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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Ernährungsmedizin

Was ist Ernährungsmedizin?

Unter Ernährungsmedizin versteht man ein medizinisches Fach, dass in vielen ärztlichen Arbeitsgebieten angewandt wird. Aufgaben der Ernährungsmedizin sind u.a. ...

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INFORMATIONEN ZUM FACHBEREICH Ernährungsmedizin

Was ist Ernährungsmedizin?

Unter Ernährungsmedizin versteht man ein medizinisches Fach, dass in vielen ärztlichen Arbeitsgebieten angewandt wird. Aufgaben der Ernährungsmedizin sind u.a. Krankheiten richtig zu diagnostizieren und mittels Ernährungsumstellung zu heilen bzw. zu verbessern und Krankheit mittels gesunder Ernährung zu vermeiden.

Wie sieht eine gesunde Ernährung aus?

Da falsche Ernährung nicht nur schädlich für unsere Gesundheit sein kann, sondern auch eine bereits vorhandene Krankheit noch verschlimmern kann, ist es wichtig einen gesunden Ernährungsstil zu pflegen. Nach derzeit geltender Meinung besteht eine gesunde Ernährung aus einer ausgewogenen Mischkost von Makronährstoffen (Eiweiß, Kohlenhydraten, Fetten) und Mikronährstoffen (Vitaminen, Mineralien, Spurenelemente) die regelmäßig und in den benötigten Mengen konsumiert werden.

Durch eine gesunde Ernährung sinkt das Risiko gewisse Krankheiten (Herzkreislauf-, Magendarm-, Krebserkrankungen etc.)  zu bekommen. Bei bestimmten mit der Ernährung assoziierten Krankheiten, hilft jedoch auch die gesündeste Nahrung nichts und eine ärztliche Umstellung des Ernährungsverhaltens ist nötig.

Welche Ärzte/Ärztinnen sind Spezialisten für Ernährungsmedizin?

Das fachärztliches Personal für Ernährungsmedizin ist vom Alter des Patienten abhängig. Im jungen Alter beraten Kinderärzte/-innen Patienten bei ernährungsspezifischen Anliegen. Im Erwachsenenalter können Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin (besonders ärztliches Personal für Endokrinologie & Diabetologie, Gastroenterologie, Angiologie und Kardiologie) sowie Allgemeinmediziner/ -innen mit einem Zusatzdiplom für Ernährungsmedizin Patienten helfen. Im hohen Alter können neben ärztlichen Personal für Innere Medizin und Allgemeinmediziner/ -innen auch Ärztinnen und Ärzte für Geriatrie helfen.

Bei welchen Erkrankungen kann die Ernährungsmedizin eingesetzt werden?

Die Ernährungsmedizin wird für die Therapie vieler Krankheiten eingesetzt. Ihre Anwendung ist nicht nur auf das Verdauungssystem beschränkt, sondern findet auch bei Erkrankungen des Nervensystems, der Gelenke und Knochen, der Nieren und vielen weiteren Leiden des Körpers Verwendung.

Hier eine kurze Auflistung von Krankheiten die mit therapeutischen Maßnahmen der Ernährungsmedizin behandelt werden.

  • Diabetes Mellitus (hoher Blutzucker): Es gibt Diabetes mellitus Typ 1 welcher angeboren ist. Diabetes mellitus Typ 2 tritt in der Regel im Erwachsenenalter auf. Typ 2 entsteht durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung.
  • Störungen des Fettstoffwechsels: Darunter fällt unter anderem auch ein erhöhter Cholesterinspiegel. Mit einer Umstellung der Ernährung, kann dem erhöhten Cholesterinspiegel zum Teil entgegengewirkt werden
  • Metabolisches Syndrom: Eine Erkrankung die sich aus mehreren körperlichen Symptomen zusammensetzt. Diese wären: Fettleibigkeit, erhöhter Blutdruck, Fettstoffwechselstörungen und eine Insulinresistenz der eigenen Körperzellen. Wieder spielt unsere Ernährung einen großen Einflussfaktor auf das Entstehen des metabolischen Syndroms.
  • Herz- und Gefäßkrankheiten: Herz- und Gefäßkrankheiten sind in der westlichen Zivilisation die häufigste Todesursache. Durch falsche Ernährung steigt das Risiko stark einen z.B. Herzinfarkt zu bekommen. Dies geschieht durch eine „Fettverstopfung“ (Atherosklerose) der Gefäße, was zu einer mangelnden Durchblutung des Herzens führt.
  • Nahrungsmittelallergien: Bei Nahrungsmittelallergien kommt es zu individuellen Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln. Ernährungsmedizinische Ärztinnen und Ärzte können das Essverhalten nachhaltig anpassen.
  • HIV Infektion und AIDS: Durch die medikamentöse Therapie von HIV kann es zu schweren Ernährungsstoffwechselproblemen kommen.
  • Krebserkrankung (Tumor): Viele Untersuchungen belegen, dass die Ernährung bei den meisten Krebserkrankungen in allen Phasen der Erkrankung von Bedeutung ist: bei der Krebsentstehung, als helfende Maßnahme bei den Behandlungen und in der Erholungsphase.
  • Alkoholsucht: Durch die Alkoholsucht kommt es zu Unterernährung und Mangel an Vitaminen und Spurenelementen. Das liegt unter anderem daran, dass Alkoholiker den Großteil ihres Kalorienbedarfs mit dem Alkohol decken und keine anderen Nahrungsmittel zu sich nehmen.
  • Nierenerkrankungen: Um langandauernde Nierenerkrankungen nicht zu verschlimmern, wird die Nahrung so umgestellt, dass die Erkrankung nicht voranschreiten kann.
  • Harnsteine: Einer der Hauptrisikofaktoren einen Harnstein zu bekommen ist eine falsche Ernährung
  • Gicht: Eine Purinreiche Kost (Fleisch & Alkohol) ist ein Hauptrisikofaktor um an Gicht zu erkranken.
  • Arthrose und Arthritis: Zustände von Arthrose und Arthritis können durch eine angepasste Ernährung verbessert werden.
  • Demenz: Mehrere Studien zeigen, dass ein Mangel an bestimmten Vitaminen mit einer Demenzerkrankung einhergehen kann

