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Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für den medizinischen Bereich Face-Lift? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Was ist ein Facelifting?

Das Facelifting oder zu deutsch die Gesichtsstraffung (medizinisch auch Rhytidektomie genannt) ist ein operativer Eingriff in der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie am Gesicht des Menschen. Der Eingriff erlaubt es, die Gesichtshaut und das darunterliegende Bindegewebe zu straffen und der Gesichtshaut somit eine höhere Spannung zu geben, die im menschlichen Auge als “glatte Haut” erscheint. Normalerweise führt ein Arzt diese Operation durch, wenn der Patient jünger aussehen möchte. Das Facelifting scheint schon ein uraltes Thema zu sein: bestätigte Dokumente aus dem 20. Jahrhundert berichten schon hierüber und auch Dokumente der alten Ägypter belegen, dass diese sich schon damals mit kosmetischen Chirurgien beschäftigt hatten.

Facelifting-Operationen können MKG-Chirurgen, Dermatologen, HNO-Ärzte und auch Augenärzte durchführen. Da die Durchführung einer solchen Operation keinem Facharzttitel zugeschrieben ist, fehlen deutsche ärztliche Standards. Entsprechend gestaltet sich die Suche nach einem kompetenten, vertrauenswürdigen Chirurgen meist als schwierig.

Wie genau funktioniert das Facelifting?

Für gewöhnlich beschränkt sich der Eingriff eines Faceliftings auf das tiefe Unterhautgewebe. In Ausnahmefällen kann man bei einem Wangenlifting beispielsweise bis zur Knochenhaut unterhalb des Jochbeins vordringen. Im Halsbereich und bei langfristigen Wirkungen bedient man sich auch tieferer Strukturen; z.B. wird bei der Straffung des Halsgewebes das Platysma (ein dünner Muskel am Hals) angezogen.

Um einen bestimmten Bereich zu straffen werden diese Areale mittels Nähten, die sowohl resorbierbar als auch nicht resorbierbar sein können, gestrafft und an feste Strukturen neu verankert, wobei die Straffung von unterschiedlichen Bereichen auch in unterschiedliche Richtungen geschieht. Aus dem Lifting ergibt sich meist ein Hautüberschuss, der entfernt wird, bevor die Haut wieder unauffällig und spannungslos miteinander vernäht wird.

Das Facelifting kann sowohl endoskopisch über eine Kamera als auch über mehrere kleinere Einschnitte erfolgen. Letztere Technik wird meist im Stirnbereich angewandt, weil hier oft kein Hautüberschuss entsteht. Es existieren auch operative Möglichkeiten ohne Schnitte auszukommen. Über das Faden-Lifting mit Gold- oder Kunststofffäden mithilfe eines Widerhakens braucht man zwar keine Schnitte mehr, allerdings kann hier überschüssige Haut nicht entfernt werden, sodass ihre Anwendbarkeit auf junge Patienten beschränkt ist.

Behandlungsoptionen beim Facelifting

SMAS-Lift

Um lange andauernde und effektive Ergebnisse zu erzielen, hat man herausgefunden, dass man eine bestimmte Gewebeschicht straffen muss. Bei dieser Schicht handelt es sich um das Superficial Muscular Aponeurosis System (SMAS). Es existieren derzeit viele Methoden und Techniken, wie man diese Gewebeschicht präpariert, reduziert, repositioniert, verdoppelt und letztlich mit Nähten wieder strafft. Die operative Präparation und Neubefestigung erfährt dabei je nach dem gewünschten Effekt eine individuelle Anpassung, vor allem auch eine individuelle Anpassung der Geweberichtung, in der die Schicht befestigt wird.

Zum ersten Mal 1917 von Passot beschrieben wird eine dem SMAS-Lift angelehnte Methode, die S-Lift genannt wird, folgendermaßen durchgeführt: Der Chirurg verschafft sich den Zugang über einen s-förmigen oberen Bogen im Haaransatz vor dem Ohr, verläuft dann teilweise in einer geraden Linie vor dem Ohr, um dann letztendlich in einem unteren Bogen hinter dem Ohr wieder zu verschwinden. Der S-Lift kann dabei durch eine unterschiedliche Modifizierung der Haltenähte und Zugangsschnitte über den Fogli-Lift, Soft-Lift oder MACS-Lift (Minimal Access Cranial Suspension Lift) weiter verändert sein.

