Hautkliniken und Dermatologie Spezialisten in Deutschland

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spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Ärzteliste Haut- und Geschlechtskrankheiten


Behandlungsfokus Haut- und Geschlechtskrankheiten

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Informationen zum Fachbereich Haut- und Geschlechtskrankheiten

Was ist Dermatologie?

Die Dermatologie beschreibt ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Hauterkrankungen beschäftigt. Der Facharzt für Dermatologie und Venerologie deckt außerdem das Gebiet der sexuell übertragenen Krankheiten und allergischen Erkrankungen ab. Der Begriff Dermatologie leitet sich aus dem Griechischen ab: derma für „Haut“ und logos für „Lehre“.

Welche Krankheiten werden von Hautärzten diagnostiziert und behandelt?

Zur Übersicht können Erkrankungen, mit denen sich Hautärzte beschäftigen, wie folgt eingeteilt werden:

Autoimmunerkrankungen:

Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich das körpereigene Immunsystem gegen bestimmtes Gewebe des Körpers. Die Ursachen sind bis heute noch ungeklärt.

  • Autoimmundermatosen, bullöse
  • Autoimmun-Progesteron-Dermatitis in der Schwangerschaft
  • Vitiligo
  • Alopecia areata
  • Lichen sclerosus et atrophicus
  • Lichen planus
  • Lupus erythematodes
  • Dermatomyositis
  • Sklerodermie

Bakterielle Infektionen:

Im Normalfall dient die Haut als Barriere zwischen Körper und Umwelt und verhindert den Eintritt von Krankheitserregern. Kommt es allerdings zu einer Verletzung, wie einem Einschnitt oder Einstich, können Bakterien in die Haut eindringen und dort Infektionen auslösen.

  • Zellulitis
  • Erysipel
  • Hautabszess
  • Follikulitis
  • Furunkel und Karbunkel
  • Erythrasma
  • Hidradenitis suppurativa
  • Impetigo und Ecthyma
  • Lymphadenitis
  • Lymphangitis
  • Nekrotisierende subkutane Infektion
  • Staphylococcal Scalded Skin Syndrome

Sexuell übertragbare Infektionen:

Diese Gruppe von Infektionskrankheiten wird über sexuellen Kontakt (Oralverkehr, vaginaler und analer Geschlechtsverkehr) übertragen und findet sich daher besonders häufig in jungen Menschen, die sexuell aktiv sind.

  • Syphilis (Lues)
  • Gonorrhoe
  • Ulcus molle
  • Lymphogranuloma venereum
  • Human Immundeficiency Virus (HIV)
  • Herpes Simplex Virus (HSV)
  • Humane s Papillom Virus (HPV)
  • Chlamydien
  • Trichomonaden
  • Filzlausbefall

Parasitenbefall:

  • Läuse
  • Milben

Pilzbefall:

In der Dermatologie werden Pilze in die drei Gruppen Fadenpilze, Schimmelpilze und Hefepilze unterteilt. Diese können entweder die Haut, Schleimhaut und Hautanhangsgewebe wie Haare und Nägel befallen oder systemisch den ganzen Körper. In den meisten Fällen systemischer Pilzerkrankung handelt es sich um opportunistische Erkrankungen, die bei immungeschwächten Menschen auftreten.

  • Onchomykose
  • Tinea capitis
  • Tinea barbae
  • Tinea corporis
  • Tinea inguinalis
  • Tinea manus
  • Tinea
  • Windeldermatits
  • Scheidenpilz
  • Soor
  • Candida-Sepsis
  • Pityriasis vesicolor

Tumorerkrankungen:

Auch bei Tumorerkrankungen der Haut kann man zwischen gutartigen (benignen) und bösartigen (malignen) Tumoren unterscheiden. Gutartige Tumore wachsen langsam und halten sich an Zellgrenzen, während bösartige Tumore durch schnelles Wachstum, Verdrängen von Nachbarstrukturen und Streuen in andere Körperregionen gekennzeichnet sind.