Krankheiten des Verdauungstraktes

  • Sodbrennen (Reflux): Das unangenehme aufstoßen von Magensäure ist durch unsere Nahrung beeinflussbar.
  • Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis): Eine Gastritis ist wird unteranderem durch eine falsche Ernährung ausgelöst.
  • Mangelnde Aufnahme von Nahrungsstoffen (Malabsorption): Es gibt viele Gründe für eine mangelnde Aufnahme von Nahrungsstoffen, wie z.B. eine Entzündung der Darmschleimhaut.
  • Gluten Unverträglichkeit (Zöliakie): Gluten (Getreideeiweiß) löst bei Betroffenen eine Entzündung des Darms aus.
  • Kurzdarmsyndrom: Bei gewissen Erkrankungen muss müssen Teile des Darms entfernt werden. Oft können dadurch bestimmte Nahrungsbestandteile nicht mehr vom Körper aufgenommen werden und es kommt zu Mangelerscheinungen.
  • Laktoseintoleranz: Bei Laktoseintoleranz muss das Nahrungsverhalten umgestellt werden, da das Verdauungssystem den Milchzucker nicht verarbeiten kann.
  • Lebererkrankungen: Die Leber spielt eine zentrale Rolle in unserer Verdauung. Ist sie krank funktioniert auch unser Verdauungssystem nicht mehr richtig.
  • Gallensteine: Für die Ursache von Gallensteinen wird eine kalorien- und fettreiche Kost verantwortlich gemacht.
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis): Die Bauchspeicheldrüse stellt substanzielle Stoffe für die Verdauung her. Bei einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist das Ziel, die Bauchspeicheldrüse so wenig wie möglich zu belasten. Dementsprechend muss auch das Nahrungsverhalten geändert werden.

Wie läuft die ernährungsmedizinische Therapie ab?

Im Laufe der Therapie erfragt ärztliches Fachpersonal das Ernährungsverhalten und führt körperliche und labordiagnostische Untersuchungen durch. Dadurch entsteht ein spezifisches Profil des Patienten. An dieses Profil wird eine individuelle Therapie angepasst, welche zur Heilung der Erkrankung beiträgt.

Die Ernährungsmedizinische Therapie ist selten die einzige therapeutische Maßnahme, sondern sehr oft ein Teil eines gesamten Therapiekonzeptes.

Ist eine Nahrungsaufnahme über den Mund nicht möglich, können ernährungsmedizinische Therapiemaßnahmen auch über künstliche Ernährung durchgeführt werden.

Quellen:

Bücher:

Ernährungsmedizin; Thieme 2010 (Biesalski, Hans Konrad; Bischoff, Stephan; Puchstein, Christoph)

Public Health, Gesundheit und Gesundheitswesen 2. Auflage; Urban & Fischer (F.W. Schwartz, B. Badura)

Internetseiten:

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/073-19l_S3_Klinische_Ern%C3%A4hrung_Geriatrie_2015-12.pdf

http://www.oeaie.org/

http://inneremedizin.uniklinikumgraz.at/Seiten/default.aspx

http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/fachthemen/entstehungausbreitungverbreitung/index.html?TextID=3836


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