Bei einem Mini-Lift wird in einem kleinen chirurgischen Eingriff nur die Haut gestrafft. Die Operation ist zwar recht simpel und einfach gehalten, dafür sind die Ergebnisse der Straffung aber auch nicht sehr lange haltbar.

Liquid-Lifting

Das Liquid-Lifting bezeichnet ein Verfahren, bei dem flüssige Unterspritzungsmaterialien zum Einsatz kommen. Sie fungieren dabei als Platzhalter und füllen das verlorengegangene Volumen wieder auf, um so die optischen Falten der großen statischen Gesichtsfalten (Marionettenfalte, Nasolabialfalte et cetera) zu minimieren. Die Biokompatibilität dieser Füllstoffe ist bisher allerdings noch nicht weitreichend geklärt. Das Unterfüllungsmaterial hat ein Eigenvolumen, das in der Lage ist, Wasser zu speichern, um dadurch das Volumen noch einmal zu steigern.

Die meisten verwendeten Lösungen, die zum Spritzen verwendet werden, sind Kollagene, Hyaluronsäure, Eigenfette und Calciumhydroxylapatit. Obwohl diese Stoffe alle mehr oder minder resorbierbar sind und nach einiger Zeit vom Körper wieder abgebaut werden, hat man in histologischen Studien herausgefunden, dass das behandelte Gewebe sich doch deutlich vom unbehandelten Gewebe unterscheidet. Die Liquid-Lift Technik ist nicht von so langer Dauer verglichen mit operativen Lifting Methoden, weil das Gewebe nur aufgefüllt und nicht chirurgisch gestrafft wird. Andererseits lassen sich durch diese Technik Bereiche straffen, die durch operative Verfahren nicht gestrafft werden können wie beispielsweise die Perioral-Zone oder der Schläfenbereich.

Auch oft Verwendung findet das Botulinum Toxin A, das auch unter seinem Handelsnamen BoTox bekannt ist. Das Toxin wird dabei in das Gewebe der mimischen Muskulatur gespritzt, um es zu lähmen und so die Faltenbildung zu reduzieren. BoTox wird für gewöhnlich nach etwa sechs Monaten vom Körper abgebaut, sodass der Effekt ebenfalls nicht von sehr langer Dauer ist.

Weiterhin kann man das Gesicht auch mit der Hilfe von silikonartigen Implantaten “remodellieren”. Anwendung findet diese Technik beispielsweise bei fehlender Projektion im Wangenknochen, des Unterkieferwinkels oder bei einem fliehenden Kinn.

Faden-Lifting

In Korea entwickelt wird diese Technik, die ursprünglich aus der Akupunktur kommt, mit Hilfe von Polydioxanon-Fäden (PDO-Fäden) dazu benutzt, diese Fäden unter der Haut zu platzieren, um Falten und Absenkungen der Haut zu minimieren. Der Eingriff findet ohne Einschnitt statt und die Fäden werden durch kleine Micro-Needles (Mikronadeln) in Position gebracht. Das Besondere an den PDO-Fäden ist, dass sie sich mit der Zeit im Körper auflösen und schon seit längerem als Nahtmaterial Verwendung finden. Sie sollen den Körper zusätzlich dazu anregen, die Kollagenproduktion und Zellregeneration zu fördern. Das Faden-Lifting hat eine Wirkungsdauer von bis zu einem Jahr und drei Monaten, danach bedarf es eventuell einer erneuten Behandlung.

In sehr vielen Fällen wird im Rahmen eines Faceliftings auch das Ober- und Unterlid gestrafft, um den Alterungsprozess noch weiter zu reduzieren. Dazu tragen auch in Kombination mit Faceliftings Fettabsaugung im Halsbereich bei um den verjüngernden Effekt zu intensivieren. Oft werden nach Faceliftings zusätzlich kosmetische Behandlungen wie Dermabrasionen, Peelings und Laserbehandlungen durchgeführt, um das Ergebnis so optimal wie möglich zu halten.

