Sulcus-ulnaris-Syndrom Operation

Sie suchen Informationen zum Sulcus-Ulnaris-Syndrom und Spezialisten für die Behandlung oder Operation? Hier finden Sie ausschließlich erfahrene Fachärzte und Kliniken in Deutschland, Schweiz oder Österreich für die Diagnose und Therapie des Kubitaltunnelsyndroms. Informieren Sie sich über Symptome, Anzeichen, Diagnose und Operation und kontaktieren Sie unsere Spezialisten für Handchirurgie.

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Ärzteliste Sulcus-ulnaris-Syndrom


Informationen zum Bereich Sulcus-ulnaris-Syndrom

Was ist das Sulcus Ulnaris Syndrom?

Das Sulcus-Ulnaris-Syndrom (auch Kubitaltunnelsyndrom genannt) ist im Grunde genommen ein Nervenengpass des Nervus Ulnaris, dem Ellenbogennerv. Er läuft hier auf der Innenfläche der Kleinfingerseite des Unterarms und ist bei einem Sulcus-Ulnaris-Syndrom in einer rinnenartigen Vertiefung im Bereich des Ellenbogens tastbar.

Der Nerv verläuft hier extrem oberflächennah und ist daher auch sehr empfindlich. Wohl jeder hat sich schon einmal den Ellenbogen auf die Tischkante oder Ähnliches geschlagen und dabei einen Schmerz verspürt, der bis in die Hand reichen kann. Das ist der sogenannte Musikantenknochen, in diesem Bereich verläuft hautnah ein enges Nervengeflecht, wo unter Anderem auch der Ulnarisnerv lokalisiert ist, der diese Schmerzen auslöst.

Der Ulnarisnerv vollführt zwei sehr wichtige Aufgaben: Einerseits versorgt er die letzten beiden Finger sensibel (Gefühlsversorgung), andererseits versorgt er wichtige Teile des Unterarms, des Daumenballens, des Kleinfingerballens sowie der kurzen Muskulatur der Hand (Extension und Flexion der Finger) motorisch (Bewegung). Auf Höhe des Handgelenkes zieht der Nervus ulnaris dann durch die sogenannte Loge de Guyon in die Hand hinein.

Was sind die Ursachen eines Sulcus-Ulnaris-Syndroms?

Wohl die häufigste Ursache dieses Syndroms sind Überbelastungen in Form von Druck oder Zug im Bereich des Nervus ulnaris. Auch können aber Verrenkungen, Prellungen, Zerrungen oder Frakturen die Ursache für einen Sulcus-Ulnaris sein. Eher selten ausgeprägt, aber dennoch vorkommend, sind Tumore, anatomische Formvarianten der Muskeln oder aber Ganglien (Überbeine), die dieses Syndrom auslösen können.

Was sind die Symptome?

Sehr oft berichten Patienten mit einem Sulcus-Ulnaris-Syndrom von einschlafenden Fingern, oft im Bereich der letzten beiden Finger. Diese “tauben” Finger sind allerdings auch vergesellschaftet mit Parästhesien im Bereich der Hand- und der Unterarmkante. Parallel zu diesen Missempfindungen können bei einem sehr starken Engpass-Syndrom auch Schmerzen auftreten, die von der Unterarmkante bis in die letzten beiden Finger ausstrahlen können. Bleibt das Sulcus-Ulnaris-Syndrom weiterhin unbehandelt, so können in späten Stadien auch Lähmungen beziehungsweise verminderte Kräfte auftreten, die das Versorgungsgebiet des Nervus ulnaris betreffen. Die Folge dieser Lähmungserscheinungen sind auch Muskelatrophien, dies bedeutet, dass der Muskel aufgrund unzureichender Bewegung, die durch die Lähmung resultiert ist, schrumpft.

Wie stellt der Arzt eine Diagnose?

Die Differentialdiagnose zwischen einem Sulcus-Ulnaris-Syndroms und einem Loge-de-Guyon-Syndrom kann sich manchmal als komplex herausstellen, weil auch das letztere Syndrom mit Taubheitsgefühlen in den letzten beiden Fingern beschrieben wird, aber auch Muskelschwächen des Unterarms werden bei beiden Syndromen benannt. Erst eine neurophysiologische Untersuchung kann den Unterschied zwischen einem Sulcus-Ulnaris-Syndrom und einem Loge-de-Guyon-Syndrom liefern. Im Allgemeinen berichten die Patienten während der klinischen Untersuchung über ein taubes Gefühl im Bereich des fünften Fingers und auf der Innenseite des vierten Fingers.

