Neurochirurgie Luzern (Schweiz): Prof. Dr. Michael Reinert
Behandlungsfokus
- Hirntumore
- Hirnaneurysma
- Akustikusneurinom
- Hydrocephalus
- Spinale Tumore
- Hypophysenadenome
- Trigeminusneuralgie
Kontakt
Klinik für Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie Zentralschweiz
Hirslanden Klinik St. Anna
St. Anna-Strasse 32, CH-6006 Luzern
T: +41 41 516 19 43 F: +41 41 208 40 97
Sprechzeiten:
Nach Vereinbarung

Weitere Informationen
Profil
Prof. Dr. med. Michael Reinert ist als Spezialist für Neurochirurgie an der Klinik für Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie Zentralschweiz der Hirslanden Klinik St. Anna tätig.
Prof. Reinert hat sich auf die neuroonkologische Behandlung von Hirn- und Schädelbasistumoren sowie die spinale Chirurgie und die interventionelle Schmerztherapie spezialisiert. Sein Leistungsspektrum umfasst moderne neuro- und wirbelsäulenchirurgische Eingriffe und reicht von minimal-invasiven Operationen bis zu komplexen stabilisierenden und korrigierenden Eingriffen, wobei modernste Technik wie Operationsmikroskope, dreidimensionale Bildgebung und Navigation bei Schädel- oder Wirbelsäuleneingriffen zum Einsatz kommt.
Spezialist für Hypophysenadenome und Hirntumore in Luzern
Prof. Dr. Michael Reinert betreut Patienten mit Tumoren der Hirnanhangsdrüse und des Gehirns mit größter Expertise. Bei Hypophysenadenomen verwendet er mikrochirurgische und endoskopische Verfahren, bei denen der Zugang häufig über die Nase erfolgt. Diese Technik ermöglicht eine sehr präzise Entfernung des Tumors und schont gleichzeitig das umliegende Gewebe. Gerade bei hormonaktiven Adenomen ist eine exakte Operation wichtig, damit Beschwerden wie Sehstörungen oder hormonelle Veränderungen zielgerichtet behandelt werden können.
Auch bei Hirntumoren bietet Prof. Reinert moderne neuroonkologische Therapieoptionen. Während des Eingriffs kommen hochauflösende Operationsmikroskope, Navigationssysteme und intraoperative Bildgebung zum Einsatz. Das Ziel ist stets, den Tumor möglichst vollständig zu entfernen und gleichzeitig wichtige Hirnfunktionen zu schützen. Die Klinik arbeitet mit kontinuierlicher Funktionsüberwachung der Nervenbahnen, um auch bei komplexer Lage des Tumors ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.
Seine Forschung beschäftigt sich zudem mit innovativen Technologien, die die Erkennung von Tumorgewebe während der Operation verbessern sollen. Dadurch wird die Behandlung noch präziser und die Chance auf vollständige Tumorentfernung weiter erhöht.
Modernste neurochirurgische Therapie bei Hirnaneurysmen
Bei einem Hirnaneurysma handelt es sich um eine Ausweitung einer Hirnarterie, die unbehandelt jederzeit reißen kann. Die folgende Blutung geht oft mit schwerwiegenden und bleibenden Schädigungen der Hirnfunktion einher. Daher erfordert die Behandlung eines Hirnaneurysmas höchste chirurgische Präzision und klinische Erfahrung. Prof. Dr. Michael Reinert nutzt moderne mikrochirurgische und bildgesteuerte Verfahren, um Aneurysmata sicher zu versorgen und das Risiko einer Blutung zu verhindern. Eine zentrale Methode ist die mikrochirurgische Unterbindung mit einem Titanclip. Dadurch wird der normale Blutfluss im Gefäß erhalten und das Risiko eines Aufplatzens der Aussackung dauerhaft reduziert.
Während des Eingriffs verwendet Prof. Reinert intraoperative Fluoreszenztechnik und hochauflösende Mikroskope. Diese ermöglichen eine exakte Darstellung der Gefäße und verbessern die Sicherheit der Operation erheblich. Die Navigationstechnik unterstützt zudem die Planung des Zugangswegs und schützt wichtige Hirnstrukturen.
In ausgewählten Fällen arbeitet Prof. Reinert eng mit interventionellen Spezialisten zusammen, um individuell passende Verfahren zu wählen. Ziel ist stets eine Behandlung, die maximale Sicherheit bietet und gleichzeitig die Belastung für die Patienten so gering wie möglich hält.
Präzise chirurgische Therapie bei Neurinomen & Rückenmarkstumoren
Neurinome und andere Tumoren im Bereich des Rückenmarks wachsen meist langsam, können jedoch Nervenstrukturen verdrängen und Beschwerden wie Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche verursachen. Prof. Dr. Michael Reinert entfernt diese Tumoren mit mikrochirurgischen Verfahren, die eine besonders schonende Behandlung ermöglichen.
Während der Operation kommen moderne Mikroskope und ein kontinuierliches neurophysiologisches Monitoring zum Einsatz. Dadurch lassen sich Tumorgewebe und empfindliche Nerven klar voneinander abgrenzen und Eingriffe mit hoher Präzision durchführen. In vielen Fällen ist eine vollständige Tumorentfernung möglich, sodass sich neurologische Symptome nachhaltig verbessern.
