Spezialist für Brustkrebs in Zürich (Schweiz): PD Dr. med. Konstantin Dedes
Behandlungsfokus
- Chirurgische Therapie von Brustkrebs (Brusterhaltende Operation, Brustentfernung)
- Plastisch-rekonstruktive Brustchirurgie (angleichende Operationen, Formkorrekturen, Brustrekonstruktion)
- Medikamentöse Tumortherapie (Chemotherapie, Antihormontherapie, Antikörpertherapie)
- Radioonkologische Therapie (Strahlentherapie)
Weitere Informationen
Profil
PD Dr. med. Konstantin Dedes ist Facharzt für Operative Gynäkologie mit der Spezialisierung Gynäkologische Senologie und Klinischer Direktor des Brustzentrums Zürichsee der Hirslanden Klinik Im Park in Zürich.
Das interdisziplinäre Expertenteam um PD Dr. Dedes entwickelt für jede Patientin bzw. jeden Patienten eine idividuell passende Behandlung und bietet eine umfassende und persönliche Versorgung rund um die Brustgesundheit. Dies beinhaltet die Brustkrebsfrüherkennung und Vorsorge, die umfassende Abklärung von Brusterkrankungen, die individuelle Therapie sowie die Nachsorge und Begleitung während des gesamten Behandlungsverlaufes. Zudem ist das Brustzentrum nach den Qualitätsstandards der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie zertifiziert.
Brustkrebs operieren mit Fokus auf den Brusterhalt
Bei der operativen Behandlung von Brustkrebs steht die vollständige Entfernung des Tumors im Mittelpunkt. Das Brustzentrum Zürichsee beschreibt die brusterhaltende Operation als wichtige Möglichkeit, bei der der Tumor mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt wird. In vielen Fällen kann dadurch die Brust erhalten werden. Ob dieses Vorgehen infrage kommt, hängt unter anderem von Größe, Lage und Ausdehnung des Tumors, dem Verhältnis von Tumor- zu Brustgröße sowie vom individuellen Krankheitsbild ab. PD Dr. med. Konstantin Dedes berücksichtigt diese Faktoren bei der Planung des operativen Vorgehens und stimmt die Behandlung auf die jeweilige Tumorsituation ab.
Im Rahmen einer brusterhaltenden Operation kann außerdem eine Untersuchung der Lymphknoten erforderlich sein. Das Brustzentrum setzt hierfür unter anderem die Sentinel-Node-Technik, auch Wächterlymphknotenbiopsie genannt, ein. Dabei werden die ersten Lymphknoten im Lymphabflussgebiet der Brust identifiziert, entfernt und auf Tumorzellen untersucht. Das Ergebnis liefert wichtige Informationen über einen möglichen Befall der regionalen Lymphknoten und beeinflusst die weitere Therapieplanung. Zusätzlich stehen präoperative Markierungen mithilfe von Mammographie, MRT (MRI) oder Ultraschall, intraoperativer Ultraschall sowie in geeigneten Fällen eine Schnellschnittuntersuchung zur Verfügung. Diese Verfahren unterstützen eine präzise Planung und Durchführung des Eingriffs.
Ein weiterer Aspekt ist die Berücksichtigung des ästhetischen Ergebnisses. Bei kleineren Defekten kann das verbliebene Brustgewebe bereits während des Eingriffs neu geformt werden. Bei größeren Defekten können onkoplastische und rekonstruktive Verfahren in Zusammenarbeit mit den plastischen Chirurginnen und Chirurgen des Zentrums zum Einsatz kommen. So lässt sich die notwendige onkologische Sicherheit mit dem Ziel eines möglichst harmonischen Ergebnisses verbinden.
Langjährige Expertise bei Brustkrebsoperationen mit Brustentfernung
Nicht bei jeder Patientin ist eine brusterhaltende Operation möglich oder medizinisch sinnvoll. Ist die Entfernung des gesamten Brustdrüsengewebes erforderlich, kann eine Mastektomie durchgeführt werden. Dieser Eingriff kann beispielsweise notwendig sein, wenn ein sehr großer oder ausgedehnter Tumor eine brusterhaltende Behandlung nicht zulässt. Auch persönliche Wünsche der Patientin können bei der Wahl des operativen Vorgehens berücksichtigt werden.
Bei der Brustentfernung kommen heute differenzierte Operationstechniken zum Einsatz. Das Brustzentrum nennt unter anderem hautschonende Verfahren, bei denen ein möglichst großer Teil des Hautmantels erhalten bleibt. Unter geeigneten Voraussetzungen kann auch eine brustwarzen- und hautsparende Mastektomie infrage kommen. Die Wahl der Operationstechnik richtet sich nach der Tumorsituation, den anatomischen Gegebenheiten und der geplanten Rekonstruktion.
