Sie suchen ausgezeichnete Ärzte und Kliniken im Bereich Depression Behandlung

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Depression Behandlung

Informationen zum Bereich Depression Behandlung

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist eine psychische Störung und gehört zu den psychosomatischen Erkrankungen. Ihr Leitsymptom ist eine langanhaltende Niedergeschlagenheit.

...

Zum kompletten Text

AUSGEWÄHLTE SPEZIALISTEN


Informationen zum Bereich Depression Behandlung

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist eine psychische Störung und gehört zu den psychosomatischen Erkrankungen. Ihr Leitsymptom ist eine langanhaltende Niedergeschlagenheit.

Eine Depression kann in Phasen oder chronisch verlaufen. Menschen, die einmal eine depressive Episode durchlebt haben, haben ein hohes Risiko, erneut zu erkranken. Häufig treten weitere psychische Störungen als Begleiterkrankung auf, wie Angst- oder Essstörungen, Suchterkrankungen oder Demenz.

Welche Symptome gibt es?

Zunächst ist zu sagen, dass sich eine Depression bei jedem Menschen anders äußert. Art und Schwere der Symptome können völlig unterschiedlich sein. Manchmal stehen auch körperliche Beschwerden so stark im Vordergrund, dass eine psychische Erkrankung nicht einmal in Betracht gezogen wird.

Einer depressiven Erkrankungen kann eine Reihe von unspezifischen Frühsymptomen vorausgehen. Dazu gehören chronische Müdigkeit, Energie- und Appetitmangel und Reizbarkeit. Mit Fortschreiten der Krankheit kommen folgende Hauptsymptome hinzu:

  • Niedergeschlagene Grundstimmung
  • Generelles Desinteresse
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrations- und Schlafstörungen
  • Zukunftsangst
  • Gefühl der Wertlosigkeit
  • U. U. Suizidgedanken

Neben diesen psychischen Anzeichen können auch körperliche Beeinträchtigungen auf eine Depression hinweisen. Häufig beobachtet man bei Betroffenen vermindertes sexuelles Interesse, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Schmerzen.

Natürlich können diese Symptome auch als Reaktion auf vermehrten Stress oder eine schwierige Lebensphase auftreten und müssen nicht zwingend in eine Depression führen. Jeder Mensch durchlebt schließlich auch schwierige Phasen. Sollten sich die Beschwerden aber durch keine Ablenkung und positiven Erlebnisse bessern, sowie über einen langen Zeitraum bestehen, ist ein Beratungsgespräch bei einem Psychologen sicher die richtige Entscheidung.

Was sind Ursachen und Risikofaktoren?

Generell kann jeder Mensch an einer Depression erkranken, unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Status. Es gibt jedoch eine Reihe von Risikofaktoren bei der Entstehung dieser Krankheit.

Man geht heute davon aus, dass bei der Entstehung einer Depression mehrere Faktoren zusammenwirken. Wie groß die Rolle jedes einzelnen ist, ist dabei von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei diesen Faktoren handelt es sich um genetische, biologische und psychosoziale Einflüsse. Frauen sind übrigens doppelt so häufig betroffen wie Männer.

a) genetische Einflüsse: Studien haben gezeigt, dass die Möglichkeit, an einer Depression zu erkranken, tatsächlich auch genetisch bedingt ist. Gab es bereits Fälle von Depression im engsten Familienkreis, steigt das eigene Risiko auf ca. 15 %.

b) biologische Einflüsse: bei der Verarbeitung von Sinneseindrücken spielen so genannte Neurotransmitter im Gehirn eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um chemische Botenstoffe. Man geht davon aus, dass eine Depression das Gleichgewicht dieser Transmitter verändert. Beispielsweise ist bei Betroffenen oft eine verminderte Konzentration des als „Glückshormon“ bekannten Serotonin messbar. Hier setzt die medikamentöse Therapie an, die hilft, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

c) psychosoziale Einflüsse: Diese sind schwer zu definieren und zu erkennen. Bereits in der frühen Kindesentwicklung kann der Grundstein für eine psychische Anfälligkeit gelegt werden. Dies kann geschehen durch die Erziehung, durch Traumata oder eine gestörte Eltern-Kind-Beziehung. Häufig haben die Betroffenen ein geringes Selbstwertgefühl und Probleme, Stress- und Krisensituationen zu meistern.

