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Informationen zum Bereich Sofortimplantate

Üblicherweise kann es bis zu 12 oder mehr Monaten dauern, bis ein normales


Informationen zum Bereich Sofortimplantate

Üblicherweise kann es bis zu 12 oder mehr Monaten dauern, bis ein normales Zahnimplantat nutzbar, beziehungsweise belastbar ist. Zuerst muss das Ausheilen der vorhandenen Zahnlücke und die Stabilisierung des Knochens abgewartet werden. Dies dauert zwischen drei und sechs Monaten. Danach erfolgt das Einsetzen und wiederum das Einwachsen des Zahnimplantats, welches erneut 3-6 Monate beansprucht.

Unter der Bezeichnung Zahnimplantat wird nur der im Knochen implantierte Teil verstanden. Der später sichtbare Teil ist die Zahnkrone oder der Zahnaufbau bzw. der Zahnersatz. Nachdem insgesamt 6-12 Monate vergangen sind, bei Anfangs guter Knochenstruktur (sonst muss ggf. zuvor ein Knochenaufbau stattfinden) kann nun endlich der Zahn vollständig auf das Implantat aufgesetzt werden.

Diese Variante verlangt also häufige Zahnarztbesuche, welche sich über Monate hinziehen. Sie bietet im Zeitraum des Einheilens keine Möglichkeit das Implantat zu belasten, wobei die Lücke mit einem Zahnprovisorium zwischenzeitlich überdeckt werden kann.

Im Gegensatz dazu kann das Sofortimplantat direkt oder verzögert (6-8 Wochen) nach Zahnzug oder Zahnverlust eingebaut werden, wobei die knöcherne Heilung des Kiefers nicht abgewartet werden muss.

An dieser Stelle sind dann verschiedene Varianten möglich. Einerseits die klassische Einheilung des Sofortimplantats mit späterem Aufbau der Zahnkrone oder die Sofortbelastung. Je nach Variante müssen unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt sein bzw. Implantattypen verwendet werden.

Was sind die Anwendungsgebiete für Sofortimplantate?

Prinzipiell sind Sofortimplantate bei jeglicher Art des Zahnverlustes möglich. Es gibt jedoch  einige wenige Voraussetzungen. So kann das Sofortimplantat in der gleichen Sitzung wie der Zahnzug erfolgen. Dazu muss darauf geachtet werden, dass beim Ziehen des Zahns so wenig Trauma wie möglich auf Zahnfleisch und Kieferknochen ausgeübt wird. Wichtig ist auch, dass genug stabile Knochensubstanz im Bereich des zukünftigen Sofortimplantats vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall und ist zuerst ein Knochenaufbau nötig, dann empfiehlt sich ein normales Zahnimplantat, sogenanntes Spätimplantat.

Ebenso ist das Sofortimplantat die ideale Implantatvariante bei Zahnverlust durch einen Unfall oder ein Trauma. Hier bietet das Sofortimplantat den schnellstmöglichen Ersatz.

Sicherlich ist das Sofortimplantat auch insbesondere für Menschen die häufige Zahnarztbesuche umgehen möchten, z.B. aufgrund von Angst vor Schmerzen und bereits häufigen schlechten Erfahrungen von Vorteil, da es deutlich weniger Zahnarztbesuche und keine langen Wartezeiten erfordert.

Besteht eine Entzündung im Zahnbereich, muss diese, wie auch bei einem Spätimplantat zuerst ausheilen. Dennoch ist ein Sofortimplantat auch 6-8 Wochen nach Zahnverlust möglich. Somit ist Zeit um vorhandene Entzündungen im Zahnfach ausheilen zu lassen.

Wie läuft die Behandlung ab?

Üblicherweise wird die Sofortimplantation von einem erfahrenen Oralchirurgen durchgeführt. Sie verlangt wie jede Art der Zahnimplantation eine langjährige Einübung und Kenntnis der speziellen Implantatformen, sowie das Wissen über den idealen Umgang mit ihnen.

Nach dem üblichen Patientengespräch und der Untersuchung des Gebisses, inklusive einer Röntgenaufnahme der Zähne und des Kieferknochens, erfolgt die Planung der Behandlung.

Zahnzug und Implantation des Sofortimplantats erfolgen üblicherweise in einer Sitzung.

Dazu werden sie örtlich betäubt (Lokalanästhesie), können aber auch in eine Art Dämmerschlaf versetzt werden oder bei Bedarf auch eine Vollnarkose erhalten.

Der vorausgehende Zahnzug erfordert einen schonenden Umgang mit dem Weichgewebe  (Zahnfleisch) und Kieferknochen. Beides ist zur optimalen Einheilung des Implantats nötig.

Welche Art von Implantat eingesetzt wird bzw. was in Ihrem speziellen Fall sinnvoll ist, bespricht der Oralchirurg im Voraus mit Ihnen.

Haben Sie sich für ein normales Zahnimplantat entschieden, muss dies nach dem Einsetzen 3-6 Monate einwachsen um eine ausreichende Stabilität zu erlangen. Erst dann wird der dauerhafte Zahnersatz auf das Sofortimplantat aufgebaut.

Wird, z.B. aufgrund eines Traumas ein sofort belastbares Sofortimplantat verwendet, kann das Implantat direkt am Tag der Operation verwendet werden. Dies wird durch eine besondere Art des Implantats ermöglicht, welches nicht auf das Einwachsen im Knochen angewiesen ist.

In jedem der Fälle kann das Sofortimplantat einzeln oder als Basis für Brücken oder Prothesen Verwendung finden.

Wie sind die Prognosen und die Krankheitsverläufe nach einem Sofortimplantat?

Wichtig bei jeglicher Art von Prothese, Implantat oder Brücke ist die gründliche Zahnhygiene. Sie garantiert den dauerhaften Erhalt des Zahnersatzes.

Vorteil des Sofortimplantats ist neben der verkürzten Behandlungsdauer auch das geringere Operationstrauma und der für Sie geringere Behandlungsstress.

Die Zahnimplantate können bei guter Hygiene und festem Einwachsen bis ans Lebensende halten (30 Jahre und mehr). Wobei beim Sofortimplantat verglichen mit dem üblichen Zahnimplantat mit einer erhöhten Implantatverlustrate zu rechnen ist.

Ebenso birgt die Behandlung, wie jeder Operation verschiedene Risiken. Darunter fallen Blutungen, Entzündungen und Schädigung umliegender Strukturen. Insbesondere kann es im Bereich des Unterkiefers zu einer Nervschädigung kommen, welche zu Taubheit der Lippen und des Zahnfleisches führen kann. Desweiteren kann es zum Durchbruch in die Kieferhöhle kommen, was mit einer erhöhten Gefahr für Keimverschleppung (sogar bis ins Gehirn) verbunden ist. Je sorgfältiger daher ein Oralchirurg arbeitet und je mehr Erfahrung er vorweisen kann, desto besser sind die Ergebnisse und umso geringer die Gefahren.

 

Quellen:

http://www.dgzmk.de/fileadmin/user_upload/editors/PDFs/DGZMK-Patienteninformationen/Nicht_ueberarbeitete_Patienteninformationen/5_01_implantate.pdf

http://www.patienteninformation-mkg.de/dgmkg/patienteninfo.nsf/Files/Indikationsbl%C3%A4tter/$file/Indikationsblatt_Implantologie.pdf


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