Wirbelsäulenspezialist Wien (Österreich): Dr. Stefan Grossauer
Behandlungsfokus
- HWS-Bandscheibenprothesen
- Bandscheibenvorfall
- Spinalkanalstenose
- Kyphoplastie bei Wirbelbrüchen
- Nervenbehandlung bei Engpass-Syndrom
- Facettenblockaden
- Zweitmeinung
Kontakt
Weitere Informationen
Profil
Dr. Stefan Grossauer, MBA ist als Facharzt für Neurochirurgie mit der Spezialisierung auf minimal-invasive Wirbelsäulenchirurgie in eigener Praxis in Wien tätig.
Mit dem Ziel, seinen Patienten die bestmögliche Behandlung anzubieten, behandelt der erfahrene Spezialist Dr. Grossauer Wirbelsäulenerkrankungen und Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems mit modernsten minimal-invasiven und konservativen Therapieverfahren. Dabei ist ihm ein personalisiertes, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Patienten individuell abgestimmtes und gut organisiertes Behandlungskonzept neben der medizinischen Behandlungsqualität wichtig.
Langjährige Erfahrung in der Behandlung komplexer Bandscheibenvorfälle
Der Bandscheibenvorfall ist eine degenerative Erkrankung, bei der Bandscheibengewebe in den Spinalkanal austritt und dort Nervenstrukturen irritiert oder komprimiert. Die Symptome reichen von lokalisierten Rückenschmerzen bis hin zu ausstrahlenden Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder motorischen Ausfällen.
Dr. Stefan Grossauer verfügt über umfangreiche Erfahrung in der differenzierten Abklärung solcher Beschwerdebilder und berücksichtigt dabei sowohl klinische Befunde als auch hochauflösende bildgebende Diagnostik wie MRT-Untersuchungen. Als Facharzt für Neurochirurgie und Wirbelsäulenspezialist in Wien beurteilt er dabei nicht nur den radiologischen Befund, sondern vor allem die Frage, ob die Beschwerden tatsächlich mit dem Bandscheibenvorfall zusammenhängen.
Ein wesentlicher Bestandteil seiner Therapiephilosophie ist die klare Indikationsstellung. Nicht jeder Bandscheibenvorfall erfordert einen operativen Eingriff. In vielen Fällen kann durch gezielte konservative Maßnahmen, etwa durch medikamentöse Schmerztherapie oder präzise platzierte Infiltrationen, eine deutliche Beschwerdelinderung erzielt werden.
Sollte eine Operation notwendig werden, kommen minimal-invasive Techniken zum Einsatz, bei denen das vorgefallene Gewebe unter Schonung der umgebenden Strukturen entfernt wird. Diese Verfahren reduzieren das Risiko von Komplikationen und fördern eine rasche postoperative Rehabilitation. Ziel ist es, die Nervenstrukturen effektiv zu entlasten und gleichzeitig die biomechanische Stabilität der Wirbelsäule zu erhalten.
Spezialist für Spinalkanalstenose und Nerveneinengung in Wien
Die Spinalkanalstenose ist gekennzeichnet durch eine Einengung des Wirbelkanals, die häufig auf altersbedingte Veränderungen wie knöcherne Anbauten, verdickte Bänder oder Bandscheibenvorwölbungen zurückzuführen ist. Diese strukturellen Veränderungen führen zu einer Kompression der Nerven und äußern sich typischerweise durch belastungsabhängige Schmerzen sowie eine Einschränkung der Gehfähigkeit.
Dr. Stefan Grossauer legt großen Wert auf eine exakte Differenzierung der Ursachen, da die Therapie maßgeblich davon abhängt, welche anatomischen Strukturen betroffen sind. Neben der klinischen Untersuchung spielen bildgebende Verfahren eine zentrale Rolle, um das Ausmaß der Einengung präzise zu beurteilen.