Wie behandelt man eine Depression?

Zunächst muss eine Depression diagnostiziert werden. Erschwert wird dies dadurch, dass Betroffene oft selbst nicht erkennen oder wahrhaben wollen, dass sie ein psychisches Leiden haben. Diese sind in der Öffentlichkeit leider noch oft ein Tabuthema. Erkrankte sehen sie als ein Zeichen für Schwäche und schämen sich, obwohl es sich um eine Krankheit wie jede andere handelt.

Daher sind auch Verwandte und Freunde gefragt, auf Anzeichen einer Depression zu achten. Treten diese auf und bleiben für länger als zwei Wochen bestehen, sollte eine Untersuchung durchgeführt werden. Zunächst muss eine rein körperliche Ursache durch den Hausarzt ausgeschlossen werden. Dann folgt ein psychologisches Gespräch. Dabei kann durch ein internationales Klassifikationssystem für Krankheitsanzeichen das Vorliegen einer Depression sehr genau begründet werden.

Die Behandlung stützt sich in der Regel sowohl auf eine psychotherapeutische Betreuung, als auch auf die Gabe von Antidepressiva. Die Psychotherapie gliedert sich in drei Phasen: Die Akute Phase der Behandlung wird beim Ausbruch bzw. der Diagnose der Krankheit eingeleitet und kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Sie besteht darin, den Patienten über die Depression aufzuklären und gemeinsam mit ihm einen Therapieplan zu erarbeiten. Zudem gibt der Behandler dem Betroffenen Lösungsstrategien an die Hand, um mit der Depression umzugehen. Die stärksten Symptome der Erkrankung sollen abgemildert werden. Bei der Erhaltungstherapie soll der Zustand des Patienten stabilisiert und ein Rückfall in alte Denkmuster verhindert werden. Dazu dient auch die dritte Phase der Therapie, die Rückfallprophylaxe. Sie kann mehrere Jahre, oder, abhängig von der Schwere der Krankheit, auch lebenslänglich durchgeführt werden. 

Ist eine Depression heilbar?

Grundsätzlich ist eine Depression heilbar. Durch regelmäßige Therapien kann in den meisten Fällen erreicht werden, dass die Symptome schwächer werden oder ganz verschwinden. Wichtig ist dabei auch, einem erneuten Rückfall vorzubeugen. Es gibt auch – seltene – Fälle, in denen sie spontan und ohne Behandlung abklingt. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen, da ohne Therapie ein Rückfall sehr wahrscheinlich ist.  

Quellen:

http://www.navigator-medizin.de/depression/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zu-depression/verlauf-a-prognose/479-sind-depressionen-heilbar.html

http://www.netdoktor.de/krankheiten/depression/#TOC4

http://www.apotheken-umschau.de/Depression/Depressionen-Diagnose-32754_5.html

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/depressionen/therapiekonzept-behandlungsphasen/

 


Arztsuche nach Fachbereich

MEDIZINISCHE SPEZIALISTEN garantiert

Unsere Richtlinien

Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich renommierte medizinische Kapazitäten, die nach strengen Richtlinien ausgewählt wurden. Erfahrung, innovative Behandlungstechniken oder die Reputation in Wissenschaft und Forschung spielen dabei eine wichtige Rolle.

MEHR


HILFE BEI IHRER SUCHE

Hilfe bei Ihrer Suche

Wir leiten Ihre Anfrage an die passenden Spezialisten weiter

Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl eines Spezialisten für Ihre Bedürfnisse. Der Service von PRIMO MEDICO ist für Patienten immer kostenlos, vertraulich und diskret.

MEHR


UNSERE PARTNER

Alle Partner anzeigen
Nach oben