Herzspezialist Heidelberg (Baden-Württemberg): Prof. Dr. med. Patrick Lugenbiel

Prof. Dr. med. Patrick Lugenbiel
Gesamtleitung Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR)
Spezialist für Rhythmologie
Heidelberg, Deutschland

Prof. Dr. med. Lugenbiel - Logo

Behandlungsfokus

  • Ablationen bei Herzrhythmusstörungen (Sinusknotenerkrankung, Supraventrikuläre Tachykardien, Extrasystolie, Ventrikuläre Tachykardie)
  • Ablationen bei Vorhofflimmern
  • Implantation von Defibrillatoren
  • Implantation von Herzschrittmachern
  • Kardiale Resynchronisationstherapie

Über Prof. Dr. med. Patrick Lugenbiel

Prof. Dr. med. Patrick Lugenbiel ist Spezialist für Herzrhythmusstörungen und Leiter des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen des Universitätsklinikums Heidelberg.

Das von Prof. Lugenbiel geleitete Zentrum bietet Patienten mit komplexen Herzrhythmusstörungen optimale Bedingungen für eine interdisziplinäre Behandlung. Von der kompetenten Beratung über nichtinvasive Untersuchungsmethoden bis zu modernen invasiven Untersuchungs- und Behandlungstechniken mit den Schwerpunkten in der Katheterablation von Herzrhythmusstörungen sowie der Implantation von Herzschrittmachern und Defribrillatoren ersteckt sich das Leistungsspektrum des Zentrums.

Langjährige Erfahrung in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Gerät das elektrische Erregungsmuster des Herzens aus dem Takt, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Denn die elektrische Erregung dient der Kontraktion des Herzmuskels und der daraus resultierenden Versorgung des Körpers mit sauerstoffreichem Blut. Elektrische Impulse bahnen sich ihren Weg durch den Herzmuskel und führen so zu einem gleichmäßigen und rhythmischen Zusammenziehen der Vorhöfe und Kammern. Pathologische Veränderungen innerhalb des Reizleitungssystems können Schwindel, Herzklopfen, Müdigkeit und Kurzatmigkeit bis zu Bewusstlosigkeit auslösen.

Das Team um Prof. Dr. Lugenbiel berät und behandelt Betroffene mit Herzrhythmusstörungen mit viel Expertise und Erfahrung. Die Spezialisten an der Uniklinik in Heidelberg führen eine professionelle, kardiologische Diagnostik durch, um dem Ursprung der Beschwerden auf den Grund zu gehen.

In den Sprechstunden wird sich viel Zeit für die Patienten genommen, um einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Die erfahrenen Ärzte therapieren komplexe Herzrhythmusstörungen auf höchstem Niveau, wobei großer Wert auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen gelegt wird.

Im Rahmen der kompetenten Beratung werden ein Behandlungskonzept erstellt und notwendige Eingriffe geplant. Auch die Nachsorge erfolgt durch das erfahrene Team um Dr. Lugenbiel auf höchstem Niveau. So kann die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert werden.

Modernste Diagnose- und Therapiemethoden bei Herzrasen und Herzstolpern

Herzrasen und Herzstolpern können zunächst sehr beängstigend für die Betroffenen sein. Eine häufige Ursache dafür sind Extrasystolen, Herzschläge die außerhalb des normalen Herzrhythmus auftreten. In der Regel haben sie keinen Krankheitswert, in wenigen Ausnahmen kann das Auftreten von Extrasystolen jedoch ein erster Hinweis auf eine strukturelle Herzerkrankung sein. Daher sollte bei gehäuftem Auftreten von Herzrasen und Herzstolpern eine kardiologische Abklärung erfolgen.

Ursächlich für das Vorkommen der Extraschläge können Müdigkeit oder Elektrolytverschiebungen sein, die beispielsweise durch sportliche Bewegung oder Alkoholkonsum hervorgerufen werden können. Auch starker Koffeinkonsum oder Verspannungen begünstigen Herzrasen und Herzstolpern.