In der Regel werden Faceliftings unter Lokalanästhesie in Kombination mit oder ohne einer Totalanästhesie durchgeführt. Die Lokalanästhesie dient dabei in Kombination der Vollnarkose zum sicheren und einfachen Umgang der Gewebeschichten während der Operation und zum Vermeiden von perioperativen Schmerzen. Dabei wird die Anästhesie, die zwischen 15 ml und 50 ml liegt, schon während und direkt nach der OP vom Körper resorbiert und abgebaut, sodass die Muskulatur wieder zügig nach der Behandlung benutzt werden kann.

Wie lange sind die Abheilzeiten eines Faceliftings?

Die Abheilzeit von Faceliftings ist so individuell wie die verschiedenen Lifting-Methoden selbst. Je nachdem, welche Methode angewandt wurde, wie groß und kompliziert das Operationsgebiet war, reicht die postoperative Heilungsphase von einer Woche bis hin zu acht Wochen. Dabei liegen die meisten Einschränkungen in postoperativen Schwellungen und Rötungen, die ausgelöst werden durch die Traumatisierung der Gewebe während der Operation.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es?

Wie bei jeder anderen Operation auch können auch beim Facelifting Komplikationen auftreten. Generelle Risiken können dabei Schwellungen, Rötungen, Nachblutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen mit verlängerter Abheilungsphase sein. Auch Narben können sich bilden. Bei Menschen, die zur hypertrophen Narbenbildung neigen, kann eine postoperative Nachbehandlung mit Narbensalbe helfen.

Spezielle Risiken beim Facelifting ist die Aufhebung beziehungsweise Intensivierung der Asymmetrien im Gesicht. Jedes Gesicht besitzt teilweise Asymmetrien, die nach einem Facelifting betont oder reduziert werden können, was den natürlichen Gesichtsausdruck insgesamt negativ beeinflussen kann. Es liegt in der Hand und Erfahrung des Operateurs sowie seines sorgfältigen Vorgehens, inwieweit er dieses Risiko minimieren oder gar umgehen kann.

Weiterhin können während der Operation die Nervenäste des Nervus facialis geschädigt werden. Die Äste des Nervus facialis sind normalerweise für die Motorik und Mimikbildung der mimischen Gesichtsmuskulatur zuständig, sie zweigen sich im Gesicht zahlreich auf und können in ihren Endästen verletzt werden. Im Regelfall kommt es bei einer kleinen Irritation oder Verletzung der kleinen Äste nach einer sechsmonatigen Bewegungseinschränkung der betroffenen Gesichtsareale zu einer Neubildung der Nervenäste, in einigen Fällen können die Nerven jedoch so stark geschädigt worden sein, dass sie ihre ursprüngliche Funktion gar nicht mehr wieder aufnehmen. Speziell beim Lächeln verzieht sich das Gesicht aufgrund fehlender motorischer Aktivität. Um dieser Komplikation möglichst aus dem Weg zu gehen, werden die Operateure normalerweise entsprechend anatomisch bewandert sein durch viele Studien, um ihnen das Wissen dieser Strukturen näher zu bringen.

Abgesehen von den motorischen Nervenästen können auch die sensiblen Äste des Nervus trigeminus, der maßgeblich für die Gefühlswiedergabe des Gesichts zuständig ist, durchtrennt oder durch Hämatome, Schwellungen und Zugspannungen aufgrund der Nähte derart traumatisiert werden, dass sie in ihrer Funktion eingeschränkt sind. Typischerweise kommt es dann zu Taubheitsgefühlen in dem betroffenen Areal, diese können je nach Ausmaß und Lokalisation der Schädigung temporär oder permanent sein.

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.
Wir helfen Ihnen einen Spezialisten für Ihren Behandlungswunsch zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Face-Lift überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage.

 

Quellen:

http://www.musenhof-kliniken.de/magazin/artikel/title/facelift-alle-fakten-zu-einem-facelifting/

https://www.drhuemer.com/fadenlifting-gesichtsstraffung-ohne-op/


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