HWS-Bandscheibenvorfall: Wann Prothese statt Versteifung, Dr. Grossauer?

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Bei chronischen Schmerzen der Halswirbelsäule, wann künstliche Banscheibe anstelle der klassischen Versteifung?


Eine geschädigte oder verschlissene Bandscheibe an der Halswirbelsäule wie ein HWS-Bandscheibenvorfall kann Nacken- und Kopfschmerzen, aber auch ausstrahlende Schmerzen, Taubheitsgefühle oder neurologische Beschwerden in Armen und Händen verursachen. Wenn eine Operation notwendig wird, kann eine HWS-Bandscheibenprothese in bestimmten Fällen eine Alternative zur klassischen Versteifungsoperation sein.

Doch für wen eignet sich eine künstliche Bandscheibe an der Halswirbelsäule? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und wann ist eine Prothese sinnvoller als eine Versteifung? Darüber informiert Dr. Stefan Grossauer, Wirbelsäulenspezialist in der Privatpraxis für minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie der Neurochirurgen Wien, in dieser Folge von PRIMO MEDICO – der Fachärzte-Talk.

Doktor Grossauer erklärt, wie eine Bandscheibenprothese an der Halswirbelsäule funktioniert, welche Untersuchungen vor dem Eingriff notwendig sind und welche Beschwerden sich durch die Operation verbessern können. Außerdem geht es um den Ablauf der Implantation, die Rehabilitation und die Frage, wie gut eine künstliche Bandscheibe die natürliche Beweglichkeit der Halswirbelsäule erhalten kann. Abschließend geht er auf mögliche Risiken und den Genesungsprozess ein.

Ein Gespräch über moderne Wirbelsäulenchirurgie, Vorteile und Grenzen der künstlichen Bandscheibe und die Frage, welche Behandlung für welche Patientinnen und Patienten geeignet sein kann.

 

Interview mit Moderatorin Viola Gräfenstein

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