Zur kardiologischen Abklärung nutzen die Heidelberger Kardiologen und Kardiologinnen modernste Diagnoseverfahren wie das Elektrokardiogramm, das Belastungs-EKG sowie die Herzechographie. In den meisten Fällen sind weitere Untersuchungen unauffällig, sodass eine Behandlung der Extrasystolen nicht notwendig ist. Wird das Auftreten der Extraschläge von den Betroffenen als sehr belastend und störend empfunden, kann eine temporäre medikamentöse Behandlung mit antiarrhythmischen Medikamenten Abhilfe schaffen.

Größte Expertise bei Störungen des Sinusknoten

Am Sinusknoten beginnt die Weiterleitung der elektrischen Impulse im Herzen. Dieser natürliche Schrittmacher sorgt durch die regelmäßige Reizweiterleitung für eine geordnete Kontraktion des Herzmuskels. Bei Beeinträchtigungen im Bereich des Sinusknotens kann es daher zu verschiedenen Herzrhythmusstörungen kommen.

Eine Bradykardie, also ein zu langsamer Herzschlag, als auch die Tachykardie, eine zu schnelle Herzaktion, können die Folge sein. Auch hier zeigen sich symptomatisch zum Beispiel Schwindel, Ohnmacht und Kurzatmigkeit. Therapeutisch wird mit Rhythmusmedikamenten gearbeitet. In schwereren Fällen erfolgt die Implantation eines Herzschrittmachers, der den Rhythmus stabilisiert.

Vorhofflimmern: Behandlung mit Katheterablation

Das Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung in Deutschland. Symptome können das oben beschriebene Herzrasen, sowie Schwindel, aber auch eine deutliche Leistungsminderung und Müdigkeit sein.

Nach der kardiologischen Basisdiagnostik kann auch hier ein medikamentöser Therapieversuch unternommen werden. Die Beseitigung der Ursache des Vorhofflimmerns kann jedoch nur im Rahmen einer Katheterablation erreicht werden. Die Verödung des auslösenden Areals im Herzmuskel zeigt sich als eine der zuverlässigsten Behandlungsmethoden bei der Erkrankung. Im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes führt das Team um Dr. Lugenbiel einen interventionellen Eingriff über die Leistenvenen durch. Auf diese Weise können die Bereiche im Herzen, die elektrische Fehlsignale senden, mittels Hitze oder Kälte vernarbt werden. Am Uniklinikum Heidelberg stehen dazu verschiedene Verfahren zu Verfügung.

Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren

Herzrhythmusstörungen können lebensgefährlich sein. Kommt es zu einem Kammerflimmern oder plötzlichem Herzstillstand, können Herzschrittmacher und Defibrillatoren das Leben der Betroffenen retten. Aus diesem Grund ist die frühzeitige Behandlung und das rechtzeitige Einsetzen eines Schrittmachers oder Defibrillators von großer Bedeutung.

Das Gerät überwacht die Herzaktion und kann in lebensbedrohlichen Situationen einen Impuls abgeben, um den Herzrhythmus wieder zu normalisieren. Dabei werden Schrittmacher vor allem bei langsamen Rhythmusstörungen eingesetzt. Defibrillatoren hingegen können den Herzrhythmus auch bei einer Tachykardie, also dem zu schnellen Herzschlag, sowie bei Kammerflimmern und Kammerflattern normalisieren.

Moderne Geräte können die Aktivität des Patienten registrieren, sodass eine frequenzregulierte Reaktion, zum Beispiel bei sportlicher Betätigung, erfolgen kann. Notwendig kann der Eingriff bei Patienten mit angeborener oder erworbener Herzerkrankung mit eingeschränkter Pumpfunktion oder bei koronarer Herzerkrankung sein.

Die Betroffenen müssen im Rahmen der kardiologischen Diagnostik herausgefiltert werden, sodass lebensbedrohliche Notfälle verhindert werden können. Die Implantation der Geräte erfolgt in einem kleinen Eingriff unter lokaler Betäubung. Dabei werden die notwendigen Elektroden interventionell über die Leistenvenen bis zum Herzen vorgeschoben.

Der Impulsgeber wird im Brustbereich unter der Haut implantiert. Welches Gerät zum Einsatz kommt, hängt von der Art der Rhythmusstörung ab und wird den Betroffenen vorab vom Team um Dr. Lugenbiel ausführlich erläutert.

