Impingement Syndrom Schulter

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Informationen zum Bereich Impingement Syndrom Schulter

Was bedeutet Impingement der Schulter?

Beim sogenannten Impingement-Syndrom kommt es zu einer Einklemmung (engl. impingement) von Supraspinatussehne und Schleimbeutel zwischen Oberarmkopf und Schulterdachknochen, dem sogenannten Subacromialraum.

Da dem verengten Subacromialraum häufig Abnutzungserscheinungen zu Grunde liegen, tritt dieses Syndrom besonders häufig bei älteren Patienten auf. Verursacht wird es etwa durch einen Knochensporn, der sich am Schulterdach entwickeln kann und in den Subacromialraum hineinwächst, eine Verdickung des Gelenks durch Arthrose oder ein entzündlich vergrößerter Schleimbeutel. Jede dieser Veränderungen nimmt Schleimbeutel und Supraspinatussehne Platz weg, sodass diese bei bestimmten Bewegungen des Armes einklemmen und Schmerzen auslösen.

Bleibt das Impingement-Syndrom auf längere Zeit unbehandelt, führt der ständige Druck auf Schleimbeutel und Supraspinatussehne zwangsläufig zu deren Degeneration. Man kann sich dieses Prinzip der Abnutzung bildlich vorstellen, indem etwa ein nasses Tau für eine längere Zeit an einer eine Felskante hin und her gezogen wird.

Symptome und Diagnose

Das Impingement-Syndrom löst beim Patienten Schmerzen besonders beim Heben und Abspreizen des Armes aus. Häufig klagen Patienten über Beschwerden bei alltäglichen Aktivitäten, wie Ankleiden oder Überkopfbewegungen und auch in der Nacht kommt es oft zu Schmerzen. In der Regel beginnen die Beschwerden schleichend und verschlimmern sich mit der Zeit.

Um ein Impingement-Syndrom korrekt zu diagnostizieren, führt der behandelnde Arzt zunächst ein detailliertes Patientengespräch durch. Eine anschließende sorgfältige körperliche Untersuchung reicht meist aus, um das Krankheitsbild zu erkennen.

Im weiteren Verlauf werden in jedem Fall Röntgenbilder aufgenommen, um das Ausmaß der knöchernen Veränderung zu beurteilen. Zusätzlich kann eine MRT-Untersuchung erforderlich sein, um Weichteilschäden an der Supraspinatussehne zu beurteilen.

Was tun bei Impingement Syndrom Schulter?

Die Wahl der Therapie ist abhängig vom Krankheitsbild und den jeweiligen Umständen des Patienten und muss somit individuell in Absprache mit dem behandelnden Arzt entschieden werden.

Grundsätzlich kann das Impingement-Syndrom konservativ oder operativ behandelt werden.

Die konservative Therapie zielt vor allem auf eine physiotherapeutische Behandlung ab, bei der durch tägliche Kräftigung der Muskulatur der Oberarmknochen nach unten gezogen wird und somit den Subacromialraum wieder vergrößert. Die Erfolgsaussichten sind hierbei stark abhängig von der sogenannten Compliance des Patienten, also wie zielgerichtet dieser die erlernten Übungen durchführt. Jedoch kann es trotz disziplinierter Durchführung der Übungen vorkommen, dass die Beschwerden anhalten. Daher ist es in manchen Fällen sinnvoll, die konservative Therapie mit Injektionen von Schmerzmittel und Kortison in den Schleimbeutel zu ergänzen. Dadurch können sich die Entzündung und Schmerzen kurzfristig verbessern.

Wann ist eine Schulter Impingement OP sinnvoll?

Die operative Versorgung des Impingement-Syndroms wird dann sinnvoll, wenn entweder die konservative Therapie erfolglos bleibt und die Beschwerden weiter anhalten, oder wenn weiterführende Schäden am Schultergelenk durch eine MRT-Untersuchung entdeckt wurden, die eine Operation erfordern.

Mittels einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) wird das Impingement-Syndrom beseitigt. Dabei werden in der Regel 3-4 sehr kleine Hautschnitte vorgenommen, über die eine Kamera und spezielle Instrumente in das Schultergelenk eingeführt werden. Um Platz zu schaffen und die Qualität der Sicht zu verbessern, wird das Schultergelenk mit einer Kochsalzlösung gefüllt. Zunächst wird der entzündete Schleimbeutel entfernt und im Anschluss beseitigt der Operateur den Knochensporn mit einer speziellen Knochenfräse.

Zudem wird kontrolliert, ob die Supraspinatussehne und andere Weichteile unbeschädigt sind. Gegebenenfalls kann eine Reparatur dieser im selben Eingriff erforderlich sein.

Welche Ärzte und Kliniken sind Spezialisten?

Bei anhaltenden Schulterschmerzen sind Fachärzte für Orthopädie und Sportmedizin, gegebenenfalls mit Spezialisierung im Gebiet der Schulter, der richtige Ansprechpartner. Sie sind Experten für das Impingement-Syndrom.

Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Impingement Syndrom Schulter überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.


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