Vasektomie: Ablauf, Sicherheit & Spezialisten in Deutschland und der Schweiz

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Informationen zum Bereich Vasektomie

Sie suchen einen erfahrenen Facharzt für die Durchführung einer Vasektomie? Bei PRIMO MEDICO finden Sie ausschließlich Spezialisten, Kliniken und Zentren in Ihrem Fachgebiet in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Oder informieren Sie sich über Ablauf und Kosten einer Sterilisations-OP des Mannes.

Was ist eine Vasektomie?

Die Vasektomie, auch Vesoresektion genannt, ist eine Operationsmethode, zur Sterilisation des Mannes. Dabei werden die Samenleiter innerhalb des Hodensacks durchtrennt. Die Unterbrechung beider Samenleiter führt dabei zur Zeugungsunfähigkeit des Patienten. Das bedeutet, dass die Fortpflanzung danach nicht mehr möglich ist und der Patient somit unfruchtbar ist.

Nach der Vasektomie werden weiterhin Samenzellen produziert, diese aber nicht bei einem Samenerguss ausgestoßen. Man hat also weiterhin einen Austritt von Samenflüssigkeit (Ejakulation), allerdings enthält diese keine Samenzellen mehr. Die produzierten Samenzellen kommen in den Nebenhoden und werden dort abgebaut.

Trotz des Eingriffes werden die männlichen Geschlechtshormone weiterhin regelrecht produziert und die Fähigkeit zur Erektion bleibt erhalten. Das sexuelle Interesse bzw. die Lust wird ebenfalls nicht beeinträchtigt.

Wie sicher ist eine Vasektomie?

Die Vasoresektion ist die sicherste Methode der Empfängnisverhütung. In einem von 2000 Fällen kann es passieren, dass die voneinander getrennten Enden des Samenleiters wieder zusammenwachsen und der Mann wieder Kinder bekommen kann. Dies kann auch nach vielen Jahren passieren. Sehr selten gibt es zusätzliche nicht sichtbare Samenleiter, weshalb die Kontrolle der Samenflüssigkeit so wichtig ist. Die zusätzlichen Samenleiter müssen mit einer erneuten Operation verschlossen werden, wenn eine Sterilisation erfolgen soll.

Wie ist der Ablauf einer Vasektomie?

Bei der Vasektomie werden die beiden Samenleiter innerhalb des Hodensacks zunächst durch den Arzt ertastet. Sind sie sicher tastbar, wird in die Stellen des Eingriffs ein Lokalanästhetikum gespritzt, um sie vollständig zu betäuben. Anschließend wird der Hodensack mithilfe eines Skalpells eröffnet. Dann werden die Samenleiter freipräpariert und aus dem Hodensack herausgehoben. Ist dies geschehen, werden die Grenzen, die voneinander getrennt werden sollen, mit speziellen Klammern fixiert und jeweils etwa zwei Zentimeter vom Samenleiter herausgeschnitten.

Anschließend werden die Samenleiter verödet und umgeschlagen. Man macht quasi einen Knick in das Ende des Stumpfes, wie wenn man einen Gartenschlauch knickt, um ihn zu stauen. Der geknickte Harnleiter wird mit einer Schlaufe zugezogen und zugeknotet. Dies geschieht jeweils mit beiden Enden des Harnleiters. Nach einer sorgfältigen Kontrolle ob es auch an keiner Stelle mehr blutet, werden die abgeschnittenen und zugenähten Enden in den Hodensack zurückverlagert und der Hodensack wieder zugenäht.

Wie lange ist man nach einer Vasektomie noch fruchtbar?

Bis die Samenzellen, die vor der Operation den Samenleiter durchquert haben, nicht ausgestoßen wurden oder abgestorben sind, ist der Mann noch fruchtbar, also zeugungsfähig. Daher sollte frühestens nach 6-8 Wochen von einer Sterilität ausgegangen werden. Zudem wird der Samenerguss nach der Operation in zeitlichen Abständen mehrfach kontrolliert.

Kann man eine Vasektomie rückgängig machen?

Prinzipiell kann eine Sterilisation des Mannes rückgängig gemacht werden. Bei einer Vasovasostomie werden die zuvor durchtrennten Samenleiterenden wieder erneut miteinander verbunden. Dies geschieht während einer ambulanten Operation unter Vollnarkose. Bei circa 70% der Patienten kann die erneute Verbindung der Samenleiter die Zeugungsfähigkeit wiederherstellen. Die Kosten muss der Patient allerdings, wie bei der Vasektomie auch, selber tragen. Darum sollte eine Vasektomie im Vorfeld gut überlegt werden.

Was kostet eine Vasektomie?

Die Kosten für eine Vasektomie müssen in der Regel vom Patient selber getragen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für den Eingriff nicht auf. Neben der eigentlichen Operation in Lokalanästhesie kommen noch die Kosten für die Spermaproben zur Sicherung der Zeugungsunfähigkeit nach der Vasektomie hinzu. Der Betrag mit dem der Patient letztendlich rechnen muss, beträgt zwischen 350 und 500 Euro.

Welcher Arzt ist ein Experte für eine Vasektomie?

Eine Sterilisation des Mannes wird von Urologen durchgeführt. Bei uns finden Sie anerkannte Urologie Spezialisten für die fachgerechte Durchführung der Vasektomie in folgenden Städten:

Quellen:
Sökeland und Rübben, Thieme-Verlag: Taschenlehrbuch Urologie

http://www.urologenportal.de/patienten/patienteninfo/patientenratgeber/sterilisation.html

https://www.aok.de/inhalt/sterilisation/

 


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