Transpulmonale Chemoembolisation

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spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren für Transpulmonale Chemoembolisation (TBCE)

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Informationen zum Bereich Transpulmonale Chemoembolisation

Was ist eine Transpulmonale Chemoembolisation?

Die transpulmonale Chemoembolisation ist eine Form der regionalen Chemotherapie, welche die lokale Behandlung eines Tumorgeschehens der Lunge ermöglicht. Die minimalinvasive Therapie wird bei Patienten mit Lungenkrebs angewendet und bietet aufgrund der regionalen Applikation einige Vorteile in Bezug auf belastende Nebenwirkungen der sonst systemisch angewandten Chemotherapie. Durch die lokale Applikation wird das Chemotherapeutikum nur durch die Lunge geleitet, weshalb das Medikament deutlich höher dosiert werden kann. Auf diese Weise kann die toxische Schwelle des Medikaments überschritten werden und so ein intensiverer Angriff auf die Krebszellen erfolgen. Dabei bleibt aufgrund der fehlenden systemischen Ausbreitung des Medikaments der Nebenwirkungscharakter auch trotz toxischer Konzentrationen gering. Dies macht die Therapie zu einer gut verträglichen Behandlung, die in der Regel von einem nur kurzen ambulanten Aufenthalt begleitet wird.

Für wen kommt eine TPCE infrage?

Vor allem Patienten mit einem schlecht zugänglichen Lungenkarzinom können von der Therapie profitieren. Denn durch das Verfahren können die schwer erreichbaren Tumore dem Chemotherapeutikum zugänglich gemacht werden. Auch für Tumore, die sich vorab als inoperabel erwiesen haben, kann die TPCE in Frage kommen. Zur Durchführbarkeit der Behandlung ist es zudem wichtig, dass der Tumor eine gute Durchblutung aufweist.

Ablauf der Behandlung.

Zur Planung der Behandlung werden im Voraus die Blutwerte des Patienten überprüft, um vor allem den für die Durchführung essentiellen Gerinnungsstatus zu gewährleisten. Nach entsprechender lokaler Anästhesie, erfolgen der Eingriff und die Applikation des Medikaments. Ein Katheter wird in die Lungenarterie eingebracht und anhand von Röntgenkontrolle und Gefäßdarstellung werden die Segmentarterien sondiert. Im Anschluss wird ein sogenannter Ballonkatheter eingebracht und unter Durchleuchtung das Chemotherapeutikum appliziert. Das Verfahren beinhaltet dabei das Chemotherapeutikum und ein weiteres Medikament, welches eine lange Verweildauer des Therapeutikums im Tumor gewährleisten soll. Die Embolisation führt zur Unterbrechung der Gefäßversorgung des Tumors und bedingt so aufgrund der verringerten Sauerstoffzufuhr der Krebszellen einen Untergang des Tumorgewebes. Durch die Blockierung der kleinen Blutgefäße konzentriert sich das Medikament und fördert das Absterben der Zellen. Durch die Kanülierung der Lungengefäße wird ein geschlossener Kreislauf geschaffen. Der Ballonkatheter verhindert dabei, dass das Chemotherapeutikum nicht in die nachfolgenden Gefäße fließen kann. Er wird innerhalb des Gefäßes entfaltet und blockiert es.

Zur Verstärkung der therapeutischen Wirkung kann zusätzliche eine Wärmetherapie durchgeführt werden. Diese kann die Verminderung der Tumormasse weiter unterstützen.

Etwa zwei Tage nach dem Eingriff und darauffolgend in größeren Abständen werden CT-Untersuchungen durchgeführt, um den Erfolg der Behandlung sowie die Verminderung der Tumorlast zu dokumentieren und die Nachsorge zu gewährleisten.

Die Behandlung erfolgt in Intervallen von vier Wochen, dabei werden in der Regel mehrere Sitzungen durchgeführt. Pro Sitzung wird sich in der Regel auf maximal zwei Lungensegmente beschränkt. Nach jeder Behandlung werden die Patienten zudem klinisch untersucht, um Nebenwirkungen festzustellen und behandeln zu können.

Risiken und Nebenwirkungen

Die transpulmonale Chemoembolisation weist eine gute Verträglichkeit auf und hat einen geringen systemische Nebenwirkungscharakter. Im Vergleich zur systemischen Chemotherapie beschreiben die Patienten so eine höhere Lebensqualität während der Therapie. Allgemeine Risiken eines operativen Eingriffes, wie Blutungen, Nachblutungen Entzündungen und Wundheilungsstörungen sowie mögliche allergische Reaktionen auf verwendete Substanzen können nicht ausgeschlossen werden.

Was kostet eine Transpulmonale Chemoembolisation?

Die regionale Chemotherapie kann zwischen 40000 und 50000 Euro kosten und hängt vom gewählten Verfahren ab. Die Kostenerstattung kann bei den gesetzlichen Krankenkassen beantragt werden, jedoch gibt es derzeit noch keine regelhafte Kostenübernahme der Therapie. Die Entscheidung der Kostenübernahme wird bei jedem Antrag individuell getroffen und ist Gegenstand aktueller Diskussionen, da die Behandlung noch nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wurde.

Welche Ärzte und Kliniken sind Spzialisten im Bereich Transpulmonale Chemoembolisation?

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.

Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Transpulmonale Chemoembolisation überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen

  • https://www.yumpu.com/de/document/read/21949932/transpulmonale-chemoembolisation-tpce-institut-fur-
  • https://radiologie-uni-frankfurt.de/fuer_patienten/interventionelle_radiologie/onkologische_interventionen/transpulmonale_chemoembolisation/index_ger.html
  • https://www.leben-mit-krebs-info.de/regionale-chemotherapie-als-vielversprechende-therapieoption

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