Querschnittlähmung: Dr. Axel Hempfing zu multidisziplinärer Rehabilitation

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In Deutschland leben rund 140.000 Menschen mit einer Querschnittlähmung, jährlich kommen etwa 2.300–2.400 Neuerkrankungen hinzu – meist infolge schwerer Unfälle oder diversen Erkrankungen. Die körperlichen, psychischen und sozialen Folgen sind gravierend – für Betroffene ebenso wie für ihre Angehörigen.

Das Zentrum für Querschnittgelähmte der Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen ist unter Leitung von Dr. med. Axel Hempfing, Chefarzt der Paraplegiologie, auf Menschen mit einer Querschnittlähmung spezialisiert. In dieser Folge des PRIMO MEDICO Fachärzte-Talks illustriert Dr. Hempfing moderne Behandlungskonzepte mit interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie Zukunftsaussichten in der Paraplegiologie.

Ursachen für eine Paraplegie gibt es mehr, als eigentlich vermutet wird und geht zudem mit einer Vielzahl verschiedener Funktionsstörungen einher. Einige angesprochene Themen im Podcast:

  • Was löst typischerweise eine Paraplegie aus?
  • Wie gut ist Deutschland ausgerüstet für Querschnittsgelähmte?
  • Welche Formen der Querschnittlähmung es gibt?
  • Welche technische Assistenzsysteme kommen der motorischen Rehabilitation zu Hilfe?

Meist werden von Dr. Hempfing Patientinnen und Patienten mit langwieriger Schädigung des Rückenmarks therapiert. Eine möglichst hohe Lebensqualität ist Ziel einer Rehabilitation. Eine komplette Heilung ist heutzutage noch nicht möglich. 

Interview mit Moderatorin Viola Gräfenstein