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Narkolepsie, im Volksmund auch als Schlafkrankheit bezeichnet, gehört zur Erkrankung der Hypersomnien (Schlafsucht). Es handelt sich dabei um eine Nervenerkrankung die mit ...

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Informationen zum Bereich Narkolepsie

Narkolepsie, im Volksmund auch als Schlafkrankheit bezeichnet, gehört zur Erkrankung der Hypersomnien (Schlafsucht). Es handelt sich dabei um eine Nervenerkrankung die mit exzessiver Tagesschläfrigkeit und Einschlafattacken einhergeht.

Laut Angaben gibt es rund 40.000 Betroffene in Deutschland, doch die Dunkelziffer ist deutlich höher. Meist beginnt die Narkolepsie im jungen Erwachsenenalter.

Was sind die Ursachen der Narkolepsie?

Die Ursachen der Narkolepsie konnten bislang nicht vollständig geklärt werden.

Man vermutet, dass bestimmte Gehirnzellen, die für den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig sind nicht richtig funktionieren. Eine weitere mögliche Ursache ist eine zugrundeliegende Autoimmunerkrankung, bei der die Schlafregelnden Zellen vom Körper selbst angegriffen werden.

Was sind die Symptome dieser Erkrankung?

Rund 95% der Betroffenen beklagen eine Tagesschläfrigkeit. Diese hängt aber im Gegensatz zu Schlafstörungen (Insomnie) und schlafbezogenen Atmungsstörungen nicht an dem schlechten Nachtschlaf. Begleitet wird die Tagesschläfrigkeit von Schlafattacken (imperativer Schlafdrang). Diese werden oftmals getriggert durch monotone Tätigkeiten.

Je nach Schweregrad der Narkolepsie, birgt diese eine erhöhte Gefahr im Alltag (z.B. Autofahren).

Weitere Symptome können, müssen aber nicht gleichzeitig auftreten. Die Kataplexie ist eines davon. Hierbei handelt es sich um einen vollständigen Verlust der Muskelspannung. Der Narkoleptiker fällt also in sich zusammen. Auch eine Lähmung nach dem Aufwachen oder Sinnestäuschungen im Halbschlaf (hypnagoge Halluzination) können auftreten.

Meist besteht neben der Tagesschläfrigkeit zusätzlich ein schlechter Nachtschlaf. In beiden Fällen tritt unnatürlicher Weise der REM-Schlaf (Tiefschlafphase mit schnellen Augenbewegungen) häufig schon zu Beginn der Schlafphase auf.

Was sind die Diagnoseverfahren?

Zu Beginn der Untersuchungen führt der Schlafmediziner (Somnologe) ein ausführliches Gespräch mit Ihnen. Auch ein Gespräch mit Angehörigen kann sinnvoll sein.

Die körperliche Untersuchung gibt Aufschluss über den Gesundheitszustand. Meist werden Sie auch gebeten standardisierte Schlaffragebögen auszufüllen.

Bei der Narkolepsie gibt es die Möglichkeit bestimmte Substanzen im Hirnwasser zu untersuchen. Manchmal ist zusätzlich eine Blutuntersuchung notwendig.

Ein genaues Bild Ihrer Erkrankung bietet schließlich der Multiple-Schlaf-Latenz-Test. Die Untersuchung selbst findet im Schlaflabor statt.

Wie wird die Narkolepsie behandelt?

Die Narkolepsie kann bislang nicht kausal therapiert werden. Allein die Symptome sind behandelbar.

Meist wird der Schlafmediziner eine medikamentöse Therapie anstreben. So kann er mit Stimulanzien die Schläfrigkeit beheben. Die Antidepressiva wirken gegen Halluzinationen, Kataplexie und Schlaflähmung und werden verschrieben, sofern Sie unter genannten Symptomen leiden.

Zusätzlich sollte auch die Schlafhygiene angepasst werden. Triggerfaktoren sind soweit möglich zu meiden und die Einführung eines geregelten nächtlichen Schlafrhythmus ist wünschenswert.

Wie sind die Prognosen und Krankheitsverläufe bei Narkolepsie?

Da die Narkolepsie eine lebenslang bestehende Erkrankung ist, die nicht geheilt werden kann, steht die Abhilfe mit Medikamenten im Vordergrund. Die nicht-medikamentöse Therapie hilft unterstützend, kann aber die Medikamenteneinnahme nicht ersetzen.

Trotz der erhöhten Schlafneigung und Schlafattacken geht die Narkolepsie nicht mit einer erhöhten Sterblichkeit einher. 

Sollten Sie weitere Fragen bezüglich der Behandlung der Narkolepsie haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Spezialisten für Schlafmedizin (Narkolepsie).

 

Quellen:

http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/030-056l_S1_Narkolepsie_2012_1.pdf

http://www.dng-ev.de/narkolepsie/krankheitsbild/

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/063-001.html

American Academy of Sleep Medicine (Hrsg.): International Classification of Sleep Disorders: Diagnostic & Coding Manual, 2nd edition (Januar 2005). Amer Academy of Sleep Medicine; 

Enzyklopädie der Schlafmedizin von Helga Peter, Thomas Penzel, und Jörg-Hermann Peter von Springer, Berlin (Gebundene Ausgabe - März 2007)

Principles and Practice of Sleep Medicine von Meir H. Kryger, Thomas Roth, William C. Dement. Saunders; Auflage 4, 2005.


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