Prof. Reinert legt großen Wert auf eine genaue Planung und eine individuell angepasste Operationsstrategie, um die Sicherheit zu maximieren und Folgeschäden vorzubeugen.
Hochmoderne Diagnostik und Therapie des Hydrocephalus in der Zentralschweiz
Ein Hydrocephalus entsteht, wenn Gehirnwasser nicht richtig abfließen kann und sich in den Hirnkammern staut. Das kann zu Kopfschmerzen, Gangstörungen, Sehproblemen oder geistiger Verlangsamung führen. Prof. Dr. Michael Reinert nutzt moderne Bildgebung und druckbasierte Messverfahren, um die Ursache präzise zu bestimmen und zwischen behandlungsbedürftigen und harmloseren Formen zu unterscheiden.
Therapeutisch kommen heute vor allem zwei Methoden zum Einsatz. Bei der endoskopischen Ventrikulostomie wird ein neuer Abflussweg geschaffen, der ohne Implantat auskommt. Alternativ kann ein Shuntsystem eingesetzt werden, das den Hirndruck langfristig reguliert. Beide Verfahren werden minimal-invasiv durchgeführt und ermöglichen eine schnelle Erholung.
Individualisierte Behandlungskonzepte bei Trigeminusneuralgie
Die Trigeminusneuralgie zählt zu den stärksten bekannten Gesichtsschmerzen. Typisch sind plötzlich einschießende Schmerzattacken, ausgelöst durch alltägliche Reize wie Sprechen, Kauen oder Berührung. Die genaue Abklärung ist entscheidend, da verschiedene Ursachen infrage kommen, zum Beispiel Gefäßkontakte am Nerv oder strukturelle Veränderungen im Bereich der Schädelbasis. Prof. Dr. Michael Reinert führt eine sorgfältige klinische Untersuchung sowie eine hochauflösende MRT-Diagnostik durch, um die anatomische Situation präzise zu beurteilen.
Die Therapie orientiert sich am individuellen Befund. Medikamente können die Beschwerden mildern, reichen jedoch nicht immer aus. In solchen Fällen bietet Prof. Reinert spezialisierte operative Verfahren an. Besonders bewährt ist die mikrochirurgische Dekompression, bei der störender Gefäßkontakt am Nerven schonend gelöst wird. Wenn dies nicht möglich oder nicht sinnvoll ist, stehen minimal-invasive Techniken wie thermische Verödung oder stereotaktische Verfahren zur Verfügung. Ziel aller Behandlungen ist eine zuverlässige und nachhaltige Schmerzreduktion bei maximaler Schonung der Nervenfunktion und einer schnellen Rückkehr in den Alltag.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Professor Reinert.
Lebenslauf
| 07/2020 - heute | Belegarzt Neurochirurgie Hrislanden Klinik St. Anna Neuro- und Wirbelsäulenzentrum Zentralschweiz |
| 2013 - 2020 | Chefarzt Neurochirurgie, Neurozentrum Ente Ospedaliero Cantonale EOC Lugano, Schweiz |
| 2008 - 2012 | Leitender Arzt und Chefarzt Stellvertreter Lehre und Forschung, Universitätsklinik für Neurochirurgie, Inselspital Bern |
| 2002 - 2007 | Oberarzt Universitätsklinik für Neurochirurgie, Inselspital Bern |
| 1993 - 2002 | Assistenzarzt Neurochirurgie, Neurologie, Neuroradiologie, Kantonsspital Aarau und Inselspital Bern |
| 1998 - 1999 | Fellowship Neurotrauma, Richmond VA, USA |
| 1994 - 1997 | Assistenzarzt am Inselspital Bern, Universität Bern, Neurochirurgische Klinik, Neurologische Klinik, Klinik für Neuroradiologie |
| 1995 | Assistenzarzt am Kantonsspital Aarau, Neurochirurgische Klinik |
| 1994 | Assistenzarzt am Kantonsspital Bruderholz, Basellandschaft, Klinik für Innere Medizin |
Forschung & Lehre
Mitgliedschaften
- Ärztegesellschaft des Kantons Luzern
- Schweizerische Gesellschaft für Neurochirurgie
- European Association Neurological Oncology
- Swiss Neurooncological Society (SwissNOS)
- European Association of Neurological Societies
Verkehrsanbindung
| Bahnhof Luzern | 2 km |
| Flughafen Zürich | 65 km |
| Flughafen Bern-Belp | 121 km |
Veröffentlichungen
Stadtinfo Luzern
Luzern ist die Hauptstadt des Kantons Luzern in der Zentralschweiz. Ihre bildhafte Lage ist zwischen dem Vierwaldstättersee und den Bergen Pilatus und Rigi direkt am Ausfluss der Reuss. Die Reuss markiert den Übergang zwischen Alt- und Neustadt. Als besonders gut erhalten und besucht gilt die Altstadt und ist daher seit über 170 Jahren ein beliebtes Ziel für Reisende. Auch an internationaler Besonderheit fehlt es Luzern nicht. Beispielsweise hat die schweizerische Caritas ihren Sitz in der Stadt und die UNESCO hat in Luzern die Biosphäre Entlebuch zum ersten Biosphärenreservat der Schweiz gemacht.








