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Was ist das Burnout – Syndrom?

Das Syndrom gehört zu den psychosomatischen Erkrankungen, bei denen sich psychische Probleme sehr stark auf das ...

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Was ist das Burnout – Syndrom?

Das Syndrom gehört zu den psychosomatischen Erkrankungen, bei denen sich psychische Probleme sehr stark auf das körperliche Wohlbefinden auswirken. Es ist somit eng verwandt mit der Depression und klinisch oft nicht klar davon abzugrenzen.

Burnout kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „ausgebrannt“. Gemeint ist damit, dass Betroffene sich körperlich und geistig vollkommen erschöpft, freud- und lustlos fühlen. Die amerikanische Psychologin Christina Maslach definierte bereits 1981 die drei wichtigsten Symptome eines Burnouts:

  • Der Betroffene ist emotional erschöpft.
  • Der Betroffene verhält sich im Umgang mit Freunden und Kollegen unpersönlich, distanziert und teilweise zynisch (Depersonalisierung).
  • Der Betroffene hat keinerlei Erfolgserlebnisse und er empfindet seine Tätigkeit trotz aller Bemühungen als ineffektiv.

Welche weiteren Symptome gibt es?

Weitere Symptome eines Burnouts ähneln denen einer Depression und können sehr vielfältig und unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Zu den psychischen Leiden wie Stimmungsschwankungen, Versagensangst und Lustlosigkeit kommen körperliche Beschwerden. Dies sind beispielsweise Schlafstörungen, Appetitmangel, permanente Erschöpfung, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Hörstörungen, Schwindel und häufige Infekte. Als Folge zieht sich der Erkrankte mehr und mehr aus seinem Umfeld zurück.

Zum Verlauf der Krankheit gibt es verschiedene Theorien, nach denen die Krankheit phasenweise voranschreitet und die psychischen und körperlichen Beschwerden mehr und mehr zunehmen und dem Betroffenen die Lebensqualität rauben.

Welches sind die Ursachen? Wer ist gefährdet?

Das Burnout-Syndrom galt bis vor kurzem als „Managerkrankheit“. Großer Stress im Beruf und mangelnder persönlicher Ausgleich durch Familie und Hobbys sind durchaus Risikofaktoren für diese Krankheit. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Menschen aller Alters- und Berufsgruppen an einem Burnout-Syndrom erkranken können.

Als Auslöser gehen innere und äußere Faktoren immer Hand in Hand. Häufig tritt ein Burnout auf, wenn sich die Lebenssituation des Betroffenen grundsätzlich ändert, wie zum Beispiel beim Umzug in eine fremde Stadt oder ein neuer Job. Eine hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Anerkennung der Leistung oder Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten begünstigen den Krankheitsverlauf.

Innere Faktoren sind abhängig von Charakter und Eigenschaften des Erkrankten sowie von dessen Fähigkeit, mit Druck und Konflikten umzugehen. Menschen, die über ein schwach ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen und das eigene Selbstwertgefühl stark vom Urteil und der (vermeintlichen) Wertschätzung anderer festmachen, gelten ebenso als besonders gefährdet wie ehrgeizige Workaholics. Aber auch hier gilt: Auch Menschen, die sich nicht als eine dieser beiden Charaktere definieren, können durchaus erkranken.

Wie läuft die Burnout-Therapie ab?

Obwohl noch keine offizielle Definition für dieses Krankheitsbild existiert, ist es zunächst wichtig, ein Burnout-Syndrom zu diagnostizieren und von anderen psychischen Erkrankungen abzugrenzen. Dies leistet sowohl ein Psychologe im Gespräch, als auch ein Hausarzt, der durch ausführliche Untersuchungen eine rein körperliche Ursache für die Beschwerden ausschließt. Im psychologischen Gespräch bedient sich der Behandler verschiedener Fragebögen, die eine Diagnose stützen.

Die weitere Therapie hängt von der Schwere und des Stadiums der Erkrankung ab. Patienten in einem frühen Stadium ist oft schon mit wenigen psychologischen Gesprächen geholfen. Reicht dies nicht aus, können ambulante oder stationäre Behandlungen, Verhaltenstherapien, psychoanalytische Verfahren, oder auch Medikamente helfen. Mittlerweile gibt es in Deutschland einige Kliniken, die auf die Behandlung des Burnout spezialisiert sind.

Wie ist die Prognose?

Darüber lässt sich in den allerwenigsten Fällen eine klare Aussage treffen. Sicher ist jedoch, dass eine frühzeitige Diagnose und die Einsicht des Patienten, tatsächlich erkrankt zu sein, die Heilungschancen verbessert.

Quellen:

http://www.netdoktor.de/krankheiten/burnout/#TOC4

http://www.netdoktor.de/krankheiten/burnout/therapie/

https://www.palverlag.de/Burnout.html

https://www.hilfe-bei-burnout.de/burnout-phasen/

http://www.burnout-syndrom-symptome.de/


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