Herzschwäche behandeln: Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)

Bei bestimmten Formen der Herzschwäche, ziehen sich die Herzwände nicht mehr synchron zusammen. Diese verzögerte Kontraktion der linken und rechten Herzkammer führt zu einer verminderten Pumpleistung des Herzes, was sich in eingeschränkter Leistungsfähigkeit, Müdigkeit oder Atemnot äußern kann.

Zur Diagnostik wendet das kardiologische Team EKG-Untersuchungen, Herzechographie oder Herz-MRT an. In der Spezialsprechstunde erläutern die Kardiologen des Universitätsklinikums Heidelberg die Möglichkeiten und den Ablauf des Eingriffes der kardialen Resynchronisationstherapie. Im Rahmen der Behandlung können spezielle Schrittmacher oder Defibrillatoren eingesetzt werden und so die Kontraktion beider Kammer synchronisiert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Heidelberger Zentrums für Herzrhythmusstörungen (HCR).

 

Lebenslauf

seit 2019 Oberarzt, Innere Medizin III, Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg
2019 Habilitation für das Fach Innere Medizin
2018 Funktionsoberarzt für Invasive Elektrophysiologie
2018 Zusatzbezeichnung Invasive Elektrophysiologie (DGK)
2017 Facharzt für Kardiologie
2014 Facharzt für Innere Medizin
seit 2010 Labor für Molekulare und Translationale Elektrophysiologie, Universitätsklinikum Heidelberg
seit 2009 Assistenzarzt, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie (Innere Medizin III) Universitätsklinikum Heidelberg
2008 Promotion: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim
2004 – 2008 Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim
2002 – 2004 Universität des Saarlandes

Forschung & Lehre

Auszeichnungen

2013: Paul-Schölmerich Preis der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), 2. Preis

 

Mitgliedschaften

  • European Society of Cardiology (ESC)
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • seit 2018 Mitglied des Ausschusses "Medical Apps und eHealth" der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • seit 2017 Mitglied der Akademie für Aus-, Weiter- und Fortbildung (Akademie AWF) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • 2014 – 2017 Mitglied der Programmkommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
  • 2014 – 2017 Sprecher der Sektion "German chapter of young cardiologists" der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK)

Ärzteteam

  • Prof. Dr. med. Dierk Thomas
    Stellvertretende Leitung
  • Prof. Dr. med. Ziya Kaya
    Oberarzt
  • Dr. med. Ann-Kathrin Rahm, MME
    Oberärztin
  • Prof. Dr. med. Constanze Schmidt, FESC, FEHRA
    Oberärztin
  • Prof. Dr. med. Patrick Schweizer
    Oberarzt
  • Dr. med. Panagiotis Xynogalos
    Oberarzt
  • Prof. Dr. med. Edgar Zitron
    Oberarzt
  • PD Dr. med. Maura Magdalena Zylla
    Oberärztin
  • PD Dr. med. Tobias Täger
    Funktionsoberarzt

Standort

Hauptbahnhof Heidelberg 2 km
Flughafen Frankfurt/Main 80 km
Flughafen Stuttgart 130 km

Stadtinfos Heidelberg

spezialisierte Ärzte und medizinische Zentren in Heidelberg

Die baden-württembergische Stadt liegt am Übergang der Oberrheinischen Tiefebene zum Odenwälder Neckartal in der Kurpfalz am Neckar. Die historisch bedeutsame Altstadt, der Neckar, das weltberühmte Heidelberger Schloss und der Berg Königsstuhl bilden zusammen ein einzigartiges Stadtbild. Schon allein wegen der 1386 gegründeten und somit ältesten Universität Deutschlands und der Altstadt ist Heidelberg international bekannt. Auch heute noch ist sie weltweit renommierter Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. In dieser Hinsicht markiert sie das Zentrum der Rhein-Neckar-Region.

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Kontakt

Prof. Dr. med. Patrick Lugenbiel
Gesamtleitung Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR)

Universitätsklinikum Heidelberg
Heidelberger Zentrum für Herzrhythmusstörungen (HCR)
Im Neuenheimer Feld 410, D-69120 Heidelberg

T: +49 6221 773 3128
F: +49 6221 56 8612

Sprechstunde:

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