Therapeutisch wird ein stufenweises Vorgehen verfolgt. Initial kommen konservative Maßnahmen wie gezielte Infiltrationen zum Einsatz, die entzündliche Prozesse reduzieren und eine vorübergehende Entlastung der Nerven bewirken können. Bei fortgeschrittenen Befunden oder anhaltenden Beschwerden werden minimal-invasive Dekompressionsverfahren durchgeführt. Dabei werden die einengenden Strukturen selektiv entfernt, um den betroffenen Nerven wieder ausreichend Raum zu verschaffen.
Diese Eingriffe erfolgen unter maximaler Schonung der stabilisierenden Strukturen der Wirbelsäule, was insbesondere für die langfristige Funktionalität von entscheidender Bedeutung ist. Ziel der Behandlung ist nicht nur die Schmerzreduktion, sondern vor allem die Verbesserung der Gehstrecke, Mobilität und Lebensqualität.
Bandscheibenprothese an der Halswirbelsäule
Degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule können zu einer Schädigung der Bandscheiben führen, wodurch es zu Schmerzen und neurologischen Ausfällen kommen kann. In ausgewählten Fällen stellt die Implantation einer Bandscheibenprothese eine moderne Alternative zu klassischen Fusionsoperationen dar. Dr. Stefan Grossauer hat sich auf diese Technik spezialisiert und setzt sie gezielt bei geeigneter Indikation ein.
Der entscheidende Vorteil der Bandscheibenprothese liegt im Erhalt der segmentalen Beweglichkeit. Während bei einer Versteifungsoperation die Beweglichkeit des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts aufgehoben wird, ermöglicht die Prothese eine annähernd physiologische Funktion. Dies kann langfristig dazu beitragen, angrenzende Segmente vor einer Überlastung zu schützen.
Die Auswahl geeigneter Patienten erfolgt anhand klar definierter Kriterien, die sowohl die anatomischen Gegebenheiten als auch den klinischen Verlauf berücksichtigen. Der Eingriff selbst wird über einen minimal-invasiven Zugang durchgeführt und erfordert ein hohes Maß an chirurgischer Präzision.
Postoperativ profitieren Patienten häufig von einer raschen Schmerzreduktion und einer schnellen Wiederherstellung der Beweglichkeit, was diese Methode zu einer wichtigen Option in der modernen Wirbelsäulenchirurgie macht.
Modernste Kyphoplastie bei osteoporotischen Wirbelbrüchen
Osteoporotische Wirbelkörperfrakturen entstehen häufig infolge einer verminderten Knochendichte und können bereits bei geringer Belastung auftreten. Diese Frakturen führen nicht nur zu starken Schmerzen, sondern können auch eine Fehlstellung der Wirbelsäule verursachen. Die Kyphoplastie ist ein etabliertes Verfahren zur Stabilisierung solcher Sinterungsfrakturen, das Dr. Stefan Grossauer routinemäßig anwendet.
Im Rahmen des Eingriffs wird zunächst ein Ballon in den betroffenen Wirbelkörper eingebracht, um diesen vorsichtig aufzurichten. Anschließend wird medizinischer Knochenzement injiziert, der den Wirbel stabilisiert und die erreichte Form fixiert. Dieses Vorgehen ermöglicht eine gezielte Wiederherstellung der Wirbelkörperhöhe und reduziert die kyphotische Fehlstellung.
Ein wesentlicher Vorteil der Kyphoplastie ist die unmittelbare Schmerzreduktion, die häufig bereits kurz nach dem Eingriff eintritt. Darüber hinaus trägt die Stabilisierung des Wirbels zur Verbesserung der Mobilität und zur Vermeidung weiterer Komplikationen bei.
Durch den minimal-invasiven Zugang und die präzise Durchführung unter bildgebender Kontrolle ist das Verfahren besonders schonend und eignet sich daher auch für ältere Patienten mit erhöhtem Risiko.