  • Bösartig:
    • Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)
    • Basalzellkarzinom
    • Malignes Melanom
    • Mycosis fungoides

  • Gutartig:
    • Leberflecke
    • Seborrhoische Keratose
    • Lipome
    • Fibrome
    • Feuermal
    • Keloid

Therapiemöglichkeiten der Dermatologie

In der Dermatologie gibt es die Möglichkeiten konservativ entweder oberflächig oder systemisch zu behandeln. Zur oberflächigen Behandlung kommen Cremes, Salben, Gele, Puder und Shampoos zur Anwendung. Die Auswahl wird unter Berücksichtigung der Körperstelle und lokalen Entzündung getroffen. Für eine systemische Therapie werden meist Medikamente in Form von Tabletten verschrieben.

Parasiten- und Pilzinfektionen können konservativ behandelt werden. Bei reinem Hautbefall reicht eine oberflächige Therapie aus. Im Falle von sexuell übertragbaren Erkrankungen die durch Bakterien verursacht werden, kann mittels Antibiotika Einnahme therapiert werden. Viral bedingte Erkrankungen dieser Art werden durch antiviraler Medikamente therapiert.

Autoimmunerkrankungen sind Ausdruck einer falschen überschießenden Immunantwort und werden daher mit immunsuppressiven und immunmodulierenden Medikamenten behandelt. Darunter gehören Wirkstoffe wie Tacrolimus, Primecrolimus, Ciclosporin, sowie Wirkstoffe der Gruppe Steroide und Retinoide. Des Weiteren kann eine Photochemotherapie (PUVA) eingesetzt werden. Dabei wird die Haut mit Psoralen behandelt und anschließend mit UV-A Licht bestrahlt.

Bei Patienten mit Hauttumoren ist das primäre Ziel die vollständige Entfernung des entarteten Gewebes. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Eine davon ist die chirurgische Exzision. Dabei wird der Tumor mit Sicherheitssaum aus der gesunden Haut herausgeschnitten und anschließend vom Pathologen unter dem Mikroskop begutachtet. Eine weitere Möglichkeit ist die Kyrotherapie. Dabei wird das kranke Gewebe mit flüssigen Stickstoff vereist, sodass die kranken Zellen zerstört werden und der Tumor „stirbt“. In wenigen Fällen kann auch eine Radiotherapie zum Einsatz kommen. Hochenergetische Strahlen werden dabei auf den Tumor gelenkt, die dazu führen, dass Tumorzellen geschädigt werden und ebenfalls zugrunde gehen. Bei einem oberflächlich gelegenen Basaliom sowie bei einer Aktinischen Keratose kommt die neue Methode der Photodynamischen Therapie (PDT) in Betracht. Zuerst wird mit einem speziellen Medikament behandelt, welches das kranke Gewebe lichtempfindlicher macht. Anschließend wird der Bereich mit energiearmen Licht bestrahlt. Im Falle von inoperablen oder gestreuten Tumoren kann eine Chemotherapie nötig sein.

Welche Ärzte und Kliniken Dermatologie Spezialisten?

Die Spezialisten für Hauterkrankungen sind Fachärzte der Dermatologie und Venerologie. Diese Fachärzte haben eine fünfjährige Ausbildung auf dem Gebiet der allgemeinen Dermatologie, der operativen Chirurgie, der Dermato-Onkologie sowie der Allergologie absolviert. Dermatologen arbeiten in Kliniken für Dermatologie (und Allergologie), wo Patienten ambulant oder stationär betreut werden, oder tragen als niedergelassene Ärzte zur ambulanten Versorgung bei.

Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Haut- und Geschlechtskrankheiten überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen:

  • Schmolle, Mader: Beratungsproblem Haut: Diagnostik, Therapie und Pflege im Praxisalltag. Springer 2013, ISBN 978-3-662-21663-7.
  • Moll, Jung: Duale Reihe Dermatolgie. 6. Auflage. Thieme 2005, ISBN 978-3-131-26686-6.
  • Fritsch: Dermatologie und Venerologie: Lehrbuch und Atlas. Springer, ISBN 978-3-662-21771-9.

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