Angina pectoris

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Ärzteliste Angina pectoris


Informationen zum Bereich Angina pectoris

Definition: Was ist eine Angina Pectoris?

Eine Angina Pectoris bedeutet wörtlich „Brustenge“, ein weiterer synonym verwandter Begriff hierfür ist die Stenokardie. Hierbei handelt es sich um einen plötzlich auftretenden Schmerz in der Herzregion, der mit einem Druckgefühl in der Brust einhergeht und sich meist dumpf oder einschnürend äußert.

Angina pectoris Stadien

Zu unterscheiden sind die stabile und die instabile Angina Pectoris sowie die mikrovaskuläre Angina Pectoris.

Um eine stabile Angina Pectoris handelt es sich, wenn die gleichen Schmerzen wiederholt auftreten, jedoch innerhalb von Minuten durch Medikamentengabe oder Ruhe wieder aufhören. Sie wird unterteilt in 5 Stadien von 0 bis 4. Stadium 0 bedeutet „Keine Symptome“, Stadium 4 bedingt „Beschwerden bei geringster körperlicher Belastung“.

Von einer instabilen Angina Pectoris spricht man, wenn die Intensität oder Dauer im Vergleich zu vorangegangen Anfällen zugenommen haben. Auch ein erstmaliger Anfall sowie ein in Ruhe auftretender Anfall zählt zur instabilen Angina Pectoris. Diese geht mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko einher.

Bei einer mikrovaskulären Angina Pectoris handelt es sich um eine lokal beschränkte Durchblutungsstörung mit einer guten Prognose.

Angina Pectoris Ursachen

Ursächlich für einen Angina Pectoris Anfall ist in der Regel eine Unterversorgung des Herzmuskels mit Blut und dementsprechend einem Sauerstoffmangel in der Muskulatur. Grund einer solchen Unterversorgung ist meist eine Erkrankung der koronaren Herzkranzgefäße (KHK) . Bei dieser kommt es zu arteriosklerotischen Ablagerungen, die zu einer Einengung dieser Herzkranzgefäße führt.

U.a. Bluthochdruck , Übergewicht , Bewegungsmangel und Diabetes sind nicht zu vernachlässigende Risikofaktoren für eine Angina Pectoris.

Angina Pectoris Diagnose

Die Diagnose einer Angina Pectoris erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst erhebt der behandelnde Arzt eine Anamnese, bei der er auf Ursachen und Symptome des Anfalls eingeht. Es folgt eine körperliche Untersuchung, bei der neben einer Blutdruckmessung auch das Herz abgehorcht wird.

Um die Funktion und Blutversorgung des Herzmuskels feststellen zu können, helfen verschiedene bildgebende Verfahren. Hierzu zählen bspw.:

  • Echokardiographie
  • Ruhe-, Langzeit und Belastungs-EKG
  • Stress-MRT
  • Herzszintigraphie

Angina Pectoris Therapie

Oberstes Ziel der Therapie ist es, schwere Angina Pectoris Anfälle und einen Herzinfarkt zu verhindern. Eine instabile Angina Pectoris sollte dringendst durch einen herbeigerufenen Notarzt behandelt werden! Akute Anfälle werden üblicherweise mit Nitropräparaten behandelt.

Auch kann ein operativer Eingriff notwendig sein, Beispiele hierfür sind eine Ballondilatation oder eine Bypass-OP . Eine weitere dauerhafte Medikation bspw. mit Blutverdünnern oder Betablockern kann angezeigt sein.

Wichtig bei der Angina Pectoris Therapie ist erst einmal die Verringerung existierender Risikofaktoren. Hierzu zählen eine regelmäßige körperliche Betätigung, eine gesunde Ernährung und etwaige Gewichtsreduktion als auch der Verzicht auf Nikotin . Auch sollte ein evtl. vorliegender Bluthochdruck therapiert werden.

Wie ist die Prognose einer Angina Pectoris?

Je nach Stadium ist der Verlauf dieser Erkrankung zumindest positiv beeinflussbar. So lassen sich durch die o.g. Maßnahmen zumindest die Risiken eines schwereren Verlaufs mindern.

Quellen :

Stierle, U.: Klinikleitfaden Kardiologie. München: Urban & Fischer Verlag/Elsevier Gmbh, 2017

Erdmann, E.: Klinische Kardiologie: Krankheiten des Herzens, des Kreislaufs und der herznahen Gefäße. Heidelberg: Springer, 2008


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