Beidseitiges Prothesen-Implantat in einer OP: Dr. Röhl illustriert Benefits
Viele Menschen in Deutschland leiden unter fortschreitendem Gelenkverschleiß – insbesondere an Hüftarthrose oder Kniearthrose. Häufig sind dabei nicht nur ein, sondern gleich beide Gelenke betroffen, was den Alltag erheblich einschränkt und die Lebensqualität deutlich mindert. Traditionell werden solche Fälle oft in zwei getrennten Operationen behandelt. Doch es gibt eine Alternative, die für ausgewählte Patientinnen und Patienten eine große Erleichterung bedeuten kann: die beidseitige, simultane Prothesenimplantation.
In dieser Folge des PRIMO MEDICO Fachärzte-Talks spricht Dr. med. Henning Röhl, Chefarzt und Spezialist für Endoprothetik am Brüderklinikum Julia Lanz – Theresienkrankenhaus – Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Standort Diako, über das Verfahren der simultanen Prothesenimplantation. Es geht um die Frage, wie Arthrose entsteht und warum häufig beide Gelenkseiten zur gleichen Zeit betroffen sind. Im Mittelpunkt steht die simultane Versorgung, also der Ersatz beider Hüft- oder Kniegelenke in nur einer Operation sowie deren Vorteile gegenüber zwei zeitlich versetzten Eingriffen.
Dr. Röhl erläutert, für welche Patientinnen und Patienten dieses Vorgehen geeignet ist, welche medizinischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie die Vorbereitung sowie der Ablauf der Operation aussehen. Auch mögliche Risiken, Komplikationen und klare Ausschlusskriterien werden thematisiert. Darüber hinaus gibt er Einblicke in die Nachbehandlung und Rehabilitation sowie in die langfristigen Erfolgsaussichten hinsichtlich Mobilität, Schmerzfreiheit und Lebensqualität.