Fundierte Zweitmeinung bei Wirbelsäulenerkrankungen durch erfahrenen Neurochirurgen
Die Entscheidung zu einer operativen Behandlung an der Wirbelsäule ist für viele Patienten mit Unsicherheit verbunden. Eine fundierte Zweitmeinung kann dabei helfen, die vorliegenden Befunde besser zu verstehen und die individuell beste Therapieoption zu identifizieren. Dr. Stefan Grossauer bietet eine strukturierte und umfassende Zweitmeinungsberatung auf Grundlage seiner langjährigen klinischen Erfahrung an.
Im Rahmen dieser Beratung werden sämtliche vorhandenen Unterlagen, einschließlich bildgebender Diagnostik und Vorbefunde, detailliert analysiert. Dabei wird nicht nur die Diagnose überprüft, sondern auch die bisher empfohlene Therapie kritisch hinterfragt. Ziel ist es, eine evidenzbasierte und nachvollziehbare Empfehlung zu geben. Besonders bei geplanten Wirbelsäulenoperationen, etwa bei Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose, HWS-Bandscheibenschäden oder osteoporotischen Wirbelbrüchen, kann eine unabhängige neurochirurgische Einschätzung zusätzliche Sicherheit geben.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Abwägung zwischen konservativen und operativen Behandlungsoptionen. Nicht selten ergeben sich alternative Therapieansätze, die zuvor nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Ebenso kann eine Zweitmeinung bestätigen, dass ein operativer Eingriff medizinisch sinnvoll ist und mit realistischen Erwartungen geplant werden sollte.
Durch die transparente Kommunikation und die verständliche Darstellung komplexer medizinischer Zusammenhänge erhalten Patienten eine verlässliche Entscheidungsgrundlage. Dies stärkt das Vertrauen in die gewählte Therapie und trägt wesentlich zu einem positiven Behandlungsergebnis bei.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Dr. Grossauer.
Lebenslauf
| 06/2022 - 12/2024 | Oberarzt, Leiter der Wirbelsäulenambulanz, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Allgemeines Krankenhaus Wien | |
| 02/2018 - 05/2022 | Leitender Oberarzt, Leiter Schädelbasischirurgie, Klinikum Frankfurt Hoechst, Frankfurt am Main, Deutschland Sachverständiger Gutachter am Landessozialgericht Hessen, Darmstadt, Deutschland | |
| 04/2016 - 02/2018 | Oberarzt, Universitätsklinik für Neurochirurgie Bochum-Langendreer, Ruhr Universität, Bochum, Deutschland | |
| 01/2015 - 03/2016 | Associate Specialist, Department of Neurosurgery, University of California San Francisco, USA | |
| 02/2011 - 12/2014 | Oberarzt, Abteilung für Neurochirurgie, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee | |
| 10/2010 - 01/2011 | Facharzt für Neurochirurgie, Universitätsklinik für Neurochirurgie Graz, Medizinische Universität Graz | |
| 04/2009 - 09/2009 | Research Fellow, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Universität Verona, Italien | |
| 04/2004 - 09/2010 | Assistenzarzt, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Medizinische Universität Graz |
Verkehrsanbindung
| Westbahnhof Wien | 3 km |
| Hauptbahnhof Wien | 5 km |
| Flughafen Wien | 22 km |
Stadtinfo Wien
Die österreichische Hauptstadt liegt im Osten des Landes am Übergang der östlichen Alpenausläufer zur Pannonischen Tiefebene. Ihr Namensgeber ist der kleine Fluss Wien, doch in Verbindung gebracht wird die Stadt mit der wesentlich größeren Donau an der sie ebenfalls liegt. Eingeteilt ist Wien in sogenannte Bezirke, so ist die Altstadt gleichzeitig der Innere Bezirk, um den herum sich konzentrisch die anderen 22 Stadtbezirke gliedern. Der historische Stadtkern gehört seit 2001 zum UNESCO Weltkulturerbe.










