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Informationen zum Bereich Dermatochirurgie

Zur Tätigkeit eines Dermatologen (Hautarzt) gehört die konservative Behandlung vieler entzündlicher Hauterkrankungen. Jedoch reicht die alleinige Behandlung mit Medikamenten und Salben in ...

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Informationen zum Bereich Dermatochirurgie

Zur Tätigkeit eines Dermatologen (Hautarzt) gehört die konservative Behandlung vieler entzündlicher Hauterkrankungen. Jedoch reicht die alleinige Behandlung mit Medikamenten und Salben in bestimmten Fällen nicht aus und ein chirurgischer Eingriff in der Dermatochirurgie wird nötig.

Gerade im Bereich der sichtbaren Hautbereiche spielt die Ästhetik eine große Rolle. Hier überschneiden sich die Bereiche der Dermatologie und der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie.

Dabei behandelt die Dermatochirurgie alle Erkrankungen der Haut und Hautanhangsgebilde, wozu auch die verschiedenen gutartigen und bösartigen Tumoren der Haut zählen.

Was sind die Gründe für die Dermatochirurgie?

Die Gründe für eine Behandlung in der Dermatochirurgie sind so unterschiedlich wie die Haut der Menschen. Zu den wichtigsten Therapien gehört sicherlich die Entfernung bösartiger Hauttumoren, wie dem weißen und schwarzen Hautkrebs (Melanomchirurgie). Aber auch gutartige Hauttumoren wie das Hämangiom der Haut (Blutschwamm), Lipome (Fettgeschwulst), Atherome (Talgzyste) können je nach Größe Beschwerden verursachen. Besonders schlecht verheilte, unschöne Narben oder Narbenüberschuss (Keloid) können eine Behandlung in der Dermatochirurgie wünschenswert machen.

Auch entzündliche Hautveränderungen wie der Schweißdrüsenabszess (Akne inversa), die Knollennase (Rhinophym) oder die Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) gehören zum Spektrum der Dermatochirurgie.

Weiterhin können übermäßige Schweißneigung in der Achsel (Hyperhydrosis) oder ästhetische Veränderungen von Schlupflidern Grund zum Aufsuchen der dermatochirurgischen Praxis / Klinik sein.

Zum Bereich der Dermatologie gehört auch die Behandlung von Venenerkrankungen (Phlebologie). Darunter fallen Besenreiser und Krampfadern, so wie das Endstadium: das offene Bein (Ulcus cruris).

Wie wird die Dermatochirurgie durchgeführt?

Der Ablauf in der Dermatochirurgie erfolgt wie viele andere chirurgische Eingriffe.

Vor der Operation wird der Dermatologe/Plastische Chirurg ein ausführliches Gespräch mit Ihnen führen. Danach erfolgt die Diagnostik und Therapieplanung.

Der Eingriff selbst findet je nach Ausmaß ambulant oder stationär statt. In den meisten Fällen reicht eine lokale Betäubung (Lokalanästhesie).

Der Dermatologe/Plastische Chirurg entfernt dann die gutartigen Hautveränderung, die bösartigen werden mit einem zusätzliche Sicherheitsabstand entnommen.

In jedem Fall werden diese Gewebestücke vom Histopathologen genau untersucht, um festzustellen, welche Art von Tumor es sich handelt und ob er vollständig im Gesunden entfernt worden ist. 

So weit möglich finden alle Operationen der Dermatochiurgie minimal-invasiv statt. Möglichst kleine Schnitte helfen bei einer schnellen Regeneration und geringen Narbenbildung. 

Bereits vorhandene unschöne Narben oder Narbenüberschuss (Keloid) kann der Dermatologe/Plastische Chirurg ausschneiden. Durch die geeignete Schnittführung und spezielle Nahttechniken kommt es bei der neuen Narbe zur schöneren und dezenteren Narbenbildung.

Bei größeren Gewebeentnahmen und dementsprechenden Hautdefekten kommen verschieden Arten von Hautverschiebelappen bis hin zu Hauttransplantaten in Frage.

Bei Krampfadern kommen je nach Lage und Ausprägung verschiedene Methoden der Behandlung in Frage. Kleinere Adern können verödet werden, andere werden großstreckig entnommen. Auch hier werden wenn möglich minimal-invasive Methoden wie das Venen-Stripping verwendet.

Wie sind die Prognosen und Risiken nach der Dermatochirurgie?

Gutartige Erkrankungen wie die Hyperhydrose lassen sich mit Hilfe der Dermatochirurgie relativ einfach therapieren. Bösartige Hauterkrankungen sollten in regelmäßigen Abständen einer Nachuntersuchung unterzogen werden. Je nach Ausmaß sind hier weitere Therapiemaßnahmen (Immuntherapie, Strahlentherapie etc.) nötig. 

Um ästhetisch schöne Ergebnisse zu erlangen ist zusätzlich zu einer gekonnten Operation auch die Narbenpflege besonders in den ersten Wochen von großer Bedeutung. Frische Narben sollten nicht belastet werden und mit bestimmten Narbencremes versorgt werden. Sonnenlicht ist zu vermeiden. Auch Rauchen wirkt sich negativ auf die Wundheilung aus.

Sollten Sie weitere Fragen bezüglich der Möglichkeiten der Dermatochirurgie haben, wenden Sie sich an Ihren Spezialisten für Dermatologie/Plastische Chirurgie.

 

Quellen:

Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie http://www.dgdc.de/

Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie http://www.dgaepc.de/

Augustin, Matthias; Jung, Ernst G.; Moll, Ingrid (2010): Dermatologie. 104 Tabellen ; [mit Blickdiagnosen und Quizfragen auf CD-ROM]. 7., komplett überarb. und erw. Aufl. Stuttgart: Thieme (Duale Reihe).

Prof. Dr. Peter M. Vogt; Klinik für Plastische Chi Medizinische Hochschule Hannover: Praxis der Plastischen Chirurgie : Plastisch-rekonstruktive Operationen - Plastisch-ästhetische Operationen - Handchirurgie - Verbrennungschirurgie. Berlin, Heidelberg: Springer, 2011.


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