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Die Borreliose (in Europa hauptsächlich die Lyme-Borreliose) ist eine durch Zecken übertragene Infektionserkrankung mit Bakterien, die sich anfangs neben grippeähnlichen Symptomen ...

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Informationen zum Bereich Borreliose

Definition

Die Borreliose (in Europa hauptsächlich die Lyme-Borreliose) ist eine durch Zecken übertragene Infektionserkrankung mit Bakterien, die sich anfangs neben grippeähnlichen Symptomen hauptsächlich auf die Haut beschränkt (häufig in Form einer Wanderröte). In späteren Stadien treten auch entzündliche Vorgänge im Nervensystems, den Gelenken und im Herzens auf.

Ursache

Eine Infektion mit Borreliose erfolgt durch einen Zeckenstich. Je nach Region sind 5-35% der Zecken von Borreliose-Erregern befallen. Der häufigste Erreger in Europa ist das Bakterium Borrelia burgdorferi.

Zeckenstiche sind von März bis November häufig, die Infektion wird aber ganzjährig diagnostiziert, da sich die Krankheit manchmal erst verzögert bemerkbar macht.

Es gibt keinen Impfstoff gegen Borreliose, aber durch Vermeidung von Bissen (schützende Kleidung, hohe Gräser meiden), bzw. durch eine frühe, sachgemäße Entfernung der Zecke (innerhalb von 24 Stunden), lässt sich einer Infektion vorbeugen.

Symptome

Eine Borrelioseinfektion kann innerhalb von drei Tagen typische Symptome hervorrufen, sich jedoch auch viele Wochen unauffällig verhalten. Das häufigste Erstsymptom ist die Wanderröte (Erythema migrans). Es handelt sich um eine ringförmige Rötung der Haut rund um die Einstichstelle der Zecke, meist begleitet von wiederkehrenden Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Gelenk- und Muskelschmerzen (Knie und Ellenbogen). Es kann im weiteren Verlauf (2-10 Monate) des Frühstadiums einer Infektion zu einer Knotenbildung, vorwiegen am Ohrläppchen und an den Brustwarzen, kommen. Sie sind schmerzlos, rötlich bis braunfarben und heißen Lymphozytome.

Im Fortgeschritten Stadium kann es zu Lähmungserscheinung, Taubheitsgefühlen, vorwiegend im Gesicht kommen, außerdem zu brennenden Schmerzen in der Nähe des Zeckenbisses.

Es gibt diverse Labormarker und Nachweismethoden der Borreliose. Dazu gehören der Nachweis von IgG und IgM Antikörpern oder ein Nachweis von Borreliose-DNA aus betroffenen Regionen. Dies können Hautbiopsate, Proben der Gelenkflüssigkeit und des Liquors sein.

Therapie

In Frühstadien therapiert man die Borreliose mit einer zweiwöchigen Gabe des Antibiotikum Doxycyclin. Ist die Infektion schon fortgeschritten werden bis zu 4 Wochen Antibiotika verschrieben und bevorzugt auf das Antibiotikum Ceftriaxon zurückgegriffen. Für einen hohen Wirkspiegel wird Ceftriaxon dabei oft intravenös, also direkt ins Blut gegeben.

Aktuell ist noch kein Impfstoff gegen die Borreliose in Deutschland zugelassen.

Risiken und Komplikationen

Unbehandelt kann die Borreliose fortschreiten. Im zweiten Stadium kommt es zu Entzündungen Gehirns und der Hirnhäute (Meningoenzephalitis), was zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.

Es kommt zu brennenden Schmerzen in von der Infektion betroffenen Gebieten. Ursache dafür ist eine Entzündung der Nervenwurzel im Rückenmark. Außerdem können Taubheits- und Lähmungserscheinungen – häufig im Gesicht – auf.

Neben neurologischen Symptomen kann es zu Gelenk und Muskelentzündungen kommen, dabei kann auch der Herzmuskel (Myokarditis) betroffen sein.

 

Quellen:

Herold -Innere Medizin 2014,

Böcker u.a. -Pathologie (Elsevier Verlag), 2012


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