Gesichtsschmerz oder Muskelzucken? Neurochirurg Prof. Nils Ole Schmidt im Dialog
Trigeminusneuralgie und Hemispasmus facialis sind zwei neurologische Erkrankungen, die durch eine Reizung von Hirnnerven im Gesichtsbereich entstehen und für Betroffene mit erheblichen Schmerzen beziehungsweise unwillkürlichen Muskelzuckungen verbunden sein können.
In dieser Folge vom PRIMO MEDICO Fachärzte-Talk spricht Univ.-Prof. Dr. med. Nils Ole Schmidt, Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Regensburg, über Ursachen, Symptome und moderne Behandlungsmöglichkeiten dieser Krankheitsbilder. Häufig liegt beiden Erkrankungen ein Gefäß-Nerv-Kontakt zugrunde, bei dem ein Blutgefäß auf den jeweiligen Nerv drückt und ihn reizt. Neben der medikamentösen Therapie, die insbesondere bei der Trigeminusneuralgie zunächst im Vordergrund steht, spielen mikrochirurgische Verfahren wie die mikrovaskuläre Dekompression eine zentrale Rolle, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen. Prof. Dr. Nils-Ole Schmidt erläutert zudem die diagnostischen Schritte, Erfolgsaussichten und möglichen Risiken der Behandlung und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der spezialisierten Neurochirurgie.














