Transarterielle Chemoembolisation: TACE Behandlung und Spezialisten in Deutschland und der Schweiz

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

Informationen zum Bereich Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

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Informationen zum Bereich Transarterielle Chemoembolisation (TACE)

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für eine Transarterielle Chemoembolisation (TACE)? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Was bedeutet Chemoembolisation?

Die Chemoembolisation ist ein minimalinvasives Verfahren um bösartige Tumoren oder Metastasen der Leber oder der Lunge von der Blutzufuhr abzuschneiden und gleichzeitig gezielt ein Chemotherapeutikum anwenden zu können. Das Prinzip besteht darin, mit einem Katheter das Medikament direkt in das Tumorareal zu spritzen und anschließend die den Tumor versorgenden Blutgefäße zu verschließen (embolisieren).

Bei welchen Krebserkrankungen wird die TACE Behandlung eingesetzt?

Die Transarteriellen Chemoembolisation ist eine Therapie zur Behandlung von Leberkrebs, sowie Lebermetastasen anderer Krebserkrankungen. Sie kann auch bei Lungentumoren angewandt werden.

Sie kommt dann zum Einsatz, wenn eine Operation oder eine Chemotherapie nicht möglich sind oder bereits erfolglos durchgeführt wurden. Nicht möglich ist eine Chemoembolisation dagegen, wenn in der gesamten Leber oder außerhalb davon Tumore vorhanden sind. Auch Herz- und Leberinsuffizienz, eine Kontrastmittelallergie und Blutgerinnungsstörungen stellen Ausschlusskriterien für diese Art der Behandlung dar.

Der Vorteil der Chemoembolisation ist, dass sie schonender als konventionelle Therapien ist. Der Eingriff erfordert nur einen winzigen Einschnitt als Zugang zu den Blutgefäßen. Zudem wird nur ein sehr begrenztes Gebiet dem aggressiven Chemotherapeutikum ausgesetzt.

Ablauf der Transarteriellen Chemoembolisation

Hat der behandelnde Onkologe die Indikation für den Eingriff gestellt, wird die Chemoembolisation im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes durchgeführt. Vor dem Eingriff wird der Patient aufgeklärt, eine Anamnese erhoben und die Leberwerte kontrolliert. Anschließend wird eine CT oder MRT des Bauchraumes gemacht, um auszuschließen, dass sich Metastasen oder Tumore außerhalb der Leber gebildet haben.

Für die Chemoembolisation selbst wird eine Leistenarterie unter örtlicher Betäubung punktiert und ein Katheter eingeführt, der das Medikament und das Embolisat enthält. Zudem spritzt der Behandler dem Patienten ein Kontrastmittel, das es ermöglicht, die Blutgefäße darzustellen und so den Katheter unter Sichtkontrolle durch Röntgen an exakt die gewünschte Stelle in der den Tumor versorgenden Arterie zu bringen. Nun werden die im Katheter enthaltenen Stoffe freigesetzt. Das Medikament kann so gezielt in der Tumorregion wirken. Gleichzeitig wird diese durch die Embolisation von der Nähr- und Sauerstoffzufuhr abgeschnitten.

Nach der Behandlung wird ein Druckverband auf die Einstichstelle gelegt und der Patient soll etwa 5 Stunden Bettruhe halten. Um mögliche Nebenwirkungen erkennen und behandeln zu können, ist ein kurzer Klinikaufenthalt von 1 oder 2 Tagen notwendig.

Da eine einmalige Embolisation nicht ausreichend ist, wird der Eingriff vier bis acht mal in einem Abstand von vier bis acht Wochen wiederholt.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Da es sich bei der Chemoembolisation um einen minimalinvasiven Eingriff handelt, sind Nebenwirkungen und Komplikationen selten, können aber dennoch auftreten. Zu erwähnen sind hier Nachblutungen aus der Einstichstelle und das Postembolisationssyndrom mit Schmerzen und Fieber. Zudem kann das Embolisat in andere Blutgefäße als die gewünschten gelangen, was im schlimmsten Fall eine Entzündung der Gallenblase und Magengeschwüre zur Folge haben kann. All diese Komplikationen lassen sich aber gut behandeln.

Welche Chancen bietet die TACE?

Die Chemoembolisation kann den Krebs in der Regel nicht vollständig heilen. Sie dient aber dazu, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Studien zeigen eine deutlich bessere 2-Jahre-Überlebensrate.

Zudem kann diese Form der Behandlung einen Tumor so weit verkleinern, dass eine chirurgische Entfernung ermöglicht wird. Bedeutung hat die Chemoembolisation durch das Verlangsamen der Krankheit zudem für Menschen, die auf eine Lebertransplantation warten.

Quellen:

http://radiologie-uni-frankfurt.de/content/e6796/e13478/e13479/e16445/index_ger.html

https://www.rbk.de/standorte/robert-bosch-krankenhaus/abteilungen/radiologie-und-nuklearmedizin/leistungsspektrum/angiographie-und-intervention/chemoembolisation-von-lebertumoren.html

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Klinische-Radiologie/de/patienteninformationen/intervention/behandlung_von_lebertumoren/tace/index.html

http://www.diak-ka.de/medizin-und-pflege/medizinische-einrichtungen/diagnostische-und-interventionelle-radiologie/interventionelle-radiologie/leber-tumoren-chemoembolisation.html

 

 


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