Schreitet diese Erkrankung weiter voran, so fällt es den Patienten auch schwer ein Blatt Papier in gestrecktem Zustand zwischen ihren Fingern zu halten. Das Endstadium dieser Erkrankung resultiert dann in einer Kraftlosigkeit der Finger und einer Muskelschwäche des Daumens.

Welche Therapieoptionen stehen zur Verfügung?

Generell gilt es zu sagen, dass in frühen Stadien auch auf konservative Therapien zurückgegriffen werden kann während bei fortgeschrittener Erkrankung eine Operation in Betracht gezogen werden muss. Die konservative Therapie beinhaltet hier die Vermeidung von extremen Beuge- und Streckbewegungen, aber auch Druck- und Zugbelastungen, die die Schmerzen auslösen können.

In vielen Fällen bessert sich der Zustand im Verlauf dieser Behandlung. Auch für das Sulcus-Ulnaris-Syndrom existieren Orthesen, sogenannte Handgelenkschienen, die nachts getragen werden und den Unterarm beziehungsweise die Hand in einer bestimmten Position halten, um die Schmerzen, die sehr oft nachts unerträglich sind, zu minimieren. Bestehen dennoch Beschwerden, so kann man diese auch unter einer Kortisontherapie mit Kombination von bestimmten Lokalanästhetika unter Kontrolle kriegen.

Sulcus Ulnaris Operation

Befindet sich das Sulcus-Ulnaris-Syndrom schon in einem fortgeschrittenen Stadium oder aber hat die konservative Therapie keine Besserung gezeigt, so sollte unbedingt ein operatives Vorgehen in Betracht gezogen werden, denn unbehandelt verschlechtert sich dieses Syndrom stets weiter. Zur Verfügung stehen hier zwei Arten von Operation: Einmal die endoskopische Operation mittels kleinen Kameras und Röhrchen oder aber die klassisch-offene Operation über Hautschnitte.

In vielen Kliniken wird das offene Verfahren sehr wertgeschätzt. Zunächst legt man, nachdem man eine Vollnarkose gesetzt hat, über einen etwa fünf Zentimeter langen Hautschnitt im Bereich der Ellenbogenrinne an und legt den Ulnarisnerv weiträumig frei, um den Druck aufzuheben. Dabei muss man nur in kleinen Ausnahmefällen eine Verlagerung des Nerven durchführen. Danach wird die Haut wieder zugenäht, wobei die Nähte wie üblich nach etwa zwei Wochen entfernt werden können. Eine Ruhigstellung des Armes durch eine Schiene ist nicht nötig. Allerdings sollte nicht direkt nach der Operation angefangen werden schwere Arbeit mit der operierten Hand durchzuführen, sondern es sollte eher zwei bis vier Wochen geschont werden.

In einigen Fällen kann auch eine postoperative Physiotherapie notwendig werden, wobei diese Maßnahme von Patient zu Patient differieren kann. Die Kraft und und die Gefühle können auch erst einige Monate postoperativ wieder vollständig hergestellt sein, daher sollte der Patient in dieser Zeit keine anstrengende Arbeit verrichten, aber auch über diesen Umstand unterrichtet worden sein.

Gibt es Risiken oder Komplikationen, die es zu beachten gilt?

Zu den allgemeinen Risiken oder Komplikationen gehören wie üblich die Nachblutungen, Entzündungen, Infektionen, Hämatome, Wundheilungsstörungen, aber auch Nerven- oder Gefäßverletzungen gehören dazu. Es können zudem auch Lähmungen, Taubheitsgefühle von temporärer oder permanenter Dauer auftreten. Auch sichtbare Narben können entstehen.

Generell gesagt kann diese Operation in lokaler Anästhesie oder aber auch Vollnarkose durchgeführt werden und ist, soweit von einem Facharzt durchgeführt, ein Routineeingriff und recht risikoarm.

Welche Fachärzte und Kliniken sind Spezialisten für eine Sulcus-ulnaris-Syndrom Operation?

Wer einen Arzt benötigt, möchte für sich die beste medizinische Versorgung. Darum fragt sich der Patient, wo finde ich die beste Klinik für mich? Da diese Frage objektiv nicht zu beantworten ist und ein seriöser Arzt nie behaupten würde, dass er der beste Arzt ist, kann man sich nur auf die Erfahrung eines Arztes verlassen.
Wir helfen Ihnen einen Experten für Ihre Erkrankung zu finden. Alle gelisteten Ärzte und Kliniken sind von uns auf Ihre herausragende Spezialisierung im Bereich Sulcus-ulnaris-Syndrom überprüft worden und erwarten Ihre Anfrage oder Ihren Behandlungswunsch.

Quellen:

https://www.dg-h.de


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