tätigkeit für andere Zeitschriften
  • Buchbesprechungen
  • Erstellung von medizinischen Gutachten, unter anderem für die Außergerichtliche Gutachterstelle der FMH
  • Organisation von Kongressen und Symposien (SGO Fortbildungstagung 29.5.99, Symposien im Rahmen der Kongresse der Europäischen Gesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie 1999 und 2002)
  • Mitglied der Examenskommision der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie
  • Mitglied der Fort- und Weiterbildungskommission der Schweizerischen Gesellschaft für Orthopädie
  • Vorstandsmitglied der Europäischen Gesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (SECEC/ESSE)
  • Mitglied der Schulter-Experten-Gruppe der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen (AO/ASIF) seit 1997

Veröffentlichungen

  1. Gerber C, Vinh TS, Hertel R, Hess CW. Latissimus dorsi transfer for the treatment of massive tears of the rotator cuff. A preliminary report. Clin Orthop Relat R 1988;232:51-61. IF 1.166 / R 12
  2. Hertel R, Masquelet AC. The reverse flow medial knee osteoperiosteal flap for skeletal reconstruction of the leg. Description and anatomical basis. Surg Radiol Anat 1989;11(4):257-62. IF 0.476 / R 72
  3. Hertel R, Aebi M, Ganz R. Osteosynthese bei hochgradiger Osteoporose. Unfallchirurg 1990;93(10):479-84. IF 0.413 / R 117
  4. Banic A, Hertel R. Double vascularized fibulas for reconstruction of large tibial defects. J Reconstr Microsurg 1993;9(6):421-8. IF 0.762 / R 66
  5. Hertel R, Jakob RP. Static external fixation of the wrist. Hand Clin 1993;9(S4):567-75. IF 0.648 / R 25
  6. Hertel R, Ballmer FT. Shoulder arthroplasty after glenohumeral fusion. J Shoulder Elbow Surg 1994;6:407-410. IF 1.014 / R 27
  7. Hertel R, Gerber A, Schlegel U, Cordey J, Ruegsegger P, Rahn BA. Cancellous bone graft for skeletal reconstruction. Muscular versus periosteal bed-preliminary report. Injury 1994;25(Suppl 1):A59-70. IF 0.390 / R 119
  8. Olson SA, Hertel R, Jakob RP. The trans-tricipital approach for intra-articular fractures of the distal humerus. Injury 1994;25(3):193-8. IF 0.390 / R 119
  9. Ballmer FT, Hertel R, Noesberger B, Jakob RP. Tibial fracture patterns in alpine skiing. Analysis of 524 fractures. J Sport Traumatol Rel Res 1995;17(1):46:59. IF 0.171 / R 64
  10. Hertel R, Pisan M, Jakob RP. Use of the ipsilateral vascularised fibula for tibial reconstruction. J Bone Joint Surg Br 1995;77(6):914-9. IF 1.467 / R 6
  11. Ungersbock A, Michel M, Hertel R. Factors influencing the results of a modified Bankart procedure. J Shoulder Elbow Surg 1995;4(5):365-9. IF 1.014 / R 17
  12. Hertel R, Ballmer FT, Lombert SM, Gerber C. Lag signs in the diagnosis of rotator cuff rupture. J Shoulder Elbow Surg 1996;5(4):307-13. IF 1.014 / R 17
  13. Hertel R, Pisan M, Lambert S, Ballmer FT. Plate osteosynthesis of diaphyseal fractures of the radius and ulna. Injury 1996;27(8):545-8. IF 0.390 / R 119
  14. Hertel R, Strebel N, Ganz R. Amputation versus reconstruction in traumatic defects of the leg: outcome and costs. J Orthop Trauma 1996;10(4):223-9. IF 1.015 / R 16
  15. Leunig M, Hertel R. Thermal necrosis after tibial reaming for intramedullary nail fixation. A report of three cases. J Bone Joint Surg Br 1996;78(4):584-7. IF 1.467 / R 6
  16. Hertel R, Pisan M, Lambert S, Ballmer F. Operative management of the stiff elbow: sequential arthrolysis based on a transhumeral approach. J Shoulder Elbow Surg 1997;6(2):82-8. IF 1.014 / R 17
  17. Speck M, Hertel R. Arthroskopische kapsulo-labrale Raffung und Refixation mit Mitek-Anker bei vorderer Schulterinstabilitat. Z Orthop Ihre Grenzgeb 1997;135(4):348-53. IF 0.448 / R 29
  18. Ballmer FT, Lambert SM, Hertel R. Decortication and plate osteosynthesis for nonunion of the clavicle. J Shoulder Elbow Surg 1998;7(6):581-5. IF 1.014 / R 17
  19. Berlemann U, al Momani Z, Hertel R. Exercise-induced compartment syndrome in the flexor-pronator muscle group. A case report and pressure measurements in volunteers. Am J Sport Med 1998;26(3):439-41. IF 2.081 / R 5
  20. Eggli S, Scholl E, Hertel R. Versorgung der IIIB offenen Unterschenkelfrakturen durch Frühosteosynthese und lokalen Muskellappen. Unfallchirurg 1998;101(9):674-83. IF 0.413 / R 117

Ärzteteam

  • Dr. med. Petra Waldherr-Marty
    FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates

Prof. Dr. med. Hertel - Portrait Prof. Dr. med. Ralph Hertel

Schulterchirurgie
Bremgartenstrasse 117, CH-3001 Bern
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Montag - Freitag
8:00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr

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Kontakt

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Schulter & Ellbogen Zentrum
Lindenhofspital
Bremgartenstrasse 117, CH-3001 Bern

T: +41 31 300 80 70
F: +41 31 318 81 81
E: hertel@primomedico.com

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