Vor der Operation bewertet PD Dr. med. Konstantin Dedes die vorhandenen Befunde umfassend. Dazu zählen Größe und Lage des Tumors, seine Art, das Stadium der Erkrankung sowie die biologischen Eigenschaften des Tumorgewebes. Im interdisziplinären Tumorboard Brust werden diese Informationen gemeinsam von den beteiligten Fachrichtungen beurteilt und zu einer auf die Patientin abgestimmten Behandlungsstrategie zusammengeführt.
Plastische Brustchirurgie und Brustrekonstruktion nach Brustkrebs
Eine Brustentfernung kann für betroffene Patientinnen auch emotional belastend sein. Deshalb bietet das Brustzentrum Zürichsee verschiedene Möglichkeiten der Brustrekonstruktion an. Der Wiederaufbau kann unmittelbar im Rahmen der Tumoroperation oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Für die Rekonstruktion stehen unterschiedliche operative Verfahren zur Verfügung. Dazu gehören der Brustaufbau mit Eigengewebe, implantatbasierte Verfahren sowie der Eigenfetttransfer, auch Lipofilling genannt. Bei einer brusterhaltenden Operation kann zudem das verbliebene Brustgewebe mit onkoplastischen Techniken neu geformt werden, um eine möglichst natürliche Brustform zu erzielen. Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem von der vorausgegangenen oder geplanten Krebsbehandlung, den anatomischen Voraussetzungen und den persönlichen Vorstellungen der Patientin ab. Die Möglichkeiten einer sofortigen oder späteren Rekonstruktion werden daher ausführlich besprochen und auf die jeweilige Situation abgestimmt.
Auch nach einer bereits abgeschlossenen Brustkrebsbehandlung können Formkorrekturen oder Operationen zur Angleichung der Brustseiten sinnvoll sein. Das Brustzentrum begleitet Patientinnen deshalb auch langfristig und bietet bei Bedarf sekundäre rekonstruktive Eingriffe an. Ziel ist ein stimmiges Ergebnis, das sowohl die medizinischen Voraussetzungen als auch die persönlichen Wünsche berücksichtigt.
Medikamentöse Behandlung von Brustkrebs in Zürich
Die Behandlung von Brustkrebs basiert häufig auf der Kombination mehrerer Therapieformen. Welche medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von den biologischen Eigenschaften des Tumors, dem Erkrankungsstadium, dem Rückfallrisiko und möglichen Begleiterkrankungen ab. Im Brustzentrum werden diese Faktoren im interdisziplinären Tumorboard berücksichtigt und anschließend mit der Patientin besprochen.
Zum Behandlungsspektrum gehören verschiedene systemische Therapien. Eine Chemotherapie kann beispielsweise bereits vor einer Operation eingesetzt werden. Diese sogenannte neoadjuvante Chemotherapie kann den Tumor verkleinern und dadurch in geeigneten Fällen die Voraussetzungen für eine brusterhaltende Operation verbessern. Ebenso ist eine Behandlung nach der Operation möglich. Diese adjuvante Chemotherapie soll möglicherweise im Körper verbliebene, nicht sichtbare Krebszellen bekämpfen und das Risiko eines Rückfalls reduzieren.
Bei hormonrezeptorpositiven Brusttumoren kann eine antihormonelle beziehungsweise endokrine Therapie eingesetzt werden. Sie hemmt die Wirkung oder Bildung von Hormonen, die das Wachstum hormonempfindlicher Tumorzellen fördern können. Die Auswahl der Behandlung richtet sich unter anderem nach dem Hormonrezeptorstatus, dem individuellen Rückfallrisiko und weiteren Faktoren wie dem Menopausenstatus. Bei HER2-positivem Brustkrebs stehen außerdem zielgerichtete Therapien zur Verfügung. Diese richten sich gegen den HER2-Rezeptor auf den Tumorzellen. Abhängig von Erkrankungsstadium und Therapiesituation kommen dazu unterschiedliche Substanzen zum Einsatz.
Die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte medikamentöse Therapie erfolgt auf Grundlage der jeweiligen Befunde. Dabei werden neben den Tumormerkmalen auch Vorerkrankungen, bisherige Therapien, persönliche Umstände und weitere relevante Faktoren berücksichtigt. Die systemische Behandlung wird interdisziplinär und in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Onkologie geplant. PD Dr. med. Konstantin Dedes ist als Spezialist für gynäkologische Senologie in die Gesamtplanung der Brustkrebsbehandlung eingebunden.
Strahlentherapie bei Brustkrebs – moderne radioonkologische Behandlung
Auch die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Brustkrebsbehandlung. Insbesondere nach einer brusterhaltenden Operation wird in der Regel eine Nachbestrahlung empfohlen, um das Risiko eines lokalen Wiederauftretens der Erkrankung zu reduzieren. In ausgewählten Situationen kann davon abgewichen werden. Nach einer vollständigen Brustentfernung kann eine Strahlentherapie bei bestimmten Risikofaktoren ebenfalls angezeigt sein.
Die radioonkologische Behandlung wird sorgfältig geplant, da sich wichtige Organe wie Herz und Lunge unmittelbar in der Nähe der Brust befinden. Das Brustzentrum beschreibt hierfür eine individuelle Bestrahlungsplanung auf Grundlage von Planungs-CT-Aufnahmen. Moderne Bestrahlungstechniken ermöglichen eine möglichst gezielte Behandlung des vorgesehenen Bestrahlungsgebietes und tragen dazu bei, umliegendes gesundes Gewebe bestmöglich zu schonen.
Ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzepts ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Neben Gynäkologie und Brustchirurgie sind im Brustzentrum unter anderem Medizinische Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pathologie, Psychoonkologie, Physiotherapie und Breast Care Nurses eingebunden. Wöchentlich finden Tumorboards statt, in denen die Therapie gemeinsam abgestimmt wird.
Damit steht Patientinnen mit einer Brustkrebserkrankung ein umfassendes Netzwerk zur Verfügung, das von der Diagnostik und Therapieplanung über die operative und medikamentöse Behandlung bis hin zu Strahlentherapie, Brustrekonstruktion und Nachsorge reicht. PD Dr. med. Konstantin Dedes ist als Klinischer Direktor und Spezialist für Gynäkologische Senologie Teil dieses interdisziplinären Behandlungskonzepts am Brustzentrum Zürichsee.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Brustzentrums Zürichsee.
Lebenslauf
| 2024 - heute | Klinischer Direktor Brustzentrum Zürichsee |
| 2022 - heute | Partnerarzt Hirslanden Klinik Im Park, Zürich |
| 2022 | Schwerpunkt für gynäkologische Senologie |
| 2019 - 2022 | Leitender Arzt Klinik für Gynäkologie, Universitätsspital Zürich Leiter Brusttumorzentrum, Comprehensive Cancer Center Zürich |
| 2019 | Senologie Diplom SGGG |
| 2018 | Venia legendi im Fach Gynäkologie und Geburtshilfe, Universität Zürich |
| 2017 | Senior Breast Surgeon, Deutsche Krebsgesellschaft |
| 2013 - 2019 | Oberarzt Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Universitätsspital Zürich Koordinator Brusttumorzentrum |
| 2012 | FMH operative Gynäkologie und Geburtshilfe |
| 2011 - 2012 | Oberarzt Frauenklinik Kantonsspital Zug |
| 2010 - 2011 | Clinical Fellow, Royal Marsden NHS Foundation Trust, London |
| 2009 - 2011 | Research Fellow, Institute of Cancer Research, London |
| 2005 - 2009 | Assistenzarzt, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Universitätsspital Zürich |
| 2003 - 2005 | Assistenzarzt Klinik für Viszeralchirurgie, Universitätsspital Zürich |
| 2003 | Staatsexamen und Promotion an der Universität Zürich |
| 1997 - 2003 | Studium der Humanmedizin, Universität Zürich |
Forschung & Lehre
Mitglied- und Partnerschaften
- Beirat der SGS Schweizerische Gesellschaft für Senologie
- SGGG Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
- AWOgyn Arbeitsgemeinschaft für ästhetische, plastische und wiederherstellende Operationsverfahren in der Gynäkologie
- DGGG Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
- FMH
- AGZ Ärztegesellschaft Zürich
Standort See-Spital
Brustzentrum Zürichsee
Asylstrasse 19, CH-8810 Horgen
T: +41 44 728 11 11
Verkehrsanbindung
| Hauptbahnhof Zürich | 3,2 km |
| Flughafen Zürich | 14 km |
| Flughafen Basel | 93 km |
| Flughafen Bern Belp | 134 km |
| Flughafen Genf | 277 km |
Stadtinfo Zürich
Die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons ist gleichzeitig die größte Stadt der Schweiz, geografisch liegt sie nördlich in der Ostschweiz. Zürich liegt an der Limmat, direkt am Ausfluss des Zürichsees und wird so auch als „Limmatstadt“ bezeichnet. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und wissenschaftlich gilt Zürich als Mittelpunkt der Schweiz. So sind dort große Banken, viele Medienunternehmen, als auch internationale Unternehmen ansässig und gleichzeitig ist das Kulturangebot reichhaltig. Die bekannte Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) verleiht Zürich einen internationalen Namen hinsichtlich Bildungseinrichtungen.








