Fersenschmerzen

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Ärzteliste Fersenschmerzen


Informationen zum Bereich Fersenschmerzen

Welche Ursachen haben Fersenschmerzen?

Fersenschmerzen sind in unserer Gesellschaft häufig. Es leiden durchschnittlich ca. 4-7% der allgemeinen Bevölkerung daran, etwa jeder Zehnte entwickelt sie in seinem Leben.

Sie sind meistens auf Überbelastungen im Bereich der Ferse zurückzuführen. Diese Überbelastungen werden durch verschiedenste Risikofaktoren begünstigt und herbeigeführt. Dazu zählen Fußfehlstellungen, ausgeprägte körperliche bzw. sportliche Belastungen, Instabilität von Muskeln, Bändern und Sehnen, flaches und zu hartes Schuhwerk und höheres Alter. Auch Übergewicht gilt heutzutage zunehmend als wichtiger Risikofaktor und Auslöser für Fersenschmerzen, da der Fuß durch das erhöhte Gewicht dauerhaft stark beansprucht wird. Darüber hinaus gibt es noch seltene Ursachen für Fersenschmerzen, wie entzündliche Erkrankungen z.B. Rheumatoide Arthritis , Verletzungen des Knochens der Ferse (Fersenbein) oder das Tarsaltunnelsyndrom , bei dem die Schmerzen durch eine Nervenreizung entstehen.

Was kann man gegen Fersenschmerzen tun?

Treten Fersenschmerzen auf, kann man durch verschiedene Maßnahmen die Schmerzen lindern. Zuallererst sollte der betroffene Fuß geschont und entlastet werden. Außerdem kann den Schmerzen durch Kühlung entgegengewirkt werden. Dabei bietet sich auch eine leichte Massage der Ferse an.

Zur Vorbeugung, aber auch im Akutfall, lohnt es sich auf geeignetes Schuhwerk zu achten oder ggf. individuell angefertigte Schuheinlagen zu tragen. Das Fußbett der Schuhe sollte für den Fuß passend und gleichzeitig dämpfend sein, ein Fersenkeil kann zusätzlich Entlastung bieten.

Des Weiteren können vom Arzt verschriebene schmerz- und entzündungshemmende Mittel eingenommen werden, wie z.B. Ibuprofen.

Im Allgemeinen gilt jedoch, dass sich die Therapie auf die Behandlung der Ursache der Schmerzen ausrichten sollte. Nur so kann ein langfristiger und zufriedenstellender schmerzloser Zustand erreicht werden.

Übungen

Um Fersenschmerzen zu behandeln oder ihnen entgegenzuwirken, gibt es mehrere Dehnübungen die einfach zu Hause ausgeführt werden können. Im Fokus dieser steht die Dehnung der Wadenmuskulatur und des Fußgewölbes. Die Übungen sollten über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden und können mehrmals pro Tag (ca. 3-mal) erledigt werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

1. Übung zur Dehnung der Wadenmuskulatur:

Mit lang ausgestreckten Beinen auf den Boden setzen, ein (Hand-) Tuch um den Fußballen der schmerzenden Seite legen und durch Zug am Tuch den Fuß Richtung Körper ziehen. In dieser Position ca. 15 Sekunden verharren, dann lockern und diese Dehnübung 10-mal wiederholen.

2. Übung zur Dehnung des Fußgewölbes:

Auf einen Stuhl setzen und den schmerzenden Fuß auf dem Knie des anderen Beins ablegen. Die Zehen des betroffenen Fußes mit der Hand der gleichen Seite umfassen und so den Fuß in Richtung der schmerzenden Seite zurückziehen. Dehnung halten für etwa 10 Sekunden, lockern und dieses 10-mal wiederholen.

3. Übung zur Dehnung der Plantarfaszie (=Sehnenplatte der Fußsohle) mithilfe einer Getränkeflasche oder Ähnlichem

Auf einen Stuhl setzen, Flasche vor sich auf den Boden legen und den schmerzenden Fuß über die Flasche rollend nach vorne und hinten bewegen. Dehnung ausführen für ca. 1 Minute.

Wann zum Arzt mit Fersenschmerzen?

Durch die oben genannten Maßnahmen und Übungen bessern sich die Beschwerden bei einem Großteil der Betroffenen im Verlauf auch ohne, dass ein Arzt aufgesucht werden muss. Jedoch sollte man bei einem Arzt vorstellig werden, sobald die Schmerzen in der Ferse gemeinsam mit Fieber auftreten oder sich andere Merkmale zeigen, die auf eine begleitende Entzündung hinweisen. Das sind unter anderem Überwärmung, Schwellung und Rötung. Außerdem ist es sinnvoll die Fersenschmerzen durch einen Arzt abklären zu lassen, wenn diese akut auftreten und besonders stark sind, der Fuß so sehr beeinträchtigt ist, dass nicht mehr aufgetreten werden kann oder sich die Schmerzen dauerhaft über 2 Wochen erstrecken, obwohl Ruhe und Schonung eingehalten wurden.

Welcher Ärzte und Kliniken sind Spezialisten für Fersenschmerzen?

Mit Fersenschmerzen kann man zuerst beim Hausarzt/ Hausärztin vorstellig werden. Diese können dann allgemeine Untersuchungen und Maßnahmen zur Schmerzlinderung durchführen. Bleiben die Schmerzen jedoch bestehen oder sollen sie weiterführend abgeklärt werden, so ist eine Überweisung bzw. Vorstellung bei einem Facharzt/-ärztin für Orthopädie sinnvoll.

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.

Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Fersenschmerzen überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen

  • https://www.der-fuss.de/44-anatomie/1065-fersenschmerz-ursachen-und-therapie
  • https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/koerper/schmerzen/fersenschmerz